
- vor 13 Std.
Merz bildet deutsches Kabinett nach Spahn-Rücktritt um und kündigt weitere Änderungen vor Landtagswahlen an
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag seinen Kanzleramtschef und Gesundheitsminister ausgewechselt, auch der Verkehrsminister soll gehen, während er versucht, seine unpopuläre Regierung vor den Landtagswahlen im September wiederzubeleben.

- gestern
Merz bildet Kabinett um: Warken wird erste Kanzleramtschefin, Verkehrsminister in der Schwebe nach kurzfristiger Absage
Nina Warken wechselt von Gesundheitsministerin zur ersten Frau an der Spitze des deutschen Kanzleramts, während die geplante Entlassung von Verkehrsminister Patrick Schnieder ins Stocken gerät, nachdem sein designierter Nachfolger in letzter Minute absagt.

- vor 6 Tagen
Jens Spahn tritt als Fraktionschef von CDU/CSU zurück – nach Leihmutterschafts-Eklat
Der Vorsitzende der deutschen konservativen Bundestagsfraktion ist am Samstag zurückgetreten, nachdem seine Entscheidung, über eine Leihmutter in den USA ein Kind zu bekommen, mit der langjährigen Ablehnung dieser Praxis durch seine Partei kollidierte.

- 22. Juni
CDU lehnt Entschuldigung des neuen Linke-Chefs für Faschismus-Vergleich ab und fordert Rücktritt
Der neu gewählte Linke-Co-Vorsitzende Luigi Pantisano entschuldigte sich am Montag dafür, behauptet zu haben, es gebe „keinen Unterschied“ zwischen CDU, AfD und „den Faschisten selbst“. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wies die Entschuldigung jedoch als „eine Unverschämtheit“ zurück und bekräftigte seine Forderung nach Pantisanos Rücktritt.

- 18. Juni
Bas' Arbeitszeitentwurf knüpft Lockerung an Tarifverträge – Koalitionsstreit
Ein Arbeitsrechtsentwurf von Ministerin Bärbel Bas würde flexible Wochenarbeitszeiten nur für Unternehmen mit Tarifvertrag erlauben. Das stößt auf scharfe Kritik von Arbeitgeberverbänden und dem Koalitionspartner CDU/CSU, die einen Bruch des Regierungspakts beklagen.

- 9. Juni
Arbeitgeberpräsident fordert Rentenbremse – 4,2-Prozent-Erhöhung tritt in Kraft, Beitragssatz nähert sich 20 %
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert langsamere Rentenanpassungen und ein höheres Renteneintrittsalter. Er warnt, dass die aufeinanderfolgenden Anstiege von über 4 % die Lohn- und Preisentwicklung übertreffen.
