Demokraten bauen vor Dienstagswahl Zwischenwahl-Vorsprung aus
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Die Amerikaner stimmen am Dienstag bei Wahlen ab, die über das gesamte Repräsentantenhaus, 35 Senatssitze, 36 Gouverneursposten und 145 Volksabstimmungen in 40 Bundesstaaten entscheiden. Die Republikaner halten 53 Senatssitze gegenüber 47 der Demokraten und 220 Sitze im Repräsentantenhaus gegenüber 215, sodass schon eine kleine landesweite Verschiebung darüber entscheiden könnte, wer in Donald Trumps letzten zwei Jahren Gesetze verabschieden kann.
- Republikaner im Senat53
- Demokraten im Senat47
- Republikaner im Repräsentantenhaus220
- Demokraten im Repräsentantenhaus215
Die jüngste Umfrage von NBC News sieht die Demokraten unter registrierten Wählern bei der Frage nach der Kontrolle des Kongresses mit 52 zu 45 vorn, 3 Prozent sind unentschieden. Donald Trumps Zustimmungswert liegt bei 40 Prozent, und 70 Prozent der Befragten sagen, das Land bewege sich in die falsche Richtung, was gewöhnlich nicht der Soundtrack ist, den sich eine Regierungspartei fürs Schlusswochenende aussucht.
Zwei Senatsrennen machten die Belastung sichtbar. In Michigan sprach sich die demokratische Abgeordnete Haley Stevens für den Republikaner Mike Rogers aus, nachdem sie die Vorwahl gegen Abdul El-Sayed verloren hatte, und ließ damit zwei Tage vor der Abstimmung eine geplante Einheitsveranstaltung in Detroit platzen. In Alaska wies ein Bundesrichter den Antrag des Justizministeriums ab, die Zertifizierung zu blockieren, falls der Republikaner Dan S. Sullivan mit einem geringeren Stimmenrückstand verlieren sollte, als ein anderer Kandidat gleichen Namens Stimmen erhalten hatte.
Trump machte in Iowa und Kansas Wahlkampf, versprach volljährigen Staatsbürgern Zahlungen von 5.000 Dollar, falls die Republikaner beide Kammern halten, und sagte, er werde ein Veto-Präsident werden, falls die Demokraten den Kongress gewinnen. Die Wahllokale schließen zuerst in Teilen von Kentucky und Indiana um Mitternacht italienischer Zeit, Hawaii und Alaska folgen als Letzte am Mittwoch um 6.00 Uhr.
Als Nächstes: Wähler geben am Dienstag, 3. November, ihre Stimmen ab.
Nach Berichten von: Al Jazeera Online, BBC, Adnkronos, ANSA.it, AP NEWS, europa press
