Verkehr · Urda und Madrid

Renfe-AVE und Iryo-Zug bei Urda in Toledo kollidiert – mindestens 10 Tote

Ein Renfe-AVE und ein Iryo-Zug sind am Mittwoch, 28. Oktober, um 8.54 Uhr auf der Strecke Madrid–Sevilla bei Urda in Toledo zusammengestoßen. Die Regionalregierung bestätigte mindestens 10 Todesopfer, während Adnkronos unter Berufung auf lokale Behörden via Sky News von mindestens 39 Toten berichtete.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press und Adnkronos. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Madrid · Spanien

Was geschah

Am Morgen des Mittwoch, 28. Oktober, stießen um 8.54 Uhr zwei Hochgeschwindigkeitszüge bei Urda in der Provinz Toledo zusammen. Es handelte sich um einen Renfe-AVE und einen Iryo-Zug, beide auf der Strecke Madrid–Sevilla unterwegs. Quellen im spanischen Verkehrsministerium erklärten, erste Hinweise deuteten darauf hin, dass der Renfe-AVE von hinten auf den Iryo aufgefahren sein könnte; zwei Wagen des Iryo-Zugs entgleisten. Der Betrieb auf der Strecke wurde eingestellt, während Rettungskräfte an der Unfallstelle arbeiteten. Die Berichte verorten den Zusammenstoß unterschiedlich: Europa Press legt ihn zwischen die Bahnhöfe Mora, Orgaz und Urda, Adnkronos – unter Verweis auf Sky News – zwischen Los Yebenes und Urda.

Adnkronos berichtete zudem, der Renfe-Zug habe wenige Minuten zuvor wegen eines Problems auf der Strecke angehalten und sei langsamer geworden. Derselbe Sender erinnerte an einen ähnlichen Zusammenstoß zwischen einem Renfe-Hochgeschwindigkeitszug und einem Iryo-Zug am 18. Januar in Adamuz in der Provinz Córdoba.

Opferzahlen

Esther Padilla, Sprecherin der Regierung von Kastilien-La Mancha, bestätigte mindestens 10 Todesopfer. Sie fügte hinzu, die Zahl dürfte weiter steigen, solange Rettungs- und Feuerwehrkräfte an der Unfallstelle im Einsatz seien. Adnkronos berichtete unter Berufung auf lokale Behörden, die über Sky News weitergegeben wurden, von mindestens 39 Opfern. Diese höhere Zahl deckt sich nicht mit der Zählung der Regionalregierung, sodass derzeit beide Zahlen nebeneinander stehen. Die Zentralregierung hatte noch keine offiziellen Angaben zu den betroffenen Personen veröffentlicht.

Reaktionen von Regierung und Parteien

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez zeigte sich bestürzt über das von ihm als „schwer“ bezeichnete Unglück und drückte seine Anteilnahme für „alle Opfer“ aus. Er stehe in ständigem Kontakt mit Verkehrsminister Óscar Puente und mit dem Präsidenten von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page. Die offiziellen Termine der Minister für diesen Tag wurden abgesagt. Auch die PSOE sagte ihre Veranstaltungen für Mittwoch ab und erklärte, sie warte auf offizielle Informationen. Nach Angaben der Parteizentrale an der Calle Ferraz erfolgte dies im Vorwahlkampf für die Parlamentswahl am 29. November.

ERC-Chef Oriol Junqueras schrieb auf X, der Unfall sei Anlass zur Trauer, und seine Priorität seien die betroffenen Menschen.

„Heute stehen die Menschen im Mittelpunkt.“

Oriol Junqueras, Vorsitzender

Regionale Hilfsangebote

Kataloniens Präsident Salvador Illa bot die Hilfe der Generalitat „in allem, was nötig ist“ an und schrieb auf X:

„Meine ganze Unterstützung gilt den Betroffenen und ihren Familien sowie den Rettungskräften, die im Einsatz sind.“

Salvador Illa, Präsident

Die Regionalregierung von Aragón stellte Kastilien-La Mancha ihre beiden Rettungshubschrauber zur Verfügung. Miguel Ángel Clavero, Generaldirektor für Inneres und Notfälle, erklärte, er habe sich mit der Notrufzentrale 112 in Toledo in Verbindung gesetzt, um die Hubschrauber für den Transport von Verletzten in Krankenhäuser anzubieten. Der Präsident von Kastilien und León, Alfonso Fernández Mañueco, sprach mit García-Page, um die Solidarität seiner Region zu übermitteln und Notfall- und Gesundheitsressourcen bereitzustellen. Kastilien und León hat seine Rettungs- und Bergungsgruppe sowie mehrere per Hubschrauber verlegbare Gesundheitseinheiten mobilisiert, die für die Nachbarregion bereitstehen. Adnkronos berichtete, Mitarbeiter von Adif, Einsatzkräfte beider Unternehmen und Sanitäter seien an der Unfallstelle gewesen; Zeugen beschrieben ein entsetzliches Bild.

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Quellen und Kontext

Orte
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