Wahlen · Detroit

Unterlegene Demokratin Haley Stevens unterstützt Republikaner Mike Rogers im Senatswahlkampf in Michigan

Zwei Tage vor den Midterms erklärte die demokratische Kongressabgeordnete Haley Stevens, sie unterstütze nun den Republikaner Mike Rogers für den US-Senat in Michigan, nachdem sie die Vorwahl gegen Abdul El-Sayed verloren hatte. Zuvor war sie am Sonntag, 1. November, gemeinsam mit Rogers bei einem Gottesdienst in Detroit aufgetreten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, El Periódico, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: SecretName101, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2019
Wie es dazu kam
  1. August 2026Stevens verliert die demokratische Senatsvorwahl gegen Abdul El-Sayed
  2. 31.10.El-Sayed sagt Reportern, er wolle Ablenkungen vermeiden
  3. 1.11.Stevens tritt mit Mike Rogers in einer Kirche in Detroit auf und unterstützt ihn anschließend
  4. 3.11.Die Midterms finden statt

Ein überraschender Auftritt in Detroit

Am Sonntag, 1. November, trat die demokratische Kongressabgeordnete Haley Stevens bei einem Gottesdienst in Detroit an der Seite von Mike Rogers auf, dem republikanischen Kandidaten für den US-Senat in Michigan. El Mundo und El Periódico nannten als Ort die Perfecting Church. Die Sprecherin von Rogers' Wahlkampfteam, Abby Ronson, veröffentlichte ein Foto der beiden mit einer Botschaft, die Abgeordnete schließe sich Rogers an diesem Morgen in der Kirche an. Anschließend veröffentlichte Stevens ein Video in den sozialen Medien, in dem sie erklärte, sie unterstütze Rogers für den Senat. Sie bezeichnete sich als überzeugte Demokratin, die weiterhin zu allem stehe, wofür sie gestimmt habe, und sagte.

Der Bruch mit El-Sayed

Stevens verlor die demokratische Vorwahl im August knapp gegen Abdul El-Sayed, nachdem sie ihn zunächst unterstützt hatte. Das Verhältnis kühlte ab wegen seiner Haltung zu Israel und wegen eines Wahlkampfspots, der Israel mit steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel in den Vereinigten Staaten in Verbindung brachte. El-Sayed hat sich für eine Kürzung der US-Hilfen an Israel und dafür ausgesprochen, dieses Geld in die Innenpolitik umzuleiten. In ihrem Video kritisierte Stevens auch seine Nähe zum linken Kommentator und Aktivisten Hasan Piker und legte nahe, sein Wahlkampf baue auf Hass. Zuvor hatte El-Sayed sie gebeten, nicht mit ihm bei einer separaten Kirchenveranstaltung am Sonntag aufzutreten, die die Einheit zwischen Progressiven und Gemäßigten zeigen sollte. Am Samstag, 31. Oktober, sagte er gegenüber Reportern, er wolle Ablenkungen vermeiden, die nichts mit den Prioritäten der Wähler zu tun hätten, und am Sonntag schrieb er in den sozialen Medien, Stevens wolle offenbar ein Vorwahlergebnis von vor drei Monaten wieder aufrollen.

Trump und die Senatskarte

Präsident Donald Trump lobte Stevens' Entscheidung in einem Beitrag in den sozialen Medien, nannte sie einen Akt der Courage und sagte, sie habe Loyalität gegenüber den Menschen in Michigan gezeigt. Er sagte, sie sei weithin respektiert und habe viele Anhänger im Bundesstaat, besonders unter schwarzen und jüdischen Wählern. Laut El País halten die Republikaner derzeit 53 Sitze im Senat, die Demokraten 47. In Michigan geht es um den Sitz, den der Demokrat Gary Peters nach seinem Rückzug verlässt, und El Mundo beschreibt das Rennen als knapp. El Mundo berichtet zudem, dass es für die Hoffnungen der Partei auf eine Senatsmehrheit in den letzten zwei Jahren von Trumps zweiter Amtszeit entscheidend sei, Michigan unter demokratischer Kontrolle zu halten.

Aktuelle Sitze im US-Senat nach ParteienSitze
Republikaner
53 Sitze
Demokraten
47 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Interne Folgen und wie es weitergeht

Der Bruch hat auch Stevens' eigenes Büro erreicht. Nach Angaben einer Quelle, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, trat ihr langjähriger Stabschef zurück, und mehrere weitere Mitglieder ihres Teams dürften bald folgen. Bereits am Sonntag hatte die Abgeordnete Debbie Dingell die Demokraten zur Einheit aufgerufen. El País beschrieb das Rennen in Michigan als Zusammenstoß zwischen dem Mitte und dem progressiven Flügel der Demokratischen Partei. Die Wähler in Michigan gehen am Dienstag, 3. November, bei den Midterms an die Urnen, und das Rennen bleibt knapp.

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Quellen und Kontext

Detroit · Vereinigte Staaten

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