Wahlen · Washington, Salina und Daytona Beach
Trump sagt Kundgebungen in Kansas und Iowa ab und setzt vor den Midterms auf virtuelle Telerallies
Weniger als fünf Tage vor den Midterms am 3. November hat Trump seine Präsenzveranstaltungen in Kansas und Iowa gestrichen und setzt stattdessen auf Fernsehübertragungen, die nach Angaben des Republican National Committee fast 20 Bundesstaaten erreichen sollen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, Al Jazeera Online, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das RNC teilte mit, die Präsenzveranstaltungen in Kansas und Iowa würden nicht wie geplant stattfinden; Trumps Kundgebung am Samstag, dem 31. Oktober, auf dem Salina Regional Airport wird zugunsten einer Telerally für Senator Roger Marshall abgesagt.
Das RNC erklärte, seine Tele-Rallies würden fast 20 Bundesstaaten erreichen, darunter Michigan, Alaska, Texas und Iowa, während ein Vertreter des Weißen Hauses mehr als 20 Telerallies vor dem Wahltag am 3. November nannte.
Marshall liefert sich ein enges Rennen mit dem demokratischen Herausforderer Adam Hamilton, einem Pastor, und liegt laut der Washington Post in einigen Umfragen zurück.
Die Republikaner halten 53 der 100 Sitze im Senat und 218 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus; die Midterm-Wahl entscheidet, welche Partei den Kongress kontrolliert.
- 31.10.Kundgebung in Salina, Kansas, abgesagt – stattdessen eine Telerally für Senator Roger Marshall
- 1.11.Besuch in Dubuque, Iowa, bleibt laut Washington Post in Trumps Terminplan
- 3.11.Die Midterm-Wahlen entscheiden über die Kontrolle des Kongresses
Ein Wechsel in letzter Minute
Am Donnerstag, dem 29. Oktober, teilte das Republican National Committee mit, Präsident Donald Trump werde zwei für das kommende Wochenende geplante Wahlkampfkundgebungen in Iowa und Kansas absagen. Die Partei argumentierte, die Republikaner stünden in beiden Bundesstaaten so gut da, dass Trump nicht mehr vor Ort auftreten müsse, um Unterstützung zu sichern. An ihre Stelle setzte das RNC eine Reihe virtueller "Tele-Rallies", die nach den Worten von RNC-Chef Joe Gruters mehr Wähler erreichen würden als Auftritte vor Ort. Die Washington Post berichtete unter Berufung auf vier mit den Planungen vertraute Personen, auch die Dauer einer Kansas-Reise am letzten Wochenende habe bei der Entscheidung eine Rolle gespielt, und Wahlkampfteams in mehreren Bundesstaaten hätten auf Präsenzveranstaltungen gedrängt.
„Da die Republikaner in Kansas und Iowa in einer starken Position sind, werden die zuvor geplanten Präsenzkundgebungen in diesen Bundesstaaten nicht wie vorgesehen stattfinden.“
Trumps verbleibender öffentlicher Terminplan enthält weiterhin eine Kundgebung am Freitag, dem 30. Oktober, in Daytona Beach in Florida, die wie geplant stattfinden sollte. Die Washington Post berichtete zudem, ein Besuch in Dubuque in Iowa am Sonntag, dem 1. November, stehe weiterhin in seinem Kalender.
Der Termin in Kansas und das Senatsrennen
Der abgesagte Auftritt in Kansas sollte am Samstag, dem 31. Oktober, auf dem Salina Regional Airport stattfinden, um den republikanischen Senator Roger Marshall zu unterstützen. Marshall liefert sich ein enges Rennen mit dem demokratischen Herausforderer Adam Hamilton, einem Pastor, und laut der Washington Post liegt Marshall in einigen Umfragen zurück. Trump wird stattdessen eine Telerally für Marshall abhalten; ob der Termin in Kansas nachgeholt wird, ist unklar. Pieter Miller, Geschäftsführer der Salina Airport Authority, sagte, alle Veranstaltungen in Salina seien wegen des Terminplans des Präsidenten abgesagt worden.
Bei Trumps vorherigem Auftritt in dem Bundesstaat wurden seine Reden mehrfach von Demonstranten unterbrochen, und mindestens elf Personen wurden an jenem Abend aus der Heartland Credit Union Arena in Park City hinausbegleitet. Zurück in Washington ging Trump einen Reporter an, der fragte, ob er den Termin in Kansas absage, weil er des Reisens überdrüssig sei, und sagte zu ihm:
„Mir geht es perfekt. Sie sind widerlich.“
Umfragen und die Kontrolle über den Kongress
Die Republikaner verfügen in beiden Kammern über knappe Mehrheiten, mit 53 der 100 Sitze im Senat und 218 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus. Am 3. November stehen alle Sitze des Repräsentantenhauses zur Wahl sowie etwa ein Drittel des Senats, in dem die Senatoren sechsjährige Amtszeiten haben, die über die Wahljahre gestaffelt sind. Welche Partei die Kontrolle erringt, wird die Gesetzgebungsagenda in den letzten zwei Jahren von Trumps zweiter Amtszeit prägen.
- Gehaltene Sitze im Senat (von 100)
- 53 Sitze
- Gehaltene Sitze im Repräsentantenhaus (von 435)
- 218 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Prognostiker sagen für diesen Wahlzyklus einen Vorteil für die Demokraten voraus und verweisen auf Trumps schwächer werdende Umfragewerte und die Wut der Wähler über Lebenshaltungskosten, Außenpolitik und andere Themen. Die New York Times berichtete, die Vorsprünge der Republikaner hätten sich in vielen roten Bundesstaaten verringert, angesichts der Frustration über den Krieg im Iran und die Lebenshaltungskosten. Trump hat Sorge geäußert, die Demokraten könnten ein drittes Amtsenthebungsverfahren gegen ihn vorantreiben, sollten sie in beiden Kammern die Mehrheit gewinnen.
Die letzte Etappe
Die New York Times berichtete, Trump habe wochenlang fast täglich stundenlange Kundgebungen für republikanische Kandidaten abgehalten, obwohl die Umfragen in Iowa und Kansas enge Rennen zeigen. Die Partei hat sich Spielraum für weitere virtuelle Veranstaltungen vor dem Wahltag gelassen. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte der Washington Post:
„Präsident Trump wird auch weiterhin über mehr als 20 Telerallies vor dem Wahltag direkt mit den Amerikanern im ganzen Land in Kontakt treten.“
In der Ankündigung des RNC hieß es, die Übertragungen erreichten fast 20 Bundesstaaten, darunter umkämpfte Staaten wie Michigan, Alaska, Texas und Iowa, wo Senatsrennen wettbewerbsintensiv sind.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Bloomberg BusinessTrump sagt Kundgebungen ab und wechselt zu virtuellem Wahlkampf für die MidtermsTrump Cancels Rallies, Switches to Remote Midterm Campaigning · Original auf Englisch
- Al Jazeera OnlineTrump sagt Midterm-Veranstaltungen in Iowa und Kansas ab und entscheidet sich für Tele-RalliesTrump cancels Iowa, Kansas midterm events, opts for 'tele-rallies' · Original auf Englisch
- The New York TimesTrump sagt Kundgebungen in Kansas und Iowa an diesem Wochenende abTrump Cancels Rallies in Kansas and Iowa This Weekend · Original auf Englisch
- RTE.ieTrump streicht letzte geplante US-Midterm-KundgebungenTrump scraps last planned US midterms rallies · Original auf Englisch
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der eine letzte Runde von Wahlkampfterminen vor den Midterms absolviert
- Joe Gruters
- Vorsitzender des Republican National Committee, der die Tele-Rallies vorantrieb
- Roger Marshall
- Republikanischer Senator aus Kansas in einem engen Wiederwahlrennen
- Adam Hamilton
- Demokratischer Kandidat, der Roger Marshall in Kansas herausfordert und als Pastor beschrieben wird
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