Wahlen

Richterin weist DOJ-Klage gegen Zertifizierung der Senatswahl in Alaska ab; Sullivan verspricht, Ergebnis zu akzeptieren

Die US-Bezirksrichterin Sharon Gleason hat den Antrag des Justizministeriums zurückgewiesen, die Zertifizierung aufzuhalten, falls der republikanische Senator Dan S. Sullivan verliert. Das Urteil erging, als Sullivan gegenüber CNN erklärte, er werde das Ergebnis in jedem Fall akzeptieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, Axios, Washington Post und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 31.10.Die republikanisch geführte Regierung Alaskas fordert die Richterin auf, die Klage abzuweisen
  2. 1.11.Richterin Sharon Gleason weist die Klage ab
  3. 3.11.Wahltag

Richterin weist die bundesrechtliche Anfechtung zurück

Eine Bundesrichterin in Alaska hat am Sonntag, 1. November, die Klage des Justizministeriums abgewiesen – zwei Tage vor der Abstimmung am 3. November. Die Klage verlangte vom Gericht, die Zertifizierung des Senatsergebnisses zu stoppen, falls der republikanische Senator Dan S. Sullivan mit einer Differenz verliert, die kleiner ist als die Zahl der Stimmen für Daniel J. Sullivan Jr., einen pensionierten Lehrer, der den Namen des Amtsinhabers trägt. Die US-Bezirksrichterin Sharon Gleason nannte die beantragte Anordnung „undurchführbar“, weil viele Wähler bereits abgestimmt hätten und diese Stimmzettel vermischt worden seien, sodass einzelne Wähler nicht identifiziert werden könnten. Sie erklärte zudem, sie habe keine Befugnis, bestimmte Stimmzettel bis zum Abschluss einer Untersuchung auszusetzen. Gleason fügte hinzu, eine solche Untersuchung würde wahrscheinlich genau die Verwirrung erzeugen, die das Ministerium verhindern wolle, und das Vertrauen in das Ergebnis untergraben. Das Ministerium äußerte sich zunächst nicht dazu, ob es Berufung einlegen werde.

Ein zweiter Sullivan auf dem Stimmzettel

Die New York Times berichtete am Mittwoch, 28. Oktober, dass Mitglieder von Mary Peltolas Wahlkampfteam mitgeholfen hätten, den pensionierten Lehrer als Spoiler-Kandidaten zu rekrutieren. Peltola hat bestritten, dass sie oder ihr Wahlkampfteam eine Rolle gespielt hätten, und nannte den Vorgang eine Ablenkung von den wirtschaftlichen Belastungen der Menschen in Alaska, darunter hohe Preise im Zusammenhang mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Die Republikaner sehen ihre Vermutungen durch den Bericht der Times bestätigt. In den vergangenen Tagen hat Donald Trump gefordert, Peltola strafrechtlich zu verfolgen und aus dem Rennen zu drängen. Die Klage des Justizministeriums wurde im Oktober auf Trumps Anweisung eingereicht und sollte nur wirksam werden, wenn der Amtsinhaber nur knapp unterliegt.

Sullivans Zusage

Sullivan sagte am Sonntag gegenüber CNN, er werde das Wahlergebnis akzeptieren, auch wenn er verliere. Auf die Frage, ob er es nur im Falle eines Sieges akzeptieren würde, antwortete er:

„Ich werde die Wahlergebnisse akzeptieren.“

Dan S. Sullivan, Republikanischer Senator aus Alaska und Amtsinhaber im Senatswahlkampf

Er sagte, er sei siegessicher, und beschuldigte Peltola, den Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, und dessen Mitarbeiter des Betrugs; sie könnten nicht mit ihrer Bilanz werben. Er sagte außerdem, Peltola belüge die Menschen in Alaska.

„Sie belügt die Menschen in Alaska fortwährend.“

Dan S. Sullivan, Republikanischer Senator aus Alaska und Amtsinhaber im Senatswahlkampf

Reaktion des Staates und Wahlkampfausgaben

Am Samstag, 31. Oktober, forderte die republikanisch geführte Regierung Alaskas den Bundesrichter auf, den Antrag des Justizministeriums abzuweisen. Sie nannte die Forderungen unangemessen und erklärte, sie seien angesichts des Rechts der Wähler Alaskas auf geheime Wahl nicht einmal umsetzbar. Laut der Washington Post hatte ein republikanischer Super-PAC zuvor zwei Senatskandidaten unterstützt, die nicht in Alaska lebten, und sie als Progressive im Stil von Bernie Sanders gepriesen.

Wie es weitergeht

Das Rennen ist einer der am genauesten beobachteten Wettbewerbe der Zwischenwahlen, bei dem die Kontrolle über den Senat auf dem Spiel steht. Sullivan tritt gegen Peltola an, eine ehemalige Kongressabgeordnete; die vorzeitige Stimmabgabe hatte bereits begonnen, als das Justizministerium seine Klage einreichte. Die Republikaner betrachten den Sitz als Priorität, und das Ergebnis könnte entscheiden, ob die Demokraten die Kontrolle über den Senat übernehmen. Die Wahl findet am Dienstag, 3. November, statt.

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