Wahlen · Urda und Madrid
Feijóos PP richtet Wahlkampf nach dem Zugunglück von Urda auf Bahnmanagement neu aus
Die Volkspartei (PP) kommt am Montag, 2. November, in Madrid zu ihrer nationalen Führungsspitze zusammen, um ihren Wahlkampf für die Parlamentswahl am 29. November auf Management und öffentliche Dienste auszurichten. Der Eisenbahnzusammenstoß von Urda, bei dem nach Angaben 69 Menschen starben, hat den Verkehr ins Zentrum des Wahlkampfs gerückt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug stieß am Mittwoch, 28. Oktober, in Urda (Toledo) mit einem Zug von Iryo zusammen; zum 1. November wurden 69 Todesopfer gemeldet, nachdem zuvor von mehr als 60 die Rede gewesen war.
Die nationale Führung der PP tagt am Montag, 2. November, in Madrid; die Partei erklärt, bei der Parlamentswahl am 29. November werde auch darüber entschieden, wer künftig den Verkehrsminister ernennt.
Rund 15 Staats- und Regierungschefs, darunter Javier Milei, haben ihre Teilnahme am Gipfel in Madrid in der Woche des 2. November 2026 bestätigt.
Die PSOE setzt ihren Wahlkampf am Samstag, 7. November, mit einer Kundgebung von Sánchez fort, deren Ort noch nicht bestätigt ist, nachdem Kundgebungen in Vitoria und Cádiz abgesagt wurden.

- 7.11.Wahlkampf der PSOE beginnt neu, Kundgebung von Sánchez erwartet
- 13.11.Offizieller Wahlkampfauftakt um Mitternacht
- 29.11.Parlamentswahl
Das Unglück und der ausgesetzte Wahlkampf
Am Mittwoch, 28. Oktober, stieß ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug in der Provinz Toledo bei Urda mit einem Zug von Iryo zusammen. Die gemeldete Zahl der Todesopfer lag zum 1. November bei 69, nachdem zuvor von mehr als 60 die Rede gewesen war. Beide großen Parteien setzten ihren Wahlkampf aus: Pedro Sánchez sagte geplante Kundgebungen in Vitoria und Cádiz ab, Alberto Núñez Feijóo brach sein Programm in Barcelona ab und kehrte nach Madrid zurück. Der Vox-Vorsitzende Santiago Abascal setzte seine Veranstaltungen im Vorfeld des Wahlkampfs fort, auch am Tag des Unglücks – und genau diesen Kontrast macht die PP nun stark. Die Tragödie traf die PP auch persönlich mit dem Tod der früheren Ministerin Fátima Báñez.
Die PP rückt das Management in den Mittelpunkt
Feijóo traf am Freitag, 30. Oktober, rund fünfzehn Bahnexperten aus der Partei und von außerhalb, um die Ursachen des Unglücks von Urda zu untersuchen. Auf einem Bildschirm hinter ihm stand „Gestión. Rigor. Experiencia“ – der Slogan, mit dem die Partei nun für sich wirbt. Er hat zugesagt, den Zustand der Bahninfrastruktur zu prüfen und deren Instandhaltung vorrangig zu behandeln. Am Montag, 2. November, tagt die nationale Führung der PP in Madrid mit Regionalpräsidenten und Bürgermeistern, um funktionierende öffentliche Dienste ins Zentrum des Wahlkampfs zu rücken. Parteisprecher Borja Sémper brachte es am Freitag auf den Punkt.
„Sie verlangen keine Wunder, sondern nur, dass Spanien wieder funktioniert.“
Nach einem Besuch der Einsatzleitung in Urda sagte Feijóo, die Art und Weise, wie die Regierung das Netz betreibe, könne so nicht weitergehen.
„Diese Art des Managements kann nicht so weitergehen.“
Die Botschaft der PP richtet sich auch gegen Verkehrsminister Óscar Puente und gegen Personalentscheidungen im Ministerium, und sie verweist auf den früheren Minister José Luis Ábalos, der wegen öffentlicher Aufträge während der Pandemie in Haft sitzt.
Umfragen, Vox und der Senatsdeal
Juan del Val sagte am 22. Oktober in „El Hormiguero“, der eigentliche Wettstreit sei eine mögliche Verschiebung von Stimmen zwischen PP und Vox. Er sagte, alle Umfragen außer denen des CIS sähen Feijóo mit absoluter Mehrheit, doch komme es auf die Größe dieser Mehrheit an, und er nannte die Strategie der PP verfehlt. Feijóo sagte in einem am 1. November veröffentlichten Interview mit „La Vanguardia“, seine Partei habe mit Vox eine Vereinbarung zum Senat getroffen, und die PSOE habe ihre Senatslisten mit 18 Parteien zusammengelegt – ein Schritt, der seiner Darstellung nach darauf zielt, der PP ihre Senatsmehrheit zu nehmen. Im selben Interview sagte er, man könne nicht Präsident Spaniens sein, ohne Katalonien zu verstehen, und er versprach, viermal im Jahr über den Vollzug der Investitionen in Katalonien zu berichten.
„Es gibt eine Stimmenverschiebung, die zwischen PP und Vox stattfinden kann.“
- Urda (Toledo), gemeldet am 1. November 2026
- 69 Tote
- Adamuz (Córdoba)
- 46 Tote
Daten aus dem Artikeltext
Der Kalender bis zur Wahl am 29. November
Rund 15 Staats- und Regierungschefs haben ihre Teilnahme am Iberoamerika-Gipfel in Madrid in der Woche des 2. November bestätigt, darunter Argentiniens Präsident Javier Milei. Die PSOE nimmt ihren Wahlkampf am Samstag, 7. November, mit einer Kundgebung von Sánchez wieder auf, deren Ort noch nicht feststeht, und hofft, dass die Begeisterung, die sie vor dem Unglück erlebt hat, nach den Tagen der Trauer allmählich zurückkehrt. Der offizielle Wahlkampf der PP beginnt um Mitternacht am 13. November. Die Spanier wählen am Sonntag, 29. November.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressFeijóo sagt, man könne nicht Präsident von Spanien sein ohne...Feijóo asegura que no se puede ser presidente de España sin... · Original auf Spanisch
- europa pressFeijóo verspricht ein Spanien, das wieder funktioniert und macht die...Feijóo promete una España que vuelva a funcionar y convierte la... · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLJuan del Val: „Laut allen Wahlumfragen wird Feijóo eine absolute Mehrheit erreichen, aber das Verhältnis ist wichtig. Das Spiel entscheidet sich bei der Wählerwanderung, die zwischen PP und Vox stattfinden könnte“Juan del Val: "Según todas las encuestas de las elecciones, Feijóo sacará mayoría absoluta, pero la proporción es importante. Se juega la partida en el trasvase que pueda suceder entre PP y Vox" · Original auf Spanisch
- El PeriódicoDie PP setzt die Kampagne zurück, indem sie die Parteispitze in Génova versammeltEl PP resetea la campaña reuniendo a la plana mayor del partido en Génova · Original auf Spanisch
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Volkspartei und ihr Kandidat bei der Parlamentswahl am 29. November
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident Spaniens und PSOE-Vorsitzender, dessen Kundgebungen nach dem Unglück abgesagt wurden
- Santiago Abascal
- Vorsitzender von Vox, dem möglichen Partner der PP, dessen Stimmenanteil debattiert wird
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, dessen Ministerium die PP nach dem Unglück von Urda kritisiert
- Borja Sémper
- Nationaler Sprecher der PP
- Javier Milei
- Präsident Argentiniens, dessen Teilnahme am Iberoamerika-Gipfel in Madrid bestätigt ist
- Fátima Báñez
- Frühere PP-Ministerin, deren Tod die Partei nach der Tragödie von Urda betrauerte
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