
Bengasi
Foto: Dennixo., CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Überschriften und Zusammenfassungen schreibt eine KI. So funktioniert es
- 22. Okt.
In Niger entführte Österreicherin und Schweizerin in Libyen freigelassen
Eva Gretzmacher aus Österreich und Claudia Abbt aus der Schweiz erreichten Bengasi im Osten Libyens, nachdem sie seit Januar und April 2025 in Niger festgehalten worden waren. Der libysche Sender al-Masar schrieb die Freilassung einer Intervention der Familie Haftar zu, beide Regierungen bestätigten sie.
- 21. Okt.
Ostlibysches Parlament ratifiziert Seeschifffahrtsabkommen von 2019 mit der Türkei – Griechenland und EU weisen Schritt zurück
Am Dienstag, 20. Oktober 2026, hat das im Osten des Landes ansässige Abgeordnetenhaus in Bengasi das Seeschifffahrtsmemorandum von 2019 mit der Türkei einstimmig ratifiziert und zwei Resolutionen aus dem Jahr 2020 aufgehoben, mit denen es das Abkommen zuvor abgelehnt hatte. Athen, Nikosia und die Europäische Union bezeichneten die Ratifizierung als ungültig.
- 20. Okt.
Ostlibysches Parlament billigt türkisch-libysches Seerechtsabkommen von 2019, Griechenland weist es zurück
Das im Osten Libyens ansässige Repräsentantenhaus hat am Dienstag, 20. Oktober 2026, das türkisch-libysche Seerechtsmemorandum von 2019 einstimmig gebilligt und zwei Resolutionen aus dem Jahr 2020 aufgehoben, die es blockiert hatten. Athen erklärte, die Entscheidung lasse das Memorandum illegal und nichtig bleiben, während die Vorsitzende der SYRIZA-Parlamentsfraktion, Rena Dourou, der Regierung ein diplomatisches Versagen vorwarf.
- 11. Aug.
Autobombe tötet Ostlibyens Geheimdienstchef Fawzi al-Mansouri in Bengasi
Fawzi al-Mansouri, Chef des Militärgeheimdienstes von Chalifa Haftars Libyscher Nationalarmee, wurde getötet, als am Montagabend ein an seinem Auto angebrachter Sprengsatz detonierte, während er eine Moschee in Bengasi verließ – ein Schlag gegen die Sicherheitsbilanz des Haftar-Clans und die von den USA geführten Wiedervereinigungsbemühungen.
- 5. Juli
In Libyen gefundene Leiche könnte vermisster italienischer Kitesurfer Mimmo Piepoli sein
Eine am 5. Juli vor der libyschen Küste nahe Bengasi gefundene Leiche könnte die des 39-jährigen italienischen Kitesurfers Mimmo Piepoli sein, der seit dem 1. Mai in Porto Cesareo, Apulien, vermisst wird. Die italienischen Behörden warten auf eine DNA-Bestätigung.
- 23. Juni
Italien sichert Freilassung zweier Aktivisten, die einen Monat in Libyen festgehalten wurden, Rückkehr für Mittwoch erwartet
Außenminister Antonio Tajani gab am Dienstag die Freilassung von Domenico Centrone, Leonarda Alberizia und einem doppelten uruguayisch-italienischen Staatsbürger bekannt, nach wochenlangem diplomatischem Druck auf die ostlibyschen Behörden.
- 15. Juni
Griechenland und Ost-Libyen treiben EEZ-Gespräche und Migrationskooperation bei Haftar-Besuch in Athen voran
Außenminister George Gerapetritis traf sich am Montag in Athen mit Saddam Haftar, dem stellvertretenden Kommandeur der Libyschen Nationalarmee. Auf der Agenda standen die Abgrenzung von Seegebieten, irreguläre Migration und Energieinvestitionen.