Sicherheit · Brčko
Italienischer Militärhubschrauber in Bosnien abgestürzt – laut Bürgermeister vier Tote und zwölf Verletzte
Ein italienischer CH-47 Chinook der EUFOR-Mission Althea ist am Donnerstag, 29. Oktober, bei Brčko abgestürzt. Der Bürgermeister des Distrikts Brčko beziffert die Zahl der Toten inzwischen auf vier; in ersten Berichten war von drei die Rede.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, AP NEWS, Adnkronos und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Bürgermeister des Distrikts Brčko, Siniša Milić, sagte gegenüber ANSA, vier Menschen seien gestorben und zwölf verletzt worden – in ersten Berichten war von drei Toten die Rede.
Der Hubschrauber stürzte am Donnerstag, 29. Oktober, bei Gorica im Distrikt Brčko während einer Routineoperation der EUFOR-Mission Althea ab. Die Ursache wird untersucht.
Kaja Kallas schrieb auf X von ihrer Betroffenheit und sprach Antonio Tajani und Guido Crosetto ihr Beileid aus; sie bekräftigte die Solidarität der EU mit Italien.
Der Absturz
Ein italienischer CH-47 Chinook, der an der EUFOR-Mission Althea teilnahm, ist am Donnerstag, 29. Oktober, im Gebiet von Brčko im Norden Bosnien und Herzegowinas abgestürzt. EUFOR erklärte, das Fluggerät sei bei einer Routineoperation nahe der Ortschaft Gorica im Distrikt Brčko unweit der serbischen Grenze verunglückt. Das italienische Verteidigungsministerium teilte mit, die Ursachen würden noch untersucht, und Rettungsteams seien umgehend im Einsatz gewesen. Fotos von der Unglücksstelle zeigten einen weitgehend zerstörten Hubschrauber auf einer Wiese. EUFOR erklärte zudem, zivile Infrastruktur, Eigentum oder Fahrzeuge seien nicht beschädigt und keine Zivilisten verletzt worden.
Opferzahlen
Erste Berichte unter Berufung auf Behördenvertreter und lokale Medien nannten drei Tote und zwölf Verletzte. Der Bürgermeister des Distrikts Brčko, Siniša Milić, sagte später gegenüber ANSA, vier Menschen seien gestorben und zwölf verletzt worden; einige der Verletzten befänden sich in kritischem Zustand. Die Verletzten wurden in einem örtlichen Krankenhaus behandelt, einige von ihnen werden in andere medizinische Einrichtungen der Region verlegt. Zum Zustand des Personals erklärte das Verteidigungsministerium:
„Weitere Einzelheiten können nicht genannt werden, solange keine genaueren Informationen vorliegen, insbesondere zum Gesundheitszustand des beteiligten Personals.“
EUFOR erklärte in einer eigenen Stellungnahme, mehrere Angehörige der Mission seien gestorben und andere schwer verletzt worden, ohne eine Zahl zu nennen. ANSA berichtete, keine Soldaten der Brigade Sassari seien an dem Absturz beteiligt gewesen. Der Bürgermeister machte keine Angaben zur Nationalität der Toten.
- Erste Berichte
- 3 Personen
- Bürgermeister Milić, spätere Aktualisierung
- 4 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Reaktionen und Kontext der Mission
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas schrieb auf X, sie sei über den Verlust von Menschenleben zutiefst betroffen, und sprach den italienischen Ministern Antonio Tajani und Guido Crosetto ihr Beileid aus. Sie erklärte, Europa stehe in voller Solidarität an der Seite Italiens, und die EU-Vertreter stünden in engem Kontakt mit dem EUFOR-Kommandeur. Inoffizielle, von ANSA zitierte Berichte besagten, alle drei Insassen seien ums Leben gekommen – eine Zahl, die durch die spätere Zählung des Bürgermeisters überholt wurde. Laut AP übernahm EUFOR 2004 die Aufgabe von der NATO und operiert auf Grundlage eines Mandats des UN-Sicherheitsrats, um die Sicherheit zu wahren und die militärischen Bestimmungen des Friedensabkommens zu überwachen, das den Krieg von 1992 bis 1995 beendete. AP bezifferte die Truppe auf 1.200 Soldaten, Europa Press nannte rund 1.100 Einsatzkräfte aus etwa 24 Ländern. ANSA zufolge umfasst das italienische Kontingent etwa 150 Soldaten des 151. Infanterieregiments Sassari; es wurde im Juni stationiert und soll im Januar 2027 nach Sardinien zurückkehren.
Ermittlungen und Hintergrund
EUFOR erklärte, sie führe eine vollständige und gründliche Untersuchung durch und werde weitere Informationen veröffentlichen, sobald die Fakten geklärt seien. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, unbestätigte Informationen zu meiden und Aktualisierungen nur über offizielle Kanäle zu verfolgen. Die ersten Zahlen stammten aus lokalen Gesundheitskreisen und lokalen Medien; Milić sagte, das medizinische Personal in Brčko bleibe in höchster Alarmbereitschaft. Adnkronos wies darauf hin, dass die CH-47 seit mehr als fünfzig Jahren bei der italienischen Armee im Einsatz ist und die Version CH-47F digitalisierte Steuerungen erhält, die für Brown-out- und White-out-Bedingungen ausgelegt sind. Die Identität der Insassen und die Absturzursache sollen bekannt gegeben werden, sobald die Behörden die notwendigen Prüfungen abgeschlossen und ihre Ergebnisse veröffentlicht haben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itItalienischer Militärhubschrauber stürzt in Bosnien ab, vier ToteUn elicottero militare italiano cade in Bosnia, quattro morti - Notizie · Original auf Italienisch
- ANSA.itKallas, „betroffen von EUFOR-Hubschrauberunfall, EU solidarisch mit Italien“Kallas, 'addolorata per incidente elicottero Eufor, Ue solidale con l'Italia' - Altre news · Original auf Italienisch
- ANSA.it3 Tote bei Absturz eines italienischen Militärhubschraubers in Bosnien gemeldet3 reported dead in Italian military helicopter crash in Bosnia - TopNews · Original auf Englisch
- AP NEWSHubschrauber der EU-Truppe in Bosnien abgestürzt, Berichten zufolge 3 Tote und 12 VerletzteA helicopter with the EU force in Bosnia crashes, reportedly killing 3 and injuring 12 · Original auf Englisch
- Kaja Kallas
- EU-Außenbeauftragte, die auf X ihr Beileid ausdrückte
- Antonio Tajani
- Italienischer Minister, dem Kallas ihr Beileid aussprach
- Guido Crosetto
- Italienischer Minister, dem Kallas ihr Beileid aussprach
- Organisationen
- Europäische Union
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen