
In Libyen gefundene Leiche könnte vermisster italienischer Kitesurfer Mimmo Piepoli sein
Eine am 5. Juli vor der libyschen Küste nahe Bengasi gefundene Leiche könnte die des 39-jährigen italienischen Kitesurfers Mimmo Piepoli sein, der seit dem 1. Mai in Porto Cesareo, Apulien, vermisst wird. Die italienischen Behörden warten auf eine DNA-Bestätigung.
Eine am 5. Juli vor der libyschen Küste nahe Bengasi gefundene Leiche könnte die des 39-jährigen italienischen Kitesurfers Mimmo Piepoli sein, der seit dem 1. Mai beim Kitesurfen vor Porto Cesareo in Apulien verschwunden ist. Die Leiche wurde mit einem Neoprenanzug und einem Kitesurfbrett entdeckt, die offenbar zu Piepolis Ausrüstung passen. Die italienischen Behörden warten nun auf eine DNA-Bestätigung.
Verschwinden und Suche
Piepoli, verheirateter Vater zweier Kinder aus Erchie in der Provinz Brindisi, wurde zuletzt am 1. Mai während einer Kitesurf-Session in der Baia Grande von Porto Cesareo, zwischen Torre Chianca und Torre Lapillo, gesehen. Eine groß angelegte Suchaktion unter Beteiligung der Küstenwache, der Finanzpolizei, der Marine und zahlreicher See- und Luftfahrzeuge sowie Freiwilliger konzentrierte sich zunächst auf die Gewässer vor Porto Cesareo, wurde aber später auf ein größeres Gebiet ausgedehnt. Trotz wochenlanger Bemühungen wurde keine Spur gefunden, und die Hypothese, dass die Strömungen des zentralen Mittelmeers den Kitesurfer Hunderte Kilometer weit getragen haben könnten, gewann an Boden.
Entdeckung an der libyschen Küste
Am 5. Juli alarmierte ein Fischer die Behörden über eine im Meer vor der Küste von Daryana, östlich von Bengasi, gefundene Leiche. Libysche Medien berichteten unter Berufung auf die Maritime Rescue Unit Hatem Belhaj Ali, dass die Leiche skelettiert sei, noch einen Neoprenanzug trage und an einem Surfbrett befestigt sei. Die Ausrüstung war mit der von Piepoli üblicherweise verwendeten Ausrüstung kompatibel. Die Entdeckung wurde auch vom Wissenschaftlichen Komitee für die Suche nach Vermissten OdV auf Facebook geteilt.
Nach einer ersten Analyse führte die Leiche, die noch einen Neoprenanzug trug und an ihrem Surfbrett befestigt war, zu der Annahme, dass sie aus Europa stammen könnte. Sofort ergriffen einige aufmerksame Leser unserer offiziellen Seite Maßnahmen, um herauszufinden, um wen es sich handeln könnte, und gelangten zu dem von uns veröffentlichten Profil und unserer Kontaktnummer.
Das Komitee fügte hinzu, dass es direkt Piepolis Frau kontaktierte, um sie über den möglichen Zusammenhang zu informieren und ihr zu ersparen, die Nachricht über soziale Medien oder die Presse zu erfahren.
- Mimmo Piepoli verschwindet beim Kitesurfen vor Porto Cesareo, Apulien.
- Leiche vor libyscher Küste nahe Bengasi mit Neoprenanzug und Kitesurfbrett gefunden.
- Italienisches Konsulat beantragt offiziell DNA-Test zur Identitätsbestätigung; DNA der Mutter zum Vergleich genommen.
Identifizierung läuft
Das italienische Generalkonsulat in Bengasi koordiniert mit den libyschen Behörden die Identifizierung der Leiche. Ein formeller Antrag auf einen DNA-Test wurde gestellt, und die DNA von Piepolis Mutter wurde zum Vergleich entnommen. Die Leiche wurde zur Durchführung rechtlicher und medizinischer Verfahren in ein Krankenhaus überführt. Das Konsulat bereitet auch die mögliche Rückführung der sterblichen Überreste vor, falls die Identität bestätigt wird.
Offizielle Reaktion
Außenminister Antonio Tajani wies die Farnesina an, ständigen Kontakt mit Piepolis Familie und dem Bürgermeister von Erchie, Giuseppe Margheriti, zu halten. Die Carabinieri von Erchie sind ebenfalls eingebunden, und das Komitee äußerte die Hoffnung auf eine schnelle, wenn auch schmerzhafte Bestätigung für die Familie. Das Komitee arbeitete auch daran, die Verbreitung von Bildern zu verhindern, die Piepolis Andenken nicht respektieren würden.
