Gesellschaft und Technologieseit 26. Mai476 Einträge

Klima: von Minderung zu Anpassung

Die Welt hat die 1,5-Grad-Celsius-Erwärmungsschwelle überschritten, und die UNO hält die Überschreitung für unvermeidbar. Die derzeitige Politik deutet auf etwa 2,8 Grad Celsius bis 2100 hin. Die Kommission hat ein Klimaresilienzgesetz für eine 3-Grad-Celsius-Welt vorgeschlagen, doch Haushaltsverhandlungen, Druck auf das Emissionshandelssystem, eine verzögerte Methanverordnung und ein abgeschwächtes Pkw-Ziel für 2035 stellen die fiskalische und klimapolitische Entschlossenheit der EU auf die Probe.

KI-Text wie er entsteht

Foto: Gary Cassel (Pexels)

Diese Woche6 Einträge

Stand der Dingeheute 18:36

Resilienzgesetz vorgeschlagen

Am 27. Oktober schlug die Kommission das erste EU-Klimaresilienzgesetz vor. Die Mitgliedstaaten müssten ab 2029 alle fünf Jahre nationale Klimarisikobewertungen durchführen und bis Ende 2030 Resilienzpläne vorlegen, die eine Erwärmung von bis zu 3 Grad Celsius einplanen.

Globale Aussichten

Der Emissions Gap Report 2026 des UN-Umweltprogramms besagt, dass das 1,5-Grad-Ziel überschritten wird. Eine UN-Synthese zeigt, dass die nationalen Pläne die Emissionen bis 2035 nur um 6 Prozent gegenüber 2019 senken würden, während etwa 60 Prozent nötig wären.

Haushalts- und Minderungsdruck

Der Entwurf der irischen Ratspräsidentschaft für den Zeitraum 2028–2034 kürzt das Paket der Kommission um rund 8 Prozent und streicht die EU-Notfallreserve. Die Abgeordneten einigten sich am 20. Oktober auf eine Abschwächung des Pkw-Ziels für 2035, und die Kommission schlug eine einjährige Verzögerung der Methanregelung für Importe vor. Die Haushaltsverhandlungen für 2028–2034 werden darüber entscheiden, ob das Resilienzgesetz finanziert wird.

Was als Nächstes kommt

Offene Fragen

  • Werden die Schlussfolgerungen der Staats- und Regierungschefs vom Gipfel am 15. und 16. Oktober die Mittel für Notfälle und Anpassung im Siebenjahreshaushalt sichern?
  • Wird eine EU-weite Übergewinnsteuer auf Energieunternehmen kommen, und zu wessen Lasten im fiskalischen Spielraum?

Wer ist wer8

Europäische Kommission EU-Kommission

Am 27. Oktober wurde das erste Klimaresilienzgesetz vorgeschlagen, ohne eigene Finanzierung, nachdem am 14. Oktober eine einjährige Verzögerung der Methanimporte vorgeschlagen worden war.

27. Okt.

Irische EU-Ratspräsidentschaft Ratspräsidentschaft der EU

Legte einen überarbeiteten Haushalt 2028-2034 vor, der das Paket der Kommission um etwa 8% kürzt und die Notfallreserve streicht.

10. Okt.

Frankreich Regierung eines EU-Mitgliedstaats

Hat 1,3 Milliarden Euro Hilfe angekündigt und plant, die Wasserspeicher zu erweitern, während die Maisernte um die Hälfte sinken soll, Überschwemmungen im Südosten mindestens vier Tote fordern und Sturm Austen fast 300.000 Haushalte ohne Strom ließ.

26. Okt.

Britische Regierung Britische Regierung

Am 17. Oktober wurde eine Taskforce aus über 50 Einrichtungen für Hochwasser- und Dürreresilienz ins Leben gerufen, wobei 71,3 % des Landes von Dürre betroffen sind.

24. Okt.

Versprechen5

Swiss Federal Counciloffen

Die Schweiz wird beim BAG ein Hitzegesundheitszentrum einrichten und im Rahmen ihres Anpassungsplans für 2026–2031 eine nationale Wasserstrategie planen.

28. Okt. · im Zeitraum 2026–2031 · pollar.news

European Commissionoffen

Die Mitgliedstaaten würden ab 2029 alle fünf Jahre nationale Klimarisikobewertungen durchführen und bis Ende 2030 Klimaanpassungspläne gemäß dem vorgeschlagenen Gesetz vorlegen.

27. Okt. · Frist 31. Dez. 2030 · pollar.news

Franceoffen

Frankreich wird die Wasserspeicherung ausbauen und 1,3 Milliarden Euro Hilfe an von Dürre betroffene Landwirte liefern.

20. Okt. · reuters.com

UK governmentoffen

Die Wasserversorger in den sechs von Dürre betroffenen englischen Grafschaften müssen ihre Dürreplanung intensivieren.

15. Okt. · afp.com

Chronik476 Einträge seit 26. Mai

26. Oktober – 1. November3 Einträge · 1 zentraler

28.10

Der Schweizer Bundesrat hat am 28. Oktober seine Anpassungsstrategie und den dazugehörigen Aktionsplan verabschiedet. Zu den 56 Massnahmen gehören ein Hitzegesundheitszentrum beim BAG, neue Hitzekarten von MeteoSchweiz sowie eine geplante nationale Wasserstrategie.

pollar.news · ganzer Artikel

27.10

Die Europäische Kommission hat am 27. Oktober das erste EU-Klimaresilienzgesetz vorgeschlagen. Es verlangt ab 2029 alle fünf Jahre nationale Klimarisikobewertungen und bis Ende 2030 Pläne zur Klimafestigung. Der Anpassungsbedarf wird auf etwa 70 Milliarden Euro pro Jahr bis 2050 beziffert, doch eine eigene Finanzierung ist nicht vorgesehen.

pollar.news · politico.eu · ft.com · ganzer Artikel

27.10

19.–25. Oktober8 Einträge

23.10
23.10
22.10
21.10
21.10
20.10
20.10
19.10

Diesen Strang schreibt eine KI aus den Quellen, die bei jedem Eintrag stehen. So funktioniert es

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