StrangKlima: von Minderung zu Anpassung

Klima · Antalya

UN: Aktuelle Klimazusagen senken Emissionen bis 2035 nur um 6 Prozent – weit entfernt von den nötigen 60 Prozent

Die aktuellen nationalen Klimapläne würden die globalen Treibhausgasemissionen bis 2035 gegenüber dem Niveau von 2019 um 6 Prozent senken, heißt es in einer UN-Synthese – wenige Wochen bevor die COP31-Gespräche in Antalya in der Türkei beginnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, Ziare.com, Le Temps und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Antalya · Türkei

Eine Lücke von etwa einem Zehntel

Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen veröffentlichte am Dienstag, 27. Oktober 2026, eine Synthese, die die nationalen Klimapläne von 154 Vertragsparteien des Pariser Abkommens analysiert. Diese zwischen Januar 2024 und August 2026 eingereichten Pläne würden die globalen Treibhausgasemissionen bis 2035 gegenüber dem Niveau von 2019 um 6 Prozent senken, bei einer Spanne von 0 bis 12 Prozent. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler halten eine Reduktion von rund 60 Prozent gegenüber 2019 bis 2035 für nötig, um die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen; die prognostizierte Senkung entspricht damit etwa einem Zehntel dieses Ziels. Die Synthese umfasst 127 Dokumente, wobei die Europäische Union eine gemeinsame Eingabe für ihre 27 Mitgliedstaaten einreichte, und deckt rund 70 bis 71 Prozent der globalen Emissionen ab.

Selbst vollständige Umsetzung reicht nicht

Selbst wenn die Länder ihre Pläne vollständig umsetzten und ihre bedingten Ziele erreichten, käme man nur auf 9 Prozent, bei einer Spanne von -6 bis -12 Prozent. Die UN hatte in ihrem Bericht aus dem vergangenen Jahr eine Senkung um 10 Prozent bis 2035 geschätzt, doch diese Zahl stammte aus der Zeit vor dem Eingang vieler Einreichungen, sodass die UN die fehlenden Zusagen modellieren musste. Diese frühere Schätzung lag zudem vor dem Rückzug der Vereinigten Staaten. Unter Präsident Donald Trump ist das Land zum zweiten Mal aus dem Pariser Abkommen ausgetreten, und seine Politik orientiert sich stark an fossilen Energien.

Emissionssenkungen bis 2035 gegenüber dem Niveau von 2019%
UN-Schätzung des vergangenen Jahres
10 %
Prognose mit aktuellen NDCs
6 %
Aktuelle NDCs mit bedingten Zielen
9 %
Für 1,5 Grad nötig (IPCC)
60 %

Daten aus dem Artikeltext

Wissenschaft und das größere Bild

Der IPCC-Bericht von 2023 fordert Senkungen von 43 Prozent bis 2030 und 60 Prozent bis 2035 gegenüber 2019, um die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf 1,5 Grad zu begrenzen, sowie rund 37 Prozent bis 2035 für Pfade unter 2 Grad. Die Welt hat sich bereits um etwa 1,4 Grad gegenüber vorindustrieller Zeit erwärmt, und die Überschreitung von 1,5 Grad wird innerhalb weniger Jahre erwartet. Ein im Oktober veröffentlichter Bericht des UN-Umweltprogramms kam zu dem Ergebnis, dass die derzeitigen nationalen Zusagen den Planeten auf einen Kurs von 2,6 Grad Erwärmung in diesem Jahrhundert bringen. Das UN-Umweltprogramm zeigt einen Weg zurück zu 1,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts auf, der einen Rückgang der Emissionen um 45 Prozent bis 2035 und um 69 Prozent bis 2040 gegenüber dem Niveau von 2025 erfordert.

Finanzierung und der Weg zur COP31

Die UN stellte außerdem fest, dass die Klimafinanzierung wächst, aber noch immer weit hinter dem Erforderlichen zurückbleibt. Die globalen Klimafinanzierungsströme beliefen sich 2023 und 2024 auf durchschnittlich 1,9 Billionen US-Dollar pro Jahr, ein Anstieg um 32 Prozent gegenüber den Durchschnittswerten von 2021 und 2022. In einer Erklärung sagte der UN-Klimachef Simon Stiell, das COP31-Treffen könne helfen, einige der wichtigsten Lücken zu schließen.

„Mit seinem Fokus auf praktische Maßnahmen zur Unterstützung einer besseren Umsetzung kann das COP31-Treffen in der Türkei helfen, einige der wichtigsten Lücken zu schließen.“

Simon Stiell, UN-Klimachef

Die COP31 findet vom 9. bis 20. November in Antalya in der Türkei statt. Stiell sagte zudem, die Staaten blieben engagiert, doch die Zahlen zeigten, dass die kollektiven Fortschritte noch immer eindeutig unzureichend seien.

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  1. 27.10Kommission schlägt Klimaresilienzgesetz vor: Risikobewertungen ab 2029, Anpassungspläne bis Ende 2030
  2. 27.10Anpassungsbedarf auf etwa 70 Mrd. Euro pro Jahr bis 2050 beziffert, gegenüber rund 29 Mrd. Euro derzeit, ohne eigene Finanzierung

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