
- 4. Juli
Keiko Fujimori zur gewählten Präsidentin Perus erklärt – hauchdünne Stichwahl beendet jahrzehntelange Verfolgung
Keiko Fujimori, Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, wurde am 3. Juli vom Wahlausschuss des Landes formell zur gewählten Präsidentin Perus erklärt. Sie setzte sich mit weniger als einem Prozent Vorsprung durch, nachdem sie zuvor drei erfolglose Präsidentschaftskandidaturen hinter sich hatte.
- 29. Juni
Keiko Fujimori nach 22-tägiger Auszählung zur Präsidentin Perus gewählt – besiegt Roberto Sánchez mit 49.600 Stimmen
Die konservative Kandidatin Keiko Fujimori errang den Sieg in der Stichwahl um die peruanische Präsidentschaft mit einem Vorsprung von weniger als 50.000 Stimmen. Damit endet eine dreiwöchige Überprüfung der Stimmzettel, die die politische Spaltung des Landes weiter vertieft.

- 24. Juni
Keiko Fujimoris hauchdünner Sieg in Peru bringt polarisierende Dynastie zurück an die Macht – Rivale spricht von Betrug
Mit einem uneinholbaren Vorsprung in der Stichwahl steht Keiko Fujimori kurz davor, Perus erste gewählte Präsidentin zu werden, während der linke Gegner Roberto Sanchez sich weigert, das Ergebnis anzuerkennen und „fortlaufenden Betrug“ bei der Auslandsabstimmung behauptet.

- 20. Juni
Sánchez will Auslandsstimmen bei der Stichwahl in Peru annullieren und ruft zu neuen Protesten auf, während Fujimori mit 41.000 Stimmen führt
Der linke Kandidat Roberto Sánchez, der bei 99,6 % Auszählung mit über 41.000 Stimmen zurückliegt, kündigte einen Antrag auf Annullierung der Wahl und neue Straßenproteste an, nachdem die Wahlbehörden frühere Einsprüche gegen die Ungültigmachung tausender Wahllokale abgewiesen hatten.

- 17. Juni
Keiko Fujimori liegt in Perus Stichwahl knapp vorn – 256.000 umstrittene Stimmen warten auf Prüfung
Die rechte Kandidatin Keiko Fujimori liegt mit 50,097 % zu 49,903 % vor dem Linken Roberto Sánchez, über 99 % der Stimmen sind ausgezählt. Doch rund 256.000 umstrittene Stimmen sind noch ungeklärt – die endgültigen Ergebnisse werden erst Ende des Monats erwartet.

- 13. Juni
Fujimori lehnt gemeinsame Nachzählung ab, peruanisches Gericht blockiert Sánchez' Antrag auf Annullierung von 2.400 Wahllokalen
Nur 4.000 Stimmen trennen die Präsidentschaftskandidaten nach der Stichwahl am Sonntag. Der linke Roberto Sánchez schlug eine gemeinsame Nachzählung vor, doch die rechte Keiko Fujimori lehnte ab, und ein separater Antrag auf Annullierung von 2.400 Wahllokalen wurde aus formalen Gründen abgewiesen.

- 12. Juni
Perus Präsidentschaftswahl: Fujimori führt mit 1.300 Stimmen – Auslandsstimmen kippen das Rennen
Die rechtsgerichtete Kandidatin Keiko Fujimori liegt mit rund 1.300 Stimmen vor dem Linken Roberto Sánchez, während die Auszählung fast abgeschlossen ist. Die im Ausland abgegebenen Stimmen erweisen sich in einem tief gespaltenen Land als entscheidend.

- 10. Juni
Peru-Stichwahl: Keiko Fujimori könnte Roberto Sánchez überholen – EU-Beobachter kritisieren langsamen Auszählungsprozess
Bei 96 Prozent ausgezählter Stimmen liegt der Linke Roberto Sánchez im engsten Präsidentschafts-Stichwahlkampf Perus mit einem Vorsprung von 0,11 Punkten vor der rechten Kandidatin Keiko Fujimori. Meinungsforscher und Mathematiker erwarten nun, dass Auslands- und Reststimmen das Rennen zugunsten Fujimoris kippen.

- 8. Juni
Sanchez liegt bei der Stichwahl in Peru hauchdünn vorne – ausgezählt wird noch
Der Linke Roberto Sanchez liegt bei der Auszählung der Stichwahl in Peru knapp vor der Konservativen Keiko Fujimori. Tausende Stimmen aus dem Ausland und umstrittene Protokolle stehen noch aus; das endgültige Ergebnis könnte sich um Wochen verzögern.

- 6. Juni
Peru wählt im hauchdünnen zweiten Wahlgang zwischen Keiko Fujimori und Roberto Sánchez den neunten Präsidenten in einem Jahrzehnt
Die Peruaner gehen am Sonntag in einem polarisierten zweiten Wahlgang zur Wahl, in dem die konservative Keiko Fujimori gegen den Linkskandidaten Roberto Sánchez antritt. Der Sieger wird das neunte Staatsoberhaupt des Landes in zehn Jahren.
