Wohnen · Porto
Portugal: Baugenehmigungen für Wohnprojekte fallen um 7,3 %, neue Wohnungen steigen bis August um 4,1 %
Der Verband AICCOPN meldet für die ersten acht Monate des Jahres 2026 insgesamt 12.805 genehmigte Wohnbauprojekte, die daraus entstehenden Wohneinheiten erreichen 29.030. Ökonomen erwarten nun, dass sich das portugiesische BIP-Wachstum bis September verlangsamt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Diário de Notícias, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
AICCOPN zählte bis August 12.805 genehmigte Wohnbauprojekte, 7,3 % weniger als im Vorjahr, während die dadurch ermöglichten neuen Wohnungen um 4,1 % auf 29.030 stiegen.
Der Bestand an Wohnungsbaukrediten erreichte im August 119.062 Millionen Euro, ein Plus von 11,2 %, und die Neuvergabe erreichte 16.653 Millionen Euro, ein Plus von 12,5 %.
CIP und ISEG schätzen, dass das BIP im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % wuchs, nach 0,9 % im zweiten Quartal, wobei der private Konsum durch Kraftstoffpreise und Kreditkosten geschwächt wurde.
Die Bank von Portugal erwartet in diesem Jahr ein BIP-Wachstum von bis zu 2,3 %, während die OECD ihre Prognosen für Portugal senkte.
Genehmigte Projekte sinken, Wohnungen steigen
Der portugiesische Bauverband AICCOPN meldete am Donnerstag, 29. Oktober, dass die Zahl der in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 genehmigten Wohnbauprojekte im Jahresvergleich um 7,3 % auf 12.805 gesunken ist. Die Zahl der Wohnungen, die diese Genehmigungen ermöglichen, stieg hingegen um 4,1 % auf 29.030 neue Wohnungen. Der Verband beschrieb den Gegensatz so.
„Trotz des Rückgangs um 7,3 % bei der Zahl der genehmigten Projekte, die sich auf 12.805 belief, verzeichnete die Zahl der durch diese Genehmigungen ermöglichten neuen Wohnungen einen Anstieg um 4,1 %.“
Der Zementverbrauch für den Wohnungsbau erreichte bis Ende August 2.828 Tausend Tonnen, ein Plus von 6,4 % und damit etwas mehr als die 6,0 %, die bis Juli verzeichnet wurden. Die jüngste Statistische Zusammenfassung des Wohnungsbaus des Verbands lieferte die Zement- und Kreditdaten.
- Genehmigte Wohnbauprojekte
- 12805
- Ermöglichte neue Wohnungen
- 29030
Daten aus dem Artikeltext
Kredite und Immobilienpreise
Neue Wohnungsbaukredite, ohne Umschuldungen, erreichten bis August 16.653 Millionen Euro, ein Anstieg von 12,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Bestand an Wohnungsbaukrediten lag im August bei einem Rekordwert von 119.062 Millionen Euro, ein Plus von 11,2 %. Die durchschnittlichen Bankbewertungen von Wohnimmobilien stiegen im August auf 2.254 Euro pro Quadratmeter, 14,7 % über dem Wert des Vorjahresmonats. Wohnungen legten im Jahresverlauf um 17 % zu, Häuser (moradias) um 12,6 %.
Metropolregion Porto
In der Metropolregion Porto wurden in den zwölf Monaten bis August 10.846 Wohnungen in Neubauten genehmigt, 12 % mehr als die 9.641, die im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor genehmigt worden waren. Nach Typologie sind 38 % der genehmigten Einheiten T0 oder T1, 33 % sind T2, 24 % sind T3 und 5 % sind T4 oder größer. Diese Zahlen für Porto umfassen zwölf Monate und damit ein anderes Zeitfenster als die nationalen Gesamtzahlen, die die ersten acht Monate abdecken. Die Verteilung zeigt, dass sich die Genehmigungspipeline auf kleinere Einheiten konzentriert.
Wachstumsaussichten trüben sich ein
Von SAPO zitierte portugiesische Ökonomen erwarten, dass sich das BIP-Wachstum bis September verlangsamt, nach einem zweiten Quartal, in dem die Wirtschaft um 0,8 % wuchs. SIC Notícias berichtete unter Berufung auf Schätzungen von CIP und ISEG von einem Wachstum von 0,9 % im zweiten Quartal, die Quellen weichen bei dieser Zahl also voneinander ab. CIP und ISEG schätzen, dass das BIP im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal nur um 0,3 % gestiegen ist, da der private Konsum durch höhere Kraftstoffpreise und Kreditkosten geschwächt wurde. Sie erwarten dennoch eine Erholung im späten Jahresverlauf und ein Wachstum von 2,3 % im Jahr 2026, im Einklang mit der Regierungsprognose. Die Bank von Portugal hat ihre Wachstumsprognosen nach oben korrigiert und erwartet, dass das BIP in diesem Jahr um bis zu 2,3 % steigt. Die OECD hingegen senkte ihre Wachstumsprognosen für Portugal, und von SAPO zitierte Ökonomen sehen trotz der Verlangsamung zum Jahresende ein jährliches BIP-Wachstum von bis zu 2,4 %.
- Q2 2026
- 0.9 %
- Q3 2026 Schätzung (CIP und ISEG)
- 0.3 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoLizenzierte Wohnungsbauprojekte fallen um 7,3%, aber Wohnungen steigen um 4,1%Projetos habitacionais licenciados caem 7,3%, mas fogos sobem 4,1% · Original auf Portugiesisch
- Diário de NotíciasBauwesen: Lizenzierte Projekte fallen um 7,3%, aber die Anzahl der Wohnungen steigt bis August um 4,1%Construção: Projetos licenciados caem 7,3%, mas número de fogos sobe 4,1% até agosto · Original auf Portugiesisch
- SAPODie portugiesische Wirtschaft könnte sich bis September verlangsamenEconomia portuguesa pode abrandar até setembro · Original auf Portugiesisch
- SIC NotíciasPortugiesische Wirtschaft mit Anzeichen einer Verlangsamung im dritten QuartalEconomia portuguesa com sinais de abrandamento no terceiro trimestre · Original auf Portugiesisch
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