Regierung · Corinth

Trump bringt Umbenennung des Atlantiks in „Amerikanischen Ozean“ ins Spiel und verspricht, der Mississippi behalte seinen Namen

Bei einer Kundgebung der Republikaner am Montag, 26. Oktober, in Corinth im US-Bundesstaat Mississippi hat Donald Trump erneut eine Umbenennung des Atlantiks vorgeschlagen. Zugleich versprach er, den Mississippi nicht umzubenennen – eine Woche, nachdem er den Namen „Trump-Ozean“ ins Spiel gebracht hatte, den der Google-Chef Berichten zufolge ablehnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, De Morgen, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Corinth · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Januar 2025Trump ordnet an, den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umzubenennen
  2. Woche vom 19. Oktober 2026Trump bringt den Namen „Trump-Ozean“ ins Spiel und erklärt, Google-Chef Sundar Pichai habe sich geweigert, Google Maps zu ändern
  3. 26.10.Bei einer Kundgebung in Mississippi schlägt Trump den Namen „Amerikanischer Ozean“ für den Atlantik vor

Ein neuer Vorstoß zum Atlantik

Bei einer Kundgebung der Republikaner am Montag, 26. Oktober, in Corinth im US-Bundesstaat Mississippi sagte Donald Trump, er erwäge, den Atlantischen Ozean in „Amerikanischer Ozean“ umzubenennen. Er argumentierte, das Land habe bereits einen Golf und einen See, nun brauche es einen Fluss und einen Ozean. Er fügte hinzu, Europa werde von der Idee begeistert sein, was Applaus aus der Menge auslöste. Die Rede fand vor Tausenden Zuhörern statt und war eine von mehreren Wahlkampfveranstaltungen, die er vor den Midterm-Wahlen im November abhält.

Der Mississippi bleibt, wie er ist

Trump versprach der Menge, den Mississippi nicht umzubenennen, der durch den Bundesstaat fließt, und bezeichnete eine solche Änderung als schlechte Idee. Anschließend verspottete er seinen eigenen Ankündigungsstil und malte sich aus, wie er einen neuen Namen für den Fluss vorstellen würde, bevor er einräumte, dass er sich in Mississippi in einer schwierigen Lage befinde. Die Einwohner des Bundesstaates schienen befürchtet zu haben, den Fluss zu verlieren, und Trumps Versprechen sollte sie beruhigen. Der Golf von Mexiko und der Ontariosee sind bereits umbenannt, der Fluss hingegen blieb unangetastet.

Die Episode um den „Trump-Ozean“

Der frühere Vorschlag kam in der Woche des 19. Oktober 2026, als Trump ins Spiel brachte, den Atlantik „Trump-Ozean“ zu nennen. Nach seiner eigenen Darstellung rief er bei Google an, um zu verlangen, dass Google Maps die Änderung übernimmt, doch Konzernchef Sundar Pichai lehnte ab. Trump sagte, Pichai habe argumentiert, Ozeane unterschieden sich von Golfen und Seen, weil sie sich über viele Länder erstrecken, und habe Trump gebeten, die Forderung nicht zu stellen. Trump erklärte daraufhin bei einer Kundgebung in South Carolina, der Name Atlantik solle einfach bleiben, und schien die Idee fallen zu lassen. Am Montag, 26. Oktober, kehrte er mit dem Namen „Amerikanischer Ozean“ zum Thema zurück.

Frühere Umbenennungen und Kartendienste

Die Umbenennungskampagne begann im Januar 2025, als Trump anordnete, den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umzubenennen, was auf starken Widerstand stieß. Der Ontariosee, der an der Grenze zu Kanada liegt, folgte und wurde in Bundesdokumenten mitten im Handelsstreit zwischen den beiden Ländern in Lake America umbenannt. Kanada und zuvor Mexiko akzeptierten die neuen Namen nicht, doch Apple und Google übernahmen sie in ihren Karten-Apps. Die neuen Namen werden für offizielle Bundeszwecke verwendet.

Bislang ist aus dem Atlantik-Plan nichts geworden, und der Ozean trägt auf Karten weiterhin seinen ursprünglichen Namen.

Der Hintergrund: die Midterms

Die Kundgebung war Teil von Trumps Wahlkampf für die Midterm-Wahlen am 3. November, in dem er an einer oder mehreren Veranstaltungen pro Tag teilnimmt. Notícias ao Minuto merkt an, dass seine häufigen Auftritte auf schlechte Ergebnisse der Republikaner in mehreren Umfragen folgen. Diese Umfragen deuten darauf hin, dass die Republikaner ihre knappe Kontrolle über das Repräsentantenhaus verlieren, wobei steigende Lebenshaltungskosten, Trumps Unbeliebtheit und der Krieg gegen den Iran als Gründe genannt werden. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats werden neu gewählt, und auch im Senat könnten die Demokraten mitmischen. Die Äußerungen zum Atlantik fielen damit in eine Zeit, in der die Republikaner in den Umfragen zurückliegen.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Google, Europäische Union

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