Energie & Handel · Edinburgh, London und Lerwick
Swinney lehnt britischen Plan ab, neue Lizenzen für Nordsee-Öl und -Gas zu verbieten
Schottlands Erster Minister John Swinney erklärte, er unterstütze das Lizenzverbot im britischen Gesetz zur Energieunabhängigkeit nicht, während eine Umfrage unter Labour-Wählern eine starke Unterstützung für das Ölfeld Rosebank ergab.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Evening Standard, LBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Gesetz zur Energieunabhängigkeit würde der North Sea Transition Authority die Befugnis entziehen, neue Öl- und Gaslizenzen zu erteilen, und würde das Moratorium von Ed Miliband dauerhaft festschreiben, wenn die Abgeordneten es verabschieden.
John Swinney sagte vor den Abgeordneten des schottischen Parlaments, seine Regierung unterstütze mehrere Maßnahmen des Gesetzes, nicht aber dessen Lizenzbestimmungen; Öl und Gas würden noch einige Jahre genutzt.
Eine Umfrage von Opinium für OEUK ergab, dass 65 % der Labour-Wähler von 2024 eine Genehmigung von Rosebank wollen und 17 % sie ablehnen – unter 2.050 befragten Erwachsenen in Großbritannien.
Die Regierung erklärt, Übergangs-Energiezertifikate könnten rund 60 Millionen Barrel aus bestehenden Feldern erschließen und Hunderte Arbeitsplätze sichern.
Ein Lizenzverbot wird Gesetz
Das von Energieministerin Miatta Fahnbulleh eingebrachte Gesetz zur Energieunabhängigkeit würde der North Sea Transition Authority die Befugnis entziehen, neue Öl- und Gaslizenzen zu erteilen, sollten die Abgeordneten es verabschieden. Die Regierung stellt die Maßnahme als Einlösung des Wahlversprechens der Labour-Partei von 2024 dar, keine neuen Lizenzen für die Erkundung neuer Nordseefelder zu erteilen. Zudem würde sie das Moratorium von Ed Miliband für neue Bohrungen dauerhaft festschreiben, sodass eine künftige Regierung es nur mit parlamentarischer Mehrheit wieder aufheben könnte. Premierminister Andy Burnham will das Gesetz unterstützen. Das im Oktober genehmigte Gasfeld Jackdaw fällt nicht in seinen Anwendungsbereich, und auch Rosebank, das größte bekannte unerschlossene Feld Großbritanniens vor den Shetlandinseln, ist von der Lizenzänderung nicht betroffen.
Schottlands Erster Minister bricht mit London
Schottlands Erster Minister John Swinney sagte bei der Fragestunde des Ersten Ministers vor den Abgeordneten des schottischen Parlaments, er unterstütze die Bestimmungen des Gesetzes zu neuen Lizenzen nicht. Er sagte, Öl und Gas würden „noch einige Jahre“ gebraucht, und argumentierte, es gebe eine „rationale“ Grundlage, Projekte in Schottland zu prüfen, wenn deren CO₂-Emissionen niedriger seien als die importierter Brennstoffe. Auf eine Frage von Malcolm Offord, dem Vorsitzenden von Reform UK in Schottland, sagte Swinney, das Gesetz fasse Maßnahmen zusammen, die die schottische Regierung unterstütze.
„Wir unterstützen die Bestimmungen dieses Gesetzes zur Frage der Erteilung neuer Lizenzen nicht.“
Swinney argumentierte, jeder Antrag müsse gegen seine Auswirkungen auf das CO₂-Reduktionsziel Schottlands abgewogen werden. Die Energiestrategie der schottischen Regierung von 2023 enthielt eine Vermutung gegen neue Öl- und Gasbohrungen, eine Haltung, die unter der Führung von Nicola Sturgeon vorgeschlagen worden war. Die Regierung Swinney scheint von dieser Position abgerückt zu sein, insbesondere seit dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Swinney hat wiederholt nicht sagen wollen, ob er Bohrungen in Rosebank ausdrücklich unterstützt.
Rosebank und die öffentliche Meinung
Eine Umfrage von Opinium für Offshore Energies UK (OEUK) befragte 2.050 Erwachsene in ganz Großbritannien zu Nordsee-Projekten. Von denjenigen, die 2024 Labour gewählt haben, wollen 65 % die Genehmigung von Rosebank und nur 17 % eine Ablehnung, während 68 % die Genehmigung des Gasfelds Jackdaw vor Aberdeen befürworten. In derselben Gruppe sagen 72 %, Öl und Gas seien auf absehbare Zeit unverzichtbar.
- Rosebank sollte genehmigt werden
- 65 %
- Rosebank sollte abgelehnt werden
- 17 %
- Befürworten Genehmigung von Jackdaw
- 68 %
- Halten Öl und Gas für unverzichtbar
- 72 %
Daten aus dem Artikeltext
Über alle Befragten hinweg befürworten 55 % eine höhere heimische Öl- und Gasförderung, und 63 % sagen, Rosebank sollte umgesetzt werden. OEUK-Geschäftsführer David Whitehouse sagte, die Zahlen gäben der Regierung die Möglichkeit, die auf Genehmigung wartenden Nordsee-Projekte abzuarbeiten, und er verknüpfte die endgültige Entscheidung zu Rosebank mit den kommenden Monaten. Die Umfrage fällt in eine Zeit, in der das Labour-Manifest von 2024 unter Keir Starmer keine neuen Lizenzen versprach.
- Befürworten mehr heimische Förderung
- 55 %
- Sagen, Rosebank sollte umgesetzt werden
- 63 %
Daten aus dem Artikeltext
Die Berichte über den rechtlichen Status von Rosebank gehen auseinander. Einer besagt, die frühere Lizenz sei für rechtswidrig erklärt worden, sodass das Projekt erneut geprüft werden müsse; ein anderer besagt, das Feld verfüge bereits über eine Lizenz.
Argumente von Regierung und Opposition
Fahnbulleh stellte das Gesetz in den Zusammenhang von Haushaltsfinanzen und Energiesicherheit.
„Mit diesem Gesetz werden wir eine saubere Energiezukunft schaffen, die die Menschen im Portemonnaie spüren.“
Premierminister Andy Burnham argumentierte ähnlich und versprach niedrigere Rechnungen und mehr Kontrolle über die Energieversorgung.
„Zusammen werden diese Änderungen die Rechnungen dauerhaft senken.“
Die Regierung erklärt, Übergangs-Energiezertifikate würden weitere Förderung aus bestehenden Feldern ermöglichen, auch über die vorhandene Infrastruktur, und behauptet, dies könne rund 60 Millionen Barrel erschließen und Hunderte Arbeitsplätze sichern. Änderungsanträge zum Gesetz würden zudem die Grundgebühren auf Gasrechnungen von Haushalten abschaffen, wie im Haushalt von John Healey versprochen. Andrew Bowie, der energiepolitische Sprecher der Opposition, argumentierte, das Gesetz mache Großbritannien stärker von importiertem Öl und Gas abhängig und schließe die Nordsee praktisch für Geschäfte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCSwinney kritisiert britisches Vorgehen zum Verbot neuer Bohrungen in der NordseeSwinney criticises UK move to ban new North Sea drilling · Original auf Englisch
- Evening StandardSwinney: Schottische Regierung unterstützt kein Verbot für neues Öl und GasSwinney: Scottish Government does not back ban on new oil and gas · Original auf Englisch
- LBC65% der Labour-Wähler wollen, dass die Regierung das Ölfeld Rosebank genehmigt65% of Labour voters want Government to approve Rosebank oil field - survey · Original auf Englisch
- The IndependentBurnham will die Nordsee für neue Öl- und Gasbohrungen schließenBurnham set to close North Sea to new oil and gas drilling · Original auf Englisch
- John Swinney
- Schottlands Erster Minister und SNP-Vorsitzender, der die Lizenzbestimmungen des Gesetzes ablehnt
- Andy Burnham
- Premierminister, der das Gesetz zur Energieunabhängigkeit unterstützen will
- Miatta Fahnbulleh
- Energieministerin, die das Gesetz zur Energieunabhängigkeit eingebracht hat
- Andrew Bowie
- Energiepolitischer Sprecher der Opposition, der das Gesetz kritisierte
- David Whitehouse
- Geschäftsführer von Offshore Energies UK
- Malcolm Offord
- Vorsitzender von Reform UK in Schottland, der Swinney befragte
- Ed Miliband
- Früherer Energieminister, der das Moratorium für Nordsee-Bohrungen einführte
- Keir Starmer
- Labour-Vorsitzender, unter dem das Manifest von 2024 keine neuen Öl- und Gaslizenzen versprach
- Nicola Sturgeon
- Frühere Erste Ministerin Schottlands, unter der eine Vermutung gegen neue Öl- und Gasprojekte vorgeschlagen wurde
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