Energie & Handel · Edinburgh, London und Lerwick

Swinney lehnt britischen Plan ab, neue Lizenzen für Nordsee-Öl und -Gas zu verbieten

Schottlands Erster Minister John Swinney erklärte, er unterstütze das Lizenzverbot im britischen Gesetz zur Energieunabhängigkeit nicht, während eine Umfrage unter Labour-Wählern eine starke Unterstützung für das Ölfeld Rosebank ergab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Evening Standard, LBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Edinburgh, London, Lerwick, Aberdeen · Schottland, England

Ein Lizenzverbot wird Gesetz

Das von Energieministerin Miatta Fahnbulleh eingebrachte Gesetz zur Energieunabhängigkeit würde der North Sea Transition Authority die Befugnis entziehen, neue Öl- und Gaslizenzen zu erteilen, sollten die Abgeordneten es verabschieden. Die Regierung stellt die Maßnahme als Einlösung des Wahlversprechens der Labour-Partei von 2024 dar, keine neuen Lizenzen für die Erkundung neuer Nordseefelder zu erteilen. Zudem würde sie das Moratorium von Ed Miliband für neue Bohrungen dauerhaft festschreiben, sodass eine künftige Regierung es nur mit parlamentarischer Mehrheit wieder aufheben könnte. Premierminister Andy Burnham will das Gesetz unterstützen. Das im Oktober genehmigte Gasfeld Jackdaw fällt nicht in seinen Anwendungsbereich, und auch Rosebank, das größte bekannte unerschlossene Feld Großbritanniens vor den Shetlandinseln, ist von der Lizenzänderung nicht betroffen.

Schottlands Erster Minister bricht mit London

Schottlands Erster Minister John Swinney sagte bei der Fragestunde des Ersten Ministers vor den Abgeordneten des schottischen Parlaments, er unterstütze die Bestimmungen des Gesetzes zu neuen Lizenzen nicht. Er sagte, Öl und Gas würden „noch einige Jahre“ gebraucht, und argumentierte, es gebe eine „rationale“ Grundlage, Projekte in Schottland zu prüfen, wenn deren CO₂-Emissionen niedriger seien als die importierter Brennstoffe. Auf eine Frage von Malcolm Offord, dem Vorsitzenden von Reform UK in Schottland, sagte Swinney, das Gesetz fasse Maßnahmen zusammen, die die schottische Regierung unterstütze.

„Wir unterstützen die Bestimmungen dieses Gesetzes zur Frage der Erteilung neuer Lizenzen nicht.“

John Swinney, Schottlands Erster Minister und SNP-Vorsitzender

Swinney argumentierte, jeder Antrag müsse gegen seine Auswirkungen auf das CO₂-Reduktionsziel Schottlands abgewogen werden. Die Energiestrategie der schottischen Regierung von 2023 enthielt eine Vermutung gegen neue Öl- und Gasbohrungen, eine Haltung, die unter der Führung von Nicola Sturgeon vorgeschlagen worden war. Die Regierung Swinney scheint von dieser Position abgerückt zu sein, insbesondere seit dem Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Swinney hat wiederholt nicht sagen wollen, ob er Bohrungen in Rosebank ausdrücklich unterstützt.

Rosebank und die öffentliche Meinung

Eine Umfrage von Opinium für Offshore Energies UK (OEUK) befragte 2.050 Erwachsene in ganz Großbritannien zu Nordsee-Projekten. Von denjenigen, die 2024 Labour gewählt haben, wollen 65 % die Genehmigung von Rosebank und nur 17 % eine Ablehnung, während 68 % die Genehmigung des Gasfelds Jackdaw vor Aberdeen befürworten. In derselben Gruppe sagen 72 %, Öl und Gas seien auf absehbare Zeit unverzichtbar.

Ansichten der Labour-Wähler von 2024 zu Nordsee-Projekten%
Rosebank sollte genehmigt werden
65 %
Rosebank sollte abgelehnt werden
17 %
Befürworten Genehmigung von Jackdaw
68 %
Halten Öl und Gas für unverzichtbar
72 %

Daten aus dem Artikeltext

Über alle Befragten hinweg befürworten 55 % eine höhere heimische Öl- und Gasförderung, und 63 % sagen, Rosebank sollte umgesetzt werden. OEUK-Geschäftsführer David Whitehouse sagte, die Zahlen gäben der Regierung die Möglichkeit, die auf Genehmigung wartenden Nordsee-Projekte abzuarbeiten, und er verknüpfte die endgültige Entscheidung zu Rosebank mit den kommenden Monaten. Die Umfrage fällt in eine Zeit, in der das Labour-Manifest von 2024 unter Keir Starmer keine neuen Lizenzen versprach.

Ansichten aller Befragten zu Öl und Gas aus der Nordsee%
Befürworten mehr heimische Förderung
55 %
Sagen, Rosebank sollte umgesetzt werden
63 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Berichte über den rechtlichen Status von Rosebank gehen auseinander. Einer besagt, die frühere Lizenz sei für rechtswidrig erklärt worden, sodass das Projekt erneut geprüft werden müsse; ein anderer besagt, das Feld verfüge bereits über eine Lizenz.

Argumente von Regierung und Opposition

Fahnbulleh stellte das Gesetz in den Zusammenhang von Haushaltsfinanzen und Energiesicherheit.

„Mit diesem Gesetz werden wir eine saubere Energiezukunft schaffen, die die Menschen im Portemonnaie spüren.“

Miatta Fahnbulleh, Energieministerin

Premierminister Andy Burnham argumentierte ähnlich und versprach niedrigere Rechnungen und mehr Kontrolle über die Energieversorgung.

„Zusammen werden diese Änderungen die Rechnungen dauerhaft senken.“

Andy Burnham, Premierminister

Die Regierung erklärt, Übergangs-Energiezertifikate würden weitere Förderung aus bestehenden Feldern ermöglichen, auch über die vorhandene Infrastruktur, und behauptet, dies könne rund 60 Millionen Barrel erschließen und Hunderte Arbeitsplätze sichern. Änderungsanträge zum Gesetz würden zudem die Grundgebühren auf Gasrechnungen von Haushalten abschaffen, wie im Haushalt von John Healey versprochen. Andrew Bowie, der energiepolitische Sprecher der Opposition, argumentierte, das Gesetz mache Großbritannien stärker von importiertem Öl und Gas abhängig und schließe die Nordsee praktisch für Geschäfte.

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