Verkehr · Genua und Brüssel
Salvini sagt, er habe mit Musk gesprochen, und will Italien für Teslas Fahrsystem öffnen
Italiens Verkehrsminister erklärte, er habe ein Telefonat mit Elon Musk geführt, und forderte eine schnelle EU-Zulassung von Teslas Fahrassistenzsystem. Open berichtet, dass die für Oktober erwartete EU-Abstimmung verschoben wurde und Dezember der nächste mögliche Entscheidungstermin ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Open und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Italiens Verkehrsminister Matteo Salvini sagte beim Logistikevent in Genua, er habe ein Telefonat mit Elon Musk über autonomes Fahren geführt, und Unternehmen wollten in Italien investieren.
Open ordnet Teslas Full Self-Driving (Supervised) auf Stufe 2 der SAE-Skala von 0 bis 5 ein, was bedeutet, dass der Fahrer verantwortlich bleibt und die Straße beobachten muss.
Open berichtet, dass die für Oktober erwartete EU-Entscheidung verzögert wurde und Dezember die nächste mögliche Gelegenheit ist, nachdem die niederländische Behörde RDW das System im April 2026 zugelassen hatte.

- April 2026Die niederländische Behörde RDW lässt das System nach den geltenden Verfahren zu
- Oktober 2026Die erwartete EU-Abstimmung verschiebt sich von Oktober
- Dezember 2026Nächste mögliche EU-Entscheidung laut Open
Ein Telefonat mit Musk und der Druck auf die Zulassung
Italiens Vizepremier und Verkehrsminister Matteo Salvini sagte bei den Stati generali della logistica del Nord-Ovest in Genua, er habe ein Telefonat mit Elon Musk über autonomes Fahren geführt. In einem Beitrag auf X, einer Plattform im Besitz von Musk, bezeichnete Salvini das Gespräch als „sehr positiv und konstruktiv“ und sagte, Italien beobachte neue Technologien mit Interesse. Zudem forderte er die Europäische Union auf, das von Tesla entwickelte Fahrassistenzsystem zügig zuzulassen. Die Berichte weichen beim genauen Tag des Telefonats voneinander ab, daher wird der Zeitpunkt hier ausgelassen. Repubblica ordnete das Telefonat in eine breitere Debatte über Zulassungsregeln, Haftung und Nutzungsbeschränkungen für Fahrzeuge ohne Fahrer ein. In Genua verknüpfte er den Vorstoß mit Investitionsinteresse und sagte:
„Die Unternehmen wollen in Italien investieren.“
Was das Tesla-System kann und was nicht
Im Mittelpunkt der Gespräche steht Teslas Full Self-Driving (Supervised), das in Europa Tesla Assisted Driving heißt. Trotz des Namens fährt es das Auto nicht selbstständig. Laut La Repubblica kann es Lenkung, Geschwindigkeit, Spurwechsel und andere Manöver übernehmen, doch der Fahrer muss die Straße weiter beobachten und bereit bleiben einzugreifen. Open ordnet es auf Stufe 2 der SAE-Skala ein, die von 0 (keine Automatisierung) bis 5 (vollautonom) reicht und bei der das System Lenkung, Gaspedal und Bremsen gemeinsam steuert. Die Verantwortung bleibt bei der Person am Steuer. Robotaxis, fahrerlose Shuttle und automatisierte Logistikfahrzeuge gehören zu den Stufen 3 oder 4, bei denen das System unter definierten Bedingungen oder in festgelegten Gebieten die Kontrolle übernehmen kann. Open weist zudem auf Sicherheitsbedenken hin, insbesondere auf die Möglichkeit, dass das System Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreitet.
Europa, die niederländische Zulassung und die EU-Abstimmung
Die niederländische Behörde RDW hat das System laut La Repubblica im April 2026 nach den geltenden Verfahren zugelassen. Diese Zulassung gilt nicht automatisch in der gesamten Europäischen Union. Brüssel legt die technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen für Fahrzeuge fest, während die Mitgliedstaaten die Kontrolle über Verkehr, Versicherung, Straßenzugang sowie zivil- und strafrechtliche Haftung behalten. Tesla will eine im gesamten Staatenbund gültige Zulassung, doch Open berichtet, dass die für Oktober erwartete Abstimmung verschoben wurde und die nächste Gelegenheit für eine Entscheidung im Dezember kommen könnte.
Wo Italien steht
Salvini sagte zudem, er habe den Fachleuten seines Ministeriums dieselbe Grundhaltung mitgegeben:
„Die Türen so weit wie möglich öffnen, im Rahmen der geltenden Vorschriften, für Innovation.“
Italien erlaubt laut La Repubblica bereits Straßentests nach dem Dekret „Smart Road“. Open beschreibt fahrerlose Autos auf italienischen Straßen weiterhin als Experiment, obwohl Fahrzeuge mit Assistenz der Stufen 1 und 2 bereits unterwegs sind. Salvini räumte die Einschränkungen durch Versicherungs- sowie zivil- und strafrechtliche Haftung ein, die seiner Aussage nach aber die Türen zur Zukunft nicht verschließen dürfen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itAchse Salvini-Musk beim autonomen Fahren, doch europäische (und italienische) Regeln sind ein HindernisAsse Salvini-Musk sulla guida autonoma, ma le norme europee (e italiane) sono un ostacolo · Original auf Italienisch
- OpenSalvini hört von Musk, das Telefonat, um autonome Autos nach Italien zu bringen. Was sie sagten und was die neue Straßenverkehrsordnung vorsiehtSalvini sente Musk, la telefonata per portare in Italia l'auto a guida autonoma. Cosa si sono detti e cosa prevede il nuovo Codice della strada · Original auf Italienisch
- ANSA.itSalvini, Telefonat mit Musk zur Öffnung der Türen für autonomes Fahren in ItalienSalvini, call con Musk per aprire le porte alla guida autonoma in Italia - Mondo Motori · Original auf Italienisch
- Matteo Salvini
- Italienischer Vizepremier und Minister für Infrastruktur und Verkehr, der das Telefonat mit Musk bekannt gab
- Elon Musk
- Tesla-Chef, mit dem Salvini nach eigenen Angaben über autonomes Fahren gesprochen hat
- Organisationen
- Tesla, Inc., Europäische Union
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