Mannschaftssport · Dublin

Leinster schlägt Munster 24:18 – Vorwurf von Gavin Coombes geht an den Citing Commissioner

Gavin Coombes sagt, ein Leinster-Spieler habe ihm in der Schlussphase der ersten Halbzeit des URC-Derbys im Aviva Stadium in den Hodenbereich gegriffen, doch der TMO fand keine Videoaufnahmen als Beleg. Der Vorwurf geht nun an den Citing Commissioner des Spiels, der ab dem Schlusspfiff 50 Stunden Zeit für seine Untersuchung hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, Irish Independent, Irish Examiner und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Dublin · Irland
Wie es dazu kam
  1. Schlussphase der ersten HalbzeitCoombes erhebt den Vorwurf eines Griffs in den Genitalbereich; der TMO findet kein Videomaterial
  2. Kurz vor der PauseTommy O'Brien erzielt Leinsters ersten Versuch, Munster führt 13:5
  3. SchlusspfiffLeinster gewinnt 24:18; Ben O'Connors später Versuch bringt Munster einen Verlierer-Bonuspunkt

Munster führt, dann kommt Leinster zurück

Munster begann mit einem Versuch von Shane Daly, erhöht durch Charlie O'Shea, und führte nach 29 Minuten mit 13:0. O'Shea hatte bereits in der siebten Minute einen Strafstoß verwandelt und legte aus der eigenen Hälfte einen weiteren nach. Leinster kam durch Tommy O'Brien zurück ins Spiel, der kurz vor der Pause traf, nachdem ihn Jamison Gibson-Park bei dessen Saisondebüt mit einem langen Pass freigespielt hatte. Munster ging mit einer 13:5-Führung in die Pause, nachdem die Mannschaft in der ersten Halbzeit den Großteil von Ballbesitz und Raumgewinn verbucht hatte.

Der Vorwurf von Coombes

In der Schlussphase der ersten Halbzeit erklärte der Munster-Spieler der dritten Reihe, Gavin Coombes, ein Leinster-Spieler habe ihn bei einem Ruck im Genitalbereich gegriffen. Schiedsrichter Andrew Brace unterbrach das Spiel und sprach mit TMO Colin Stanley, der die Aufnahmen durchsah, aber kein Videomaterial fand, das den Vorwurf stützt. Weil die Anschuldigung erhoben wurde, geht Braces Bericht an den Citing Commissioner des Spiels, Peter Ferguson aus Schottland, der ab dem Schlusspfiff ein Zeitfenster von 50 Stunden für die Untersuchung hat. In keinem der Berichte wird der beteiligte Leinster-Spieler namentlich genannt. Munsters Cheftrainer Clayton McMillan sagte, die Angelegenheit liege bei den Behörden, und er stelle sich hinter seinen Spieler.

„Das ist eine dieser Angelegenheiten, die wir den zuständigen Stellen überlassen.“

Clayton McMillan, Munsters Cheftrainer

Leinsters Cheftrainer Leo Cullen sagte, er habe beim ersten Ansehen nichts erkennen können, und deutete an, Coombes habe seine Darstellung im Verlauf der Anschuldigung offenbar geändert. Auf Nachfrage erklärte er, sobald eine solche Anschuldigung erhoben werde, sei das eine ernste Sache für den Citing Commissioner.

„Aber nach dem, was ich gesehen habe, kann ich nichts erkennen.“

Leo Cullen, Leinsters Cheftrainer

Cullen räumte ein, der Vorwurf gegen einen seiner eigenen Spieler sei für seine Mannschaft nicht ideal. Außerdem tat er einen Wortwechsel nach dem Schlusspfiff mit Munsters Defensetrainer Denis Leamy lachend ab, der zuvor als sein Assistent bei Leinster gearbeitet hatte.

Zweite Halbzeit und Bonuspunkt

Leinster erzielte insgesamt vier Versuche, wobei Ryan Baird, Charlie Tector und Jamie Osborne nach der Pause weitere Versuche beisteuerten und die Partie drehten. Gibson-Park wurde zum Spieler des Spiels gekürt. Munster kassierte 17 Strafen und verlor in der dritten Viertelstunde Center Alex Nankivell mit einer Gelben Karte. Daly musste nach einer Verletzung in der zweiten Halbzeit auf einer Trage vom Platz, und Ben O'Connor erzielte spät einen Versuch, der Munster einen Verlierer-Bonuspunkt einbrachte. Die Partie sahen 37.193 Zuschauer im Aviva Stadium in Dublin.

Endstand, Leinster gegen Munster, URC-ProvinzderbyPunkte
Leinster
24 Punkte
Munster
18 Punkte

Daten aus dem Artikeltext

Wie es weitergeht

Das Citing-Verfahren ist nun der nächste Schritt, wobei das 50-Stunden-Fenster ab dem Schlusspfiff als Frist für die Untersuchung des Commissioners gilt. Den Berichten zufolge war der Vorfall während des Spiels im Video nicht zu identifizieren, sodass jedes Ergebnis von der Prüfung durch den Citing Commissioner abhängt. Unabhängig davon berief Andy Farrell für die November-Serie einen irischen Kader von 36 Spielern, dem laut einer Kolumne von Bernard Jackman im Irish Independent nur zwei Munster-Spieler angehören: Tadhg Beirne und Craig Casey.

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Quellen und Kontext

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