Die Pariser Polizeipräfektur verbot einen Marsch von Interfac IDF vom boulevard de l'Hôpital zur place de la Bastille und verwies auf die Unfähigkeit der Veranstalter, Ausschreitungen am 13. und 17. Oktober zu verhindern.
Präfekt Étienne Guyot verbot den für Donnerstagnachmittag geplanten Zug von Unef und NPA, der an der place Bellecour enden sollte, wo es am 17. Oktober zu Gewalt kam.
Eine Präfekturanordnung untersagt am 22. Oktober von 08:00 bis 20:00 Uhr Versammlungen in Teilen der Pariser Innenstadt, darunter Élysée, Matignon, Nationalversammlung und Senat.
Am 24. Oktober sind Demonstrationen in den Stadtzentren von Rouen und Le Havre von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie in der Touloner Innenstadt untersagt.
Die Pariser Polizeipräfektur hat eine von Interfac IDF, einem Zusammenschluss von Studierenden der Universitäten der Île-de-France, angemeldete Demonstration für Donnerstag, 22. Oktober, verboten. Die geplante Route führte vom boulevard de l'Hôpital zur place de la Bastille. Die Polizei verwies auf die Unfähigkeit der Veranstalter, Ausschreitungen bei Versammlungen am 13. und 17. Oktober zu verhindern, und erklärte, das Verbot sei zum Schutz von Eigentum und Personen erforderlich. Interfac IDF kann die Entscheidung noch vor dem Verwaltungsgericht anfechten. Bereits die Gespräche am Freitag zuvor, dem 16. Oktober, waren angespannt verlaufen, weil die Gruppe ihren Zug in der Nähe der Machtzentren durchführen wollte und die Präfektur dies ablehnte.
Eine separate Präfekturanordnung verbietet am Donnerstag von 08:00 bis 20:00 Uhr Versammlungen und Demonstrationen in Teilen der Pariser Innenstadt. Zu den aufgeführten Bereichen gehören der Élysée, Matignon, die Nationalversammlung und der Senat. Auch Touristenzonen wie die Champs-Élysées und der Louvre sind betroffen, ebenso das Kaufhausviertel, die Place d'Italie, Bastille, République, die Einkaufszone Châtelet und Les Halles, die Île de la Cité sowie die Pariser Bahnhöfe.
In Lyon hat Präfekt Étienne Guyot einen für Donnerstagnachmittag geplanten Zug verboten, den die Studentengewerkschaft Unef und die Nouveau Parti anticapitaliste (NPA) gemeinsam organisiert hatten. Die Route sollte an der place Bellecour enden, wo am 17. Oktober bei einer Demonstration gegen die hohen Lebenshaltungskosten Gewalt ausgebrochen war. Laut Präfektur wurde eine Zweigstelle des Tourismusbüros in Brand gesetzt und zerstört. Eine Einigung auf eine alternative Route kam nicht zustande.
„Angesichts erheblicher Risiken für die öffentliche Ordnung und der aktuellen Lage habe ich die verantwortungsvolle Entscheidung getroffen, diese Versammlung zu verbieten, um Ausschreitungen zu verhindern und die Sicherheit aller zu gewährleisten.“
Der Präfekt äußerte sich in einem am Mittwoch, 21. Oktober, veröffentlichten Kommuniqué.
Für Samstag, 24. Oktober, ist landesweit ein neuer Aktionstag geplant. Die Präfektur des Départements Seine-Maritime hat Demonstrationen in den Stadtzentren von Rouen und Le Havre am Samstag zwischen 09:00 und 20:00 Uhr verboten. In Toulon sind Protestmärsche, Züge und Kundgebungen am selben Tag in der Innenstadt untersagt. Die Behörden erklärten, die Maßnahmen reagierten auf das Risiko von Ausschreitungen nach der Gewalt und den Plünderungen im Zusammenhang mit dem Aktionstag vom 17. Oktober.
Das Innenministerium will den Sicherheitsplan für Samstag am Donnerstag im Detail vorstellen. Die Behörden planen bereits den Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen, Soldaten der Sentinelle-Truppe sowie von Eliteeinheiten der Polizei und der Gendarmerie.
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Pollar unterstützenSicherheit · Paris, Lyon und Rouen
Die Polizei in Paris und Lyon hat für Donnerstag, 22. Oktober, geplante Studenten- und Gewerkschaftsmärsche verboten und begründet dies mit dem Risiko von Ausschreitungen. Ähnliche Verbote gelten am Samstag, 24. Oktober, in Rouen, Le Havre und Toulon, vor einem landesweiten Aktionstag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, La Libre.be, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht .