Wahlen · Washington

Elektronisches Meldesystem der US-Wahlkommission nach Hackerangriff offline

Die Federal Election Commission hat Teile ihres elektronischen Meldesystems nach einem versuchten Eindringen abgeschaltet. Damit können Wahlkampfteams eine Woche vor den Midterm-Wahlen am 3. November keine täglichen Ausgabenberichte mehr einreichen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NIEZALEZNA.PL, POLITICO, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Das Meldesystem der FEC funktioniert nicht mehr – laut FEC gegen 22:00 Uhr Ostküstenzeit
  2. 27.10.Reuters berichtet über den versuchten Hackerangriff und beruft sich auf eine interne E-Mail der FEC
  3. 3.11.Midterm-Wahlen in den USA

Was passiert ist

Die Federal Election Commission (FEC) hat ihr elektronisches Meldesystem nach einem versuchten Hackerangriff offline genommen. Das geht aus einem Reuters-Bericht hervor, der sich auf eine interne E-Mail der FEC beruft. Laut der Kommission funktioniert das System seit dem Abend des 26. Oktober nicht mehr, als es gegen 22:00 Uhr Ostküstenzeit ausfiel. Ein Hinweis auf der Website der Kommission teilt mit, das Meldesystem sei offline und die IT-Mitarbeiter arbeiteten an der Wiederherstellung. Reuters hatte am Dienstag, dem 27. Oktober, erstmals berichtet, dass Hacker die Kommission ins Visier genommen hatten.

Wie die Kommission reagierte

Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte gegenüber POLITICO, Hacker hätten versucht, auf einige der Meldesysteme der Behörde zuzugreifen, woraufhin die Mitarbeiter die angegriffenen Teile abschalteten. Die Person bat um Anonymität, weil die interne Untersuchung noch läuft. Die Quelle beschrieb das Eindringen als eng begrenzt und abgeschottet und erklärte, das Cybersicherheitsteam habe die Versuche früh bemerkt. Einige Systeme der Behörde waren am Dienstagabend, dem 27. Oktober, laut POLITICO noch immer ausgefallen. Keiner der Berichte nennt die Person oder Gruppe hinter dem Versuch, und keiner gibt an, ob und was erreicht wurde.

Folgen für die Wahlkampffinanzierung

Der Ausfall hindert die Wahlkampfkomitees daran, ihre täglichen Berichte über Wahlkampfausgaben einzureichen – jenen Meldeweg, den Kampagnen für wahlbezogene Daten nutzen. Die FEC organisiert selbst keine Wahlen. Ihre Aufgabe ist die Aufsicht über die Wahlkampffinanzierung und die Lauterkeit von Wahlkämpfen. Das elektronische System ist ein öffentliches Register, das die Ausgaben der einzelnen Wahlkampfkomitees zeigt; zudem führt die FEC eine öffentliche Liste der Wahlkampfspender. Blick berichtete, die Behörde überwache, wie viel Kandidaten für das Repräsentantenhaus oder den Senat einnehmen und ausgeben und welche Organisationen oder Großspender politische Werbung finanzieren.

Der Kontext der Midterms

Die Störung ereignete sich eine Woche vor den Midterm-Wahlen am 3. November, bei denen Teile des Kongresses neu gewählt werden. Der Standard berichtete, diese Abstimmungen entschieden darüber, ob die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheiten im Kongress für die kommenden zwei Jahre behalten. Der Standard erklärte, das Meldeportal sei seit Montagabend nicht erreichbar gewesen, und erst die von Reuters eingesehene E-Mail habe die Ursache offengelegt. Blick datierte den Beginn des Ausfalls auf etwa 22:00 Uhr Ostküstenzeit am Montag, was nach seiner Umrechnung 3:00 Uhr Schweizer Zeit am Dienstag entspricht.

Offene Fragen

Die Berichte sagen nicht, wie lange der Ausfall dauern wird oder wann das vollständige System zurückkehrt. Auch ob Wahlkampfdaten eingesehen oder verändert wurden, geht aus den Quellen nicht hervor. Die Artikel beschreiben den Vorfall lediglich als Hacking- oder Eindringversuch, sodass Identität und Motiv des Angreifers unbekannt bleiben. Kampagnen, die vor dem Wahltag tägliche Berichte einreichen müssen, sind darauf angewiesen, dass die FEC das System wiederherstellt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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