Regierung · Warschau
Gericht verbietet Komosa, Lech Kaczyński für den Smolensk-Absturz verantwortlich zu machen, und ordnet Entschuldigung an
Das Regionalgericht Warschau hat am Mittwoch, 28. Oktober 2026, entschieden, dass der Aktivist Zbigniew Komosa öffentlich nicht nahelegen darf, Lech Kaczyński habe zu dem Absturz von 2010 beigetragen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Komosa hat Berufung angekündigt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, NIEZALEZNA.PL und wpolityce.pl. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, verbot das Regionalgericht Warschau Zbigniew Komosa, öffentlich nahezulegen, Lech Kaczyński habe zur Smolensk-Tragödie beigetragen oder die Landungsentscheidung vom 10. April 2010 beeinflusst.
Komosa muss 30.000 zł an einen Hospizverband in Ostrowiec Świętokrzyski zahlen und sich innerhalb von drei Tagen nach Rechtskraft des Urteils bei Jarosław Kaczyński entschuldigen.
Komosa kündigte gemeinsam mit seinem Anwalt Berufung an. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, und er will Grenzen der öffentlichen Debatte nicht akzeptieren.
- 10.02.Beginn des Verhaltens, auf das sich die vom Gericht angeordnete Entschuldigung bezieht
- August 2025Das Sąd Rejonowy dla Warszawy Śródmieścia stellt Komosas Verfahren gegen Kaczyński ein
- 28.10.Das Regionalgericht Warschau verbietet Komosa, Lech Kaczyński als Ursache des Smolensk-Absturzes darzustellen
Gerichtsurteil
Das Regionalgericht Warschau (Sąd Okręgowy w Warszawie) urteilte am Mittwoch, 28. Oktober 2026, in einem Verfahren, das Jarosław Kaczyński gegen den Aktivisten Zbigniew Komosa angestrengt hatte. Gegenstand sind die Kränze, die Komosa an einem Warschauer Denkmal für die Opfer des Smolensk-Absturzes niederlegt und die Inschriften tragen, in denen Lech Kaczyński beschuldigt wird. Richterin Elżbieta Stefaniuk begründete, die Untersuchung der Ursachen des Smolensk-Absturzes dauere noch an, daher dürften die Behauptungen nicht öffentlich verbreitet werden. Das Gericht untersagte Komosa, öffentlich Inhalte zu präsentieren – einschließlich Behauptungen, Spekulationen, Andeutungen oder Fragen –, der Präsident habe auf irgendeine Weise zu der Tragödie beigetragen oder die Entscheidung zur Landung in Smolensk am 10. April 2010 beeinflusst. Kaczyński hatte argumentiert, der Aktivist habe seine Persönlichkeitsrechte verletzt, darunter sein Recht, das Andenken an seinen verstorbenen Bruder zu pflegen.
Zahlung und Entschuldigung
Das Gericht verpflichtete Komosa zudem, 30.000 zł an die Stowarzyszenie na rzecz wspierania hospicjum im. Jana Pawła II in Ostrowiec Świętokrzyski zu zahlen. Er muss innerhalb von drei Tagen nach Rechtskraft des Urteils eine schriftliche Entschuldigung bei Kaczyński veröffentlichen, sowohl als Beitrag auf X als auch als Brief an Kaczyński. Dem Text dieser Entschuldigung zufolge begann das Verhalten, auf das sie sich bezieht, am 10. Februar 2020. PiS-Sprecher Rafał Bochenek verkündete das Urteil auf X und fügte hinzu:
„Für Lügen und russische Propaganda im öffentlichen Raum gibt es keine Zustimmung!“
Komosas Reaktion
Komosa reagierte auf X und erklärte, er akzeptiere die Grenzen nicht, die der öffentlichen Debatte gesetzt würden.
„Ich akzeptiere nicht, dass die öffentliche Debatte erstickt wird.“
Er kündigte an, gemeinsam mit seinem Anwalt Berufung einzulegen. Er sagte außerdem, als er begonnen habe, Kränze niederzulegen, habe er die schlimmstmöglichen Folgen in Betracht gezogen, deshalb sei er nicht verzweifelt. Er kritisierte, dass der Fall von einem Richter verhandelt wurde, dessen Ablehnung ihm nicht gelungen war. Laut Onet legt Komosa seit mehr als sechs Jahren einen Gedenkranz am Warschauer Denkmal nieder. Die angebrachte Tafel wirft Lech Kaczyński vor, Verfahren ignoriert und eine Landung unter extrem schwierigen Bedingungen angeordnet zu haben, und verweist auf die 95 Opfer des Absturzes.
Früherer Streit
Das Urteil vom Mittwoch ist nicht das erste im Rechtsstreit zwischen dem Aktivisten und Jarosław Kaczyński. Im August 2025 stellte das Sąd Rejonowy dla Warszawy Śródmieścia ein Verfahren in einer Klage ein, die Komosa gegen den PiS-Vorsitzenden erhoben hatte und die die Verletzung der körperlichen Unversehrtheit betraf. Das Urteil vom 28. Oktober 2026 ist nicht rechtskräftig.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Europäische Demokratien und Populismus
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 28.10Kaczyński brachte gemeinsame EU-Austrittsverhandlungen nationalistisch geführter Staaten als Druckmittel für eine Vertragsreform ins Spiel
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- polsatnews.plKaczyński gewann vor Gericht gegen einen bekannten Aktivisten. Im Hintergrund der Smolensk-AbsturzKaczyński wygrał w sądzie ze znanym aktywistą. W tle katastrofa smoleńska · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PLProvokateur Komosa verliert vor Gericht. Er beschuldigte den verstorbenen Lech Kaczyński für den Smolensk-AbsturzProwokator Komosa przegrywa w sądzie. Obarczał winą śp. Lecha Kaczyńskiego za katastrofę smoleńską · Original auf Polnisch
- wpolityce.plUNSERE NACHRICHTEN. PiS-Vorsitzender Jarosław Kaczyński gewann gegen Zbigniew Komosa!NASZ NEWS. Prezes PiS Jarosław Kaczyński wygrał ze Zbigniewem Komosą! · Original auf Polnisch
- Jarosław Kaczyński
- PiS-Vorsitzender, der die Klage gegen Komosa wegen Behauptungen über seinen verstorbenen Bruder erhoben hat
- Lech Kaczyński
- Ehemaliger polnischer Präsident, der beim Smolensk-Absturz 2010 ums Leben kam und Gegenstand der strittigen Behauptungen ist
- Rafał Bochenek
- PiS-Sprecher, der das Gerichtsurteil auf X verkündete
- Orte
- Warschau
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen