Wirtschaft · München
BMW senkt Prognose für die Automotive-Marge 2026 erneut auf -0,5 % bis +0,5 %
BMW erwartet für 2026 nun eine EBIT-Marge im Automobilsegment zwischen -0,5 % und +0,5 %, nach zuvor 1 % bis 3 %. Das Unternehmen weitete zudem die Strukturmaßnahmen aus und beschleunigte den Stellenabbau.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, ANSA.it, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die EBIT-Marge im Automobilsegment wird für 2026 nun zwischen -0,5 % und +0,5 % erwartet, nach 1 % bis 3 %, und der RoCE zwischen -1 % und +1 %, nach 1 % bis 5 %.
Ein Abfindungsprogramm startete Anfang Oktober und endete nach weniger als drei Wochen; der Personalabbau soll schneller abgeschlossen werden als geplant, die früheren Kosten wurden auf rund eine Milliarde Euro geschätzt.
Die Automobil-Auslieferungen sollen nun um 5 % bis knapp unter 10 % zurückgehen, nach einer früheren Prognose eines leichten Rückgangs.
BMW veröffentlicht am Mittwochmorgen, 4. November 2026, die Zahlen zum dritten Quartal und weitere Details; die Aktien fielen im nachbörslichen Handel um 3,4 %.
- Knapp drei Wochen späterAbfindungsprogramm endet vorzeitig
- 3.11.Prognose erneut gesenkt, EBIT-Marge im Automobilsegment auf -0,5 % bis +0,5 % gesetzt
- 4.11.Zahlen zum dritten Quartal und weitere Details erwartet
Zweite Prognosesenkung in diesem Jahr
BMW hat am Dienstag, 3. November, seine Prognose für 2026 zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt. Die EBIT-Marge im Automobilsegment wird nun zwischen -0,5 % und +0,5 % erwartet, nach zuvor 1 % bis 3 %. Die Kapitalrendite im Automobilgeschäft, bekannt als RoCE, wird nun zwischen -1 % und +1 % gesehen, nach 1 % bis 5 % zuvor. Vor strukturellen und Portfoliomaßnahmen soll die Marge weiterhin über 2 % liegen. Das Unternehmen teilte mit, der Vorstand habe beschlossen, Portfolio- und Strukturmaßnahmen auszuweiten und zu intensivieren, was das Automobilergebnis im vierten Quartal als außerordentlicher Effekt belasten werde. Bereits im Juni hatte das Unternehmen seine Ziele gesenkt. Es erwartet nun, im Kerngeschäft weniger zu verdienen als prognostiziert – unter anderem wegen der Kosten des Stellenabbaus.
Stellenabbau beschleunigt, Abfindungsprogramm endet vorzeitig
BMW hatte im Sommer angekündigt, in Deutschland Tausende Stellen zu streichen. Ein Abfindungsprogramm startete Anfang Oktober und endete nach weniger als drei Wochen, weil es überraschend stark angenommen wurde. Das Unternehmen erklärt nun, der Personalabbau werde schneller abgeschlossen als ursprünglich geplant, und der Abbau von Führungspositionen komme früher als angekündigt. Viele Abgänge und deren Kosten dürften bereits im vierten Quartal anfallen. Frühere Angaben bezifferten die Gesamtkosten des Stellenabbauprogramms auf rund eine Milliarde Euro. Die Aktualisierung erfolgt unter dem neuen Konzernchef Milan Nedeljković.
Schwächere Auslieferungen und ältere Elektromodelle gehen früher
BMW erwartet nun, dass die Automobil-Auslieferungen in diesem Jahr um 5 % bis knapp unter 10 % sinken – ein moderater Rückgang im Vergleich zur früheren Prognose eines leichten Rückgangs. Die Nachfrage nach den neuen Elektroautos der Neuen Klasse ist stark, weshalb einige ältere Elektromodelle früher als ursprünglich geplant aus dem Programm genommen werden. Das Unternehmen erwartet, dass voll elektrische Fahrzeuge ihren Anteil an den Automobil-Auslieferungen im Vergleich zu 2025 leicht steigern. Für Motorräder wird ein leichter Rückgang der Auslieferungen prognostiziert. Der Ausblick für den Free Cashflow im Automobilsegment bleibt unverändert; er soll 2026 weiterhin 2,5 Milliarden Euro übersteigen. Insgesamt geht die Prognose nun von geringerem Absatz bei gleichzeitig kleinerer Marge aus. Nach der Ankündigung, die nach Börsenschluss kam, fielen die BMW-Aktien im nachbörslichen Handel um 3,4 %.
Zeitplan und nächste Schritte
Die Abfolge reicht von der Zielsenkung im Juni über die Ankündigung des Stellenabbaus im Sommer bis zum Abfindungsprogramm Anfang Oktober, das innerhalb von drei Wochen endete.
Die Prognosekorrektur folgte am Dienstag, 3. November; die Zahlen zum dritten Quartal will das Unternehmen am Mittwochmorgen, 4. November 2026, veröffentlichen. Weitere Details sollen in diesem Bericht folgen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungBMW könnte dieses Jahr mit Autos Verlust machen
- ANSA.itBMW senkt Jahresziele erneutBmw rivede ancora al ribasso i target per l'anno - Mondo Motori · Original auf Italienisch
- N-tvDer Tag: BMW kassiert Prognose erneut
- LesEchos.frNeuer Schock für BMWNouvelle secousse pour BMW · Original auf Französisch
- Milan Nedeljković
- Neuer Vorstandsvorsitzender der BMW Group
- Orte
- München, Deutschland
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