Morgen-Brief, Montag, 25. Mai

Morgenausgabe, Montag, 25. Mai, 23:57.

Von KI erstellter Text. Wie dieser Text entsteht

Eine Ausgabe aus dem Archiv. Neueste Ausgabe

1Konflikte

Netanjahu ordnet verstärkte Angriffe auf Hisbollah an und missachtet Waffenruhe

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Benjamin Netanyahu kündigte am Montag an, dass Israel seine Militäroperationen gegen die Hisbollah verstärken werde, und erklärte: "Wir werden unsere Schläge intensivieren, unsere Feuerkraft erhöhen und sie zerschmettern." Kurz nach seiner Videobotschaft startete Israel eine Welle von Luftangriffen auf Hisbollah-Ziele in der Bekaa-Ebene und anderen Gebieten, was die Bewohner zur Flucht aus den südlichen Vororten Beiruts veranlasste. Die Eskalation widersetzt sich einem von den USA vermittelten Waffenstillstand, der seit dem 17. April in Kraft ist und letzten Monat verlängert wurde. Trotz der Waffenruhe hielten die täglichen Auseinandersetzungen an, wobei die Hisbollah nach Angaben eines US-Beamten über tausend Drohnen und 700 Raketen abfeuerte. Israel setzte seine Angriffe im Südlibanon fort, und seit Beginn des Waffenstillstands wurden 10 israelische Soldaten und über 400 Libanesen getötet. Israel beschuldigt die Hisbollah, das Abkommen zu brechen.

„Angesichts der Verletzung des Waffenstillstandsabkommens durch die Hisbollah sind die israelischen Verteidigungsstreitkräfte gezwungen, mit Gewalt gegen sie vorzugehen.“

Avichay Adraee
Netanyahu betonte die Herausforderung durch die Glasfaserdrohnen der Hisbollah, eine Waffe, die auch in der Ukraine eingesetzt wird. "Sie greifen uns mit Drohnen an, darunter Glasfaserdrohnen, aber wir haben Teams, die an Gegenmaßnahmen arbeiten", sagte er. Am Montag wurde ein israelischer Soldat durch einen Drohnenangriff im Südlibanon getötet, ein weiterer wurde schwer verletzt. Rechtsgerichtete Minister forderten eine harte Reaktion. Finanzminister Bezalel Smotrich verlangte, dass für jede abgefeuerte Drohne "zehn Gebäude in Beirut einstürzen werden", während der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, zu "einem umfassenden Krieg" und zur Unterbrechung der Stromversorgung des Libanon aufrief. Oppositionsführer Yair Lapid befürwortete eine "unverhältnismäßige" Reaktion, falls der Waffenstillstand scheitert. Die USA und der Iran führen in Doha Gespräche, um ein umfassenderes Friedensabkommen für den Nahen Osten abzuschließen, während direkte libanesisch-israelische Verhandlungen, vermittelt durch Washington, andauern. US-Außenminister Marco Rubio verteidigte das Recht Israels auf Selbstverteidigung.

„Israel hat das Recht, sich gegen die Luftangriffe der Hisbollah zu verteidigen.“

Marco Rubio

Nach Berichten von: AP NEWS, BBC, The Independent, EL PAÍS, RTBF, Deutsche Welle

2Konflikte

Russland fordert Ausländer zur Räumung Kiews auf, droht mit systematischen Angriffen

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Am 25. Mai gab das russische Außenministerium eine Erklärung heraus, in der es hieß, dass systematische Angriffe auf „Entscheidungszentren“ und militärisch-industrielle Anlagen in Kiew ausgeweitet würden. Das Ministerium warnte ausdrücklich ausländische Staatsbürger, einschließlich diplomatisches Personal, die Stadt sofort zu verlassen. Gleichzeitig telefonierte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit US-Außenminister Marco Rubio, um dieselbe Botschaft direkt zu übermitteln, und forderte die Evakuierung der amerikanischen Botschaft und empfahl anderen Staaten mit Vertretungen in Kiew, dasselbe zu tun. Laut dem russischen Bericht handelte Lawrow auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin. Die Eskalation erfolgte nach einem massiven Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew am 24. Mai, bei dem mindestens vier Menschen getötet und über 100 verletzt wurden. Der Angriff umfasste den dritten Einsatz der fortschrittlichen Oreschnik-Rakete, die Moskau als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim im besetzten Starobilsk bezeichnete. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wies die Warnung als Erpressung zurück und betonte, dass sie nicht wirken werde. Er wies darauf hin, dass er früher am selben Tag über 70 Leiter diplomatischer Vertretungen eingeladen hatte, die Orte der jüngsten russischen Angriffe zu besuchen. Frankreich wies dies scharf zurück; sein Außenministerium erklärte, es habe nicht die Absicht, seine Diplomaten zu evakuieren.

„Wir sind an Putins Drohungen gewöhnt. Es kommt nicht in Frage, unsere Diplomaten zu evakuieren.“

Französisches Außenministerium
Über die unmittelbare Krise hinaus sprachen Lawrow und Rubio auch über die Normalisierung der Arbeitsbedingungen für die diplomatischen Vertretungen Russlands und der USA im jeweils anderen Land. Sie berührten die eskalierende Lage in der Straße von Hormus und um Kuba herum.

Nach Berichten von: La Repubblica.it, Deutsche Welle, Bloomberg Business, Stirile ProTV, Ziare.com, europa press

3Diplomatie

Irans Präsident ordnet Wiedereröffnung des Internets nach 87-tägiger Sperre an

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Iranischer Präsident Masoud Peseschkian ordnete am Montag die Wiedereröffnung des internationalen Internetzugangs an, wie iranische Staatsmedien berichteten. Die Ankündigung erfolgte durch den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des iranischen Kommunikationsministeriums. Der Mechanismus und der genaue Zeitpunkt der Wiederanbindung bleiben jedoch unklar. Die Internetstörungen im Iran reichen bis Anfang 2026 zurück. Die Behörden verhängten erstmals am 8. Januar eine landesweite Abschaltung als Reaktion auf regierungsfeindliche Proteste. Die Konnektivität kehrte im Februar allmählich zurück, doch am 28. Februar wurde kurz nach Beginn der US-amerikanischen und israelischen Militärschläge gegen den Iran eine erneute Abschaltung durchgesetzt. Die meisten Iraner konnten 87 Tage lang nicht auf das globale Web zugreifen, so die Internet-Beobachtungsstelle NetBlocks. Nur eine kleine Minderheit mit teuren, fortschrittlichen VPNs hat es geschafft, die Beschränkungen zu umgehen. Selbst in normalen Zeiten ist der iranische Internetzugang stark zensiert, wobei die Behörden zunehmend auf ein inländisches Intranet für Dienste wie Online-Schulcurricula setzen. Die Abschaltung am 28. Februar fiel mit der Eskalation der Feindseligkeiten zwischen dem Iran und einer US-israelischen Koalition zusammen. Die frühere Abschaltung im Januar war mit landesweiten Unruhen verbunden. Die anhaltende Trennung hat internationale Kritik hervorgerufen und die digitale Isolation des Landes in einer Zeit verschärfter Konflikte vertieft. Während die präsidiale Anordnung ein mögliches Ende der Abschaltung signalisiert, haben die Beamten keinen Zeitplan für die Wiederherstellung genannt. Beobachter merken an, dass selbst bei einer Wiederherstellung des Zugangs umfassende Zensur und Überwachung in der streng kontrollierten Online-Umgebung des Iran voraussichtlich fortbestehen werden.

Nach Berichten von: BBC, G4Media.ro, The Guardian, HotNews.ro, Ziare.com, vrtnws.be

4Wirtschaft

Ferrari stellt Luce vor, seinen ersten vollelektrischen Supersportwagen, entworfen von Jony Ive

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Am 25. Mai 2026, genau 79 Jahre nachdem der Ferrari 125 S auf der Caracalla-Rennstrecke gewann, kehrte Ferrari nach Rom zurück, um den Luce vorzustellen, sein erstes vollelektrisches Auto. Die Veranstaltung in der Vela di Calatrava präsentierte fünf Luce, lackiert in einem Farbverlauf von Ferrari-Rot zu Weiß und Hellblau – ein Signal für die Abkehr vom traditionellen muskulösen Styling der Marke.

„Es ist das Ergebnis von fünf Jahren Arbeit.“

Benedetto Vigna
Der Luce ist nicht nur ein elektrischer Ferrari; er steht für eine neue Produktpalette, die auf über 60 Patenten basiert, allesamt in Maranello im Haus entworfen und gefertigt. Zum ersten Mal übergab Ferrari das Styling einem externen Team: LoveFrom, dem Kollektiv, das vom ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive und Marc Newson gegründet wurde. Das Ergebnis ist eine Cab-forward-Silhouette mit nahtloser Glaskanzel, die bis an die Fahrzeugenden reicht und die Scheinwerfer verbirgt, bis sie aufleuchten. Der Luftwiderstandsbeiwert von ungefähr 0,25 ist der beste, der je bei einem Ferrari-Straßenfahrzeug erreicht wurde. Die viertürige Karosserie, ermöglicht durch die elektrische Architektur, beherbergt eine echte Fünfsitz-Kabine. Vier permanentmagneterregte Synchronmotoren leisten mehr als 1.000 PS. Die 122-kWh-800-V-Batterie unterstützt das Laden mit bis zu 350 kW und ist in den Boden integriert, um die Steifigkeit zu erhöhen. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt er in 2,5 Sekunden, von 0 auf 200 km/h in 6,8 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 310 km/h. Die offizielle Reichweite beträgt über 530 Kilometer. Mit einem Preis von 550.000 Euro richtet sich der Luce sowohl an bestehende Ferrari-Besitzer als auch an wohlhabende Familien, die einen hochtechnisierten, geräumigen Gran Turismo suchen. Die Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 geplant. Ferrari betont, dass der Luce kein Ersatz für Verbrennungsmotoren ist, sondern eine Ergänzung im Rahmen der 2022 angekündigten Multi-Energie-Strategie.

„Luce ist ein Weg, Emotionen zu erzeugen. Es bringt zusammen, was wir sind und was wir werden wollen.“

John Elkann

Nach Berichten von: ANSA.it, Reuters

5Fußball

Paderborn schockt Wolfsburg mit Tor in der Verlängerung, steigt auf

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SC Paderborn sicherte sich am Montag mit einem spannenden 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den VfL Wolfsburg im Rückspiel der Relegation den dritten Aufstieg in die Bundesliga überhaupt. Das Ergebnis, gepaart mit dem torlosen Hinspiel-Unentschieden, bedeutet, dass Wolfsburg in der kommenden Saison erstmals seit 1997 und einer ununterbrochenen Erstligazugehörigkeit in der 2. Bundesliga spielen wird. Die Wölfe erwischten einen Blitzstart, als Dzenan Pejcinovic bereits in der dritten Minute nach einer Flanke von Adam Daghim traf und den Gästen eine frühe Führung bescherte. Doch das Spiel nahm in der 14. Minute eine dramatische Wendung, als Wolfsburgs Joakim Maehle innerhalb kurzer Zeit die Gelb-Rote Karte sah und sein Team so für mehr als 100 Minuten in Unterzahl agieren musste. Vor ausverkauftem Haus mit 15.000 Zuschauern übernahm Paderborn allmählich die Kontrolle. Nach anhaltendem Druck köpfte Filip Bilbija in der 38. Minute den Ausgleich. Nach der Pause drückten die Gastgeber weiter und trafen zweimal Aluminium – durch Sebastian Klaas und Sven Michel –, während von Wolfsburg kaum Gefahr ausging. In der 100. Minute erlöste Laurin Curda die Hausherren schließlich mit Paderborns 35. Torschuss der Partie und sorgte für wilde Jubelszenen. Der Sieg besiegelt Paderborns dritten Bundesliga-Aufstieg nach 2014 und 2019 und lässt sie Seite an Seite mit den Mitaufsteigern Schalke 04 und Elversberg in die höchste Spielklasse zurückkehren. Für Wolfsburg krönt die Niederlage eine desaströse Saison, in der sie die Relegation nur dank einer späten Aufholjagd mit acht Punkten aus fünf Spielen erreicht hatten.

Nach Berichten von: Notícias ao Minuto, Neue Zürcher Zeitung, DIE WELT, Spiegel Online, SRF News, Der Tagesspiegel

6Gesundheit & Bildung

Spanien bestätigt neuen Hantavirus-Fall unter Quarantäne-Passagieren in Madrid

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Ein neuer Fall des seltenen Andes-Hantavirus wurde bei einem spanischen Staatsbürger festgestellt, der zu den Passagieren gehörte, die Anfang des Monats vom Kreuzfahrtschiff MV Hondius evakuiert wurden. Das spanische Gesundheitsministerium gab am Montag bekannt, dass einer der spanischen Staatsangehörigen, die sich bereits in präventiver Quarantäne im Militärkrankenhaus Gómez Ulla in Madrid befanden, nach einem PCR-Test positiv auf Hantavirus getestet wurde. Der Patient, der keine Symptome zeigte, wurde sofort in die Hochsicherheits-Isolierstation des Krankenhauses verlegt. Die Behörden betonten, dass die Person seit der Einlieferung unter klinischer Überwachung und Isolation stand, gemäß den Protokollen des Frühwarn- und Schnellreaktionssystems.

„Die betroffene Person stand seit der Einlieferung unter klinischer Überwachung und Isolation, gemäß den Protokollen des Frühwarn- und Schnellreaktionssystems.“

Spanisches Gesundheitsministerium
Die Entdeckung erfolgte bei routinemäßigen diagnostischen Kontrollen von engen Kontaktpersonen, die von Epidemiologen überwacht werden. Da der Fall innerhalb des bereits aktiven Eindämmungsrahmens identifiziert wurde, erklärten die Behörden, dass sich das Risiko für die Allgemeinbevölkerung nicht ändert und die bestehenden Reaktionsmaßnahmen unverändert bleiben. Dies ist die zweite bestätigte Infektion unter den 14 spanischen Staatsangehörigen, die auf der MV Hondius mitsegelten und bei der Ankunft in Teneriffa am 10. Mai evakuiert wurden. Der erste Patient, ein 70-jähriger Mann, erholt sich und ist nun laut Gesundheitsministerin Mónica García "praktisch asymptomatisch". Er bleibt unter strenger Aufsicht in der Isolierstation. Die 12 weiteren Kontaktpersonen, die noch im Krankenhaus sind, dürfen ihre Zimmer verlassen und Gemeinschaftsbereiche aufsuchen sowie Familienbesuche empfangen, wenn ihre nächsten Tests negativ ausfallen. Weltweit wurden 12 Hantavirus-Fälle mit dem Ausbruch auf der MV Hondius in Verbindung gebracht, die Passagiere aus 19 Ländern betreffen. Frankreich evakuierte fünf Staatsbürger; eine von ihnen, eine Frau, bleibt auf der Intensivstation, während die anderen vier weiterhin negativ testen.

„Die französische Patientin, die positiv getestet wurde, befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.“

Stéphanie Rist

Nach Berichten von: Franceinfo, Le Parisien, RTVE.es, La Razón

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