
Joanna Wicha
- 3. Juli
Polens Sejm verabschiedet ‚lex szarlatan‘ zur Bekämpfung der Pseudomedizin mit Geldstrafen von bis zu 1 Million Złoty
Der polnische Sejm stimmte mit 232 zu 34 Stimmen bei 162 Enthaltungen für die Verabschiedung des Gesetzes ‚lex szarlatan‘, das dem Patientenumudsmann neue Befugnisse einräumt, öffentliche Warnungen auszusprechen, Geldstrafen von bis zu 1 Million Złoty zu verhängen und in Zivilverfahren gegen pseudomedizinische Praktiken einzugreifen.

- 19. Juni
Warschauer Arzt mit 1,6 Millionen Złoty Jahresgehalt löst Sejm-Abstimmung über die Kopplung von Gehältern an PESEL-Nummern aus
Ein 29-jähriger Krankenhauskoordinator ohne Facharztausbildung verdiente im Jahr 2025 rund 1,6 Millionen Złoty, während ein durchschnittlicher Pole 23 Jahre für denselben Betrag benötigen würde. Innerhalb von drei Tagen brachte die Regierung ein Gesetz auf den Weg, um die Gesamtvergütung jedes Mediziners im öffentlichen Dienst zu erfassen.

- 18. Juni
Umfrage: 55 % der Polen unterstützen landesweites Nachtverkaufsverbot für Alkohol – Sejm bereitet Abstimmung vor
Eine neue IBRiS-Umfrage für die „Rzeczpospolita“ zeigt, dass 54,9 % der Polen ein landesweites Verbot des nächtlichen Alkoholverkaufs befürworten, 32,6 % favorisieren ein Verbot von 22 bis 6 Uhr. Der Sejm könnte bereits im Juli über den Vorschlag abstimmen.

- 15. Juni
Warschaus Arzt und KO-Stadtrat verdiente 1,6 Mio. PLN in einem Jahr, was zu Prüfungen und Parteiaustritt führte
Dawid Kacprzyk, ein 28-jähriger Arzt in der Facharztausbildung und Bezirksstadtrat in Warschau für die Bürgerkoalition (KO), gab für das Jahr 2025 ein Einkommen von 1,6 Millionen PLN an, was Prüfungen auslöste und zu seinem Austritt aus der Partei führte.
