Regierung · Warschau
Warschaus Arzt und KO-Stadtrat verdiente 1,6 Mio. PLN in einem Jahr, was zu Prüfungen und Parteiaustritt führte
Dawid Kacprzyk, ein 28-jähriger Arzt in der Facharztausbildung und Bezirksstadtrat in Warschau für die Bürgerkoalition (KO), gab für das Jahr 2025 ein Einkommen von 1,6 Millionen PLN an, was Prüfungen auslöste und zu seinem Austritt aus der Partei führte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Wprost, rmf24.pl, Do Rzeczy und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Dawid Kacprzyk, ein 28-jähriger Assistenzarzt für Anästhesiologie mit nur 18 Monaten voller Zulassung, gab für 2025 ein Einkommen von 1,6 Millionen Złoty aus der Koordination der Notaufnahme im Warschauer Süd-Krankenhaus an, bei etwa 4.000 Arbeitsstunden in jenem Jahr.
Der Warschauer Bürgermeister Rafał Trzaskowski schickte Prüfer in das Süd-Krankenhaus und weitete die Überprüfung auf alle städtischen Notaufnahmen aus, während der Nationale Gesundheitsfonds eine eigene Inspektion einleitete.
Innenminister und Leiter der Warschauer KO-Strukturen, Marcin Kierwiński, akzeptierte Kacprzyks Austritt aus der Partei, nachdem die Einkünfte bekannt wurden.
Die Oberste Ärztekammer meldete Kacprzyk beim Beauftragten für berufliche Haftung wegen eines möglicherweise versäumten Dienstes, da Medien auf Überschneidungen des Zeitplans mit TV-Auftritten und Senatssitzungen hinwiesen.
Der Abgeordnete der Konföderation, Sławomir Mentzen, sagte, der Fall spiegele die systemischen Mängel des monopolistischen NFZ-Systems wider, das überhöhte Ärztegehälter treibe, während der Vertreter der Assistenzärzte, Sebastian Goncerz, die Einkünfte als völlig unüblich bezeichnete.
Die Offenlegung der Einkünfte
Dawid Kacprzyk, Assistenzarzt für Anästhesiologie und Stadtrat im Bezirk Ursus, gab in seiner Vermögenserklärung für 2025 ein Einkommen von 1,6 Millionen PLN an. Fast die gesamte Summe stammte aus seiner Tätigkeit als Koordinator der Notaufnahme im städtischen Süd-Krankenhaus (Szpital Południowy). Er arbeitete in jenem Jahr etwa 3.976 Stunden (rund 331 Stunden pro Monat, 11 Stunden täglich, einschließlich Wochenenden und Feiertagen). Er erwarb einen Porsche Panamera im Wert von über einer halben Million PLN sowie eine Wohnung im Wert von fast einer Million PLN, beides ohne Kredit. Seine volle ärztliche Zulassung hatte er erst 18 Monate zuvor erhalten.
Politische und institutionelle Reaktion
Der Warschauer Bürgermeister Rafał Trzaskowski ordnete eine sofortige Prüfung des Süd-Krankenhauses an und weitete diese auf die Notaufnahmen aller städtischen Krankenhäuser aus.
„Die Gesundheitsversorgung ist eine zu ernste Angelegenheit, um Raum für Zweifel und Unklarheiten zu lassen. Es geht um die Gesundheit der Menschen, aber auch um das Geld der Steuerzahler.“
Marcin Kierwiński, Leiter der Warschauer Strukturen der Bürgerkoalition und polnischer Innenminister, akzeptierte am Montag Kacprzyks Austritt aus der Partei. Die Oberste Ärztekammer reichte beim Beauftragten für berufliche Haftung eine Beschwerde wegen eines möglicherweise versäumten medizinischen Dienstes ein, nachdem Medienberichte darauf hingewiesen hatten, dass sich Kacprzyks Arbeitsplan mit Fernsehauftritten und Senatsbesuchen überschnitt.
Systemkritik
Der Abgeordnete der Konföderation, Sławomir Mentzen, kritisierte die Struktur des öffentlichen Gesundheitssystems und bezeichnete den Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ) als zentralisierten Monopolisten, der zwangsläufig schlecht funktioniere und Bieterkriege um Ärzte schüre. Er erklärte, dass die Gehälter von Ärzten in Polen im Verhältnis zum nationalen Durchschnitt zu den höchsten der Welt gehörten.
„Dies ist ein Symptom des Systems, das wir haben. Und es spielt keine Rolle, ob PiS oder Platforma regiert, es wird das Gleiche sein. Das einzige Rezept ist, dieses System zu ändern.“
Sebastian Goncerz, Vorsitzender des Ärzte-Bündnisses (Porozumienie Rezydentów), sagte, die Situation des Arztes sei völlig unüblich und resultiere aus einem sehr vorteilhaften Vertrag sowie extrem hohen Arbeitsstunden, während die meisten der 33.000 Ärzte in der Facharztausbildung weit weniger verdienten.
Wie geht es weiter?
Ein städtisches Prüfungsteam arbeitete bereits am Montag im Süd-Krankenhaus und untersuchte die Personalplanung in der Notaufnahme. Auch der Nationale Gesundheitsfonds leitete eine eigene Inspektion ein. Trzaskowski warnte, dass bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten Konsequenzen gegen die Verantwortlichen gezogen würden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- WprostMłody lekarz zarobił 1,6 mln. Stanowcza reakcja Rafała Trzaskowskiego
- rmf24.plLekarz z KO zarobił fortunę podczas specjalizacji. Nie jest już członkiem partii
- Do Rzeczy"Problemem jest system". Mentzen proponuje rozwiązanie
- RzeczpospolitaRadny zarobił 1,6 mln zł w rok. Kierwiński: przyjąłem jego rezygnację
- Dawid Kacprzyk
- 28-jähriger Assistenzarzt für Anästhesiologie und Bezirksstadtrat in Ursus, der 2025 im Süd-Krankenhaus 1,6 Mio. PLN verdiente und nun aus der Bürgerkoalition ausgetreten ist
- Rafał Trzaskowski
- Bürgermeister von Warschau, der Prüfungen des Süd-Krankenhauses und aller städtischen Notaufnahmen anordnete
- Marcin Kierwiński
- Polnischer Innenminister und Leiter der Warschauer Strukturen der Bürgerkoalition, der Kacprzyks Parteiaustritt akzeptierte
- Sławomir Mentzen
- Abgeordneter der Konföderation, der argumentierte, der Fall spiegele das systemische Versagen des öffentlichen Gesundheitsmonopols wider
- Sebastian Goncerz
- Vorsitzender des Ärzte-Bündnisses (Porozumienie Rezydentów), der Kacprzyks Einkommen als für einen Arzt in der Facharztausbildung völlig unüblich beschrieb
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