Sicherheit · Rom

Polizei in Rom blockiert Studentenmarsch auf der Ponte Sisto und setzt Wasserwerfer während des Streiks ein

Studierende und Demonstranten, die sich dem Generalstreik anschlossen, lieferten sich am 30. Oktober in der Innenstadt von Rom Auseinandersetzungen mit der Polizei: Auf Flaschen, Knaller und brennende Mülltonnen antworteten die Beamten mit Absperrketten, leichten Vorstößen und Wasserwerfern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Rai news, il Giornale.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Rom · Italien

Zusammenstöße auf den Brücken von Trastevere

Der Marsch, Teil des Generalstreiks, versuchte zunächst, den Ponte Garibaldi und den Ponte Sublicio zu überqueren, bevor er zwischen der Piazza dell'Emporio und der Uferstraße gegen eine Polizeikette drängte. Die Polizei blockierte dann die Ponte Sisto mit einer Kette von Bereitschaftspolizisten, die Schilde und Schlagstöcke trugen. Laut il Giornale löste sich eine Gruppe von mehreren Hundert aus dem Hauptzug und zog zum Bildungsministerium, dann setzte sie ihre Route durch Trastevere in Richtung Stadtzentrum fort. Tgcom24 bezifferte die Zahl der von der Absperrung aufgehaltenen Studierenden auf mehr als 300 und erklärte, sie seien aus der Altstadt und dem Bereich um das Parlament herausgehalten worden.

Flaschen, Knaller und Wasserwerfer

Demonstranten warfen laut Tgcom24 und Adnkronos Flaschen und Knaller auf die Beamten, und auf der Ponte Sisto zündeten sie Müll und Roller an und rissen Verkehrsschilder um. Adnkronos berichtete, die Polizei habe auf ein dichtes Sperrfeuer von Flaschen und Knallern am Largo dell'Emporio mit Wasserwerfern geantwortet, was den improvisierten Marsch auflöste. Il Giornale schrieb, die Beamten hätten dort Wasserwerfer und leichte Vorstöße eingesetzt, bevor die Gruppe in Richtung Testaccio auseinandergetrieben wurde. Tgcom24 beschrieb weitere Zusammenstöße am Lungotevere Testaccio, wo Demonstranten Knaller und andere Gegenstände warfen, um die Blockade zu durchbrechen, und die Beamten sie zurückdrängten.

Via Claudia beim Kolosseum

Il Messaggero berichtete, eine Gruppe von etwa hundert Personen habe sich vom Hauptmarsch abgesetzt und sei in die Via Claudia unweit des Kolosseums eingedrungen. Die Polizei empfing sie mit einem leichten Vorstoß und Tränengas, nachdem die Gruppe Blumenkübel am Straßenrand zertrümmert und an mehreren Stellen der Straße Mülltonnen in Brand gesetzt hatte. Ein Polizeibeamter, der mit Adnkronos sprach, sagte, die Gruppe habe einen Molotowcocktail, Steine und Feuerwerkskörper geworfen, und ein Stein habe ihm einen Finger gebrochen. Er sagte zudem, mehrere aus der Gruppe hätten ihre Gesichter vermummt, teils mit Gasmasken, und beschrieb ihr Auftreten als so selbstsicher, wie er es in seinen Dienstjahren noch nicht erlebt habe.

Route in Richtung Circus Maximus

Adnkronos berichtete, der Marsch habe sich zunächst friedlich über die Via Marmorata bewegt, bevor er über den Viale della Piramide Cestia in Richtung Circus Maximus zog. An der Piazza Albania errichtete die Polizei eine Barriere aus Bereitschaftspolizisten und gepanzerten Fahrzeugen über die Straßen. Studierende in vorderster Reihe versuchten, sie zu überwinden, und die Beamten drängten sie mit erhobenen Schilden zurück, indem sie vorwärts liefen, bevor das Gerangel nach wenigen Augenblicken endete. Zuvor hatte Rai News berichtet, ein Polizeifahrzeug sei mehrere Minuten lang in der Menge eingeschlossen gewesen, und zwei Demonstranten seien auf die hintere Stoßstange geklettert und einige Meter mitgefahren, bevor sie wieder abstiegen. Die Polizei beobachtete die Lage weiter, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.

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