Wirtschaft · New York

Weil Gotshal & Manges: Wall-Street-Kanzlei seit 1931 bereitet Abwicklung vor

Die Führung empfiehlt die Schließung der New Yorker Kanzlei, die weltweit rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigte, darunter etwa 1.200 Anwälte, wie Axios am 29. Oktober 2026 berichtete.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, Axios, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten

Eine Kanzlei vor der Abwicklung

Weil, Gotshal & Manges, eine New Yorker Anwaltskanzlei, die seit 1931 zur Wall Street gehört, bereitet die Schließung vor. Axios berichtete am 29. Oktober 2026, die Kanzleiführung empfehle die Abwicklung, über die allerdings noch die gesamte Partnerschaft abstimmen muss. Bloomberg Business beschrieb die Kanzlei am selben Tag als entschlossen, den Betrieb abzuwickeln. LesEchos berichtete, die Kanzlei wolle ihre Anwälte bis zum Jahresende unterstützen.

Wie die Kanzlei an Boden verlor

Axios zeichnet unter Berufung auf das Wall Street Journal die Krise mehr als ein Jahrzehnt zurück. Die Kanzlei profitierte von den Verwerfungen nach der Finanzkrise 2008/09, investierte diese Gewinne aber nicht wieder und baute Anwälte ab, während Wettbewerber expandierten. Das ließ sie bei Mitarbeiterzahl, Umsatz und Gewinn hinter die Branchenführer zurückfallen und machte sie anfällig für Abwerbungen durch Konkurrenzkanzleien. Laut LSEG lag Weil 2022 auf Platz 9 der globalen Deal-Berater, im vergangenen Jahr aber außerhalb der Top 25.

Personal, Umsatz und Frankreich

Axios beziffert die Kanzlei auf rund 2.000 Mitarbeiter weltweit, darunter etwa 1.200 Anwälte, einige davon Berufsanfänger, die gerade erst eingestiegen waren. LesEchos nennt 1.200 Anwälte, von denen 80 in Frankreich tätig sind. Axios berichtete, der Umsatz habe 2025 rund 2 Milliarden Dollar erreicht – doppelt so viel wie ein Jahrzehnt zuvor, aber deutlich hinter den führenden Wettbewerbern. Axios warnte zudem, die wertvollsten Güter einer Anwaltskanzlei verließen jeden Abend das Büro, weshalb Abwerbungen durch Konkurrenten etwas auslösen könnten, das einem Bank Run nahekomme.

Reaktionen und Vermächtnis

Weil war lange ein führender Name in der Unternehmensrestrukturierung, und Le Monde erinnerte daran, dass ihre Berater 2009 die erste Anlaufstelle für notleidende Mandanten waren, als General Motors Insolvenz anmeldete. Bloomberg Business hob hervor, dass die Restrukturierungsexperten der Kanzlei einst beim Zusammenbruch von Lehman Brothers beraten hatten. Dasselbe Medium argumentierte, der Kollaps zeige, dass Anwälte die neuen Banker würden – mit hohen Gehältern und dem Risiko von Abgängen nach Art eines Bank Runs. LesEchos zitierte den früheren Anwalt Emeric Lepoutre, der den Zusammenbruch als doppelte Krise von Governance und Geschäftsmodell beschrieb.

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