Wahlen · Urda, Valladolid und Santander
Vox hält nach Zugunglück von Urda an Wahlkampfterminen fest – Abascal greift die Regierung an
Santiago Abascal hielt nach dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Urda in der Provinz Toledo, bei dem Berichten zufolge fast 70 Menschen starben, an den Vorwahlkampfterminen von Vox in Santander und Valladolid fest. Er warf der Regierung vor, einen Sündenbock zu suchen, und Vox reichte eine Anzeige wegen Totschlags ein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, LaSexta, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Abascal hielt am 28. Oktober gegen Mittag eine Kundgebung in Santander und am Abend eine in Valladolid ab, während andere Parteien und die Regierung ihre Termine aussetzten. Auch Frente Amplio stoppte die Wahlkampftermine ihrer Kandidaten.
Ein Mittagsbericht aus Santander nannte 64 Tote, RTVE und La Razón meldeten mindestens 68, spätere Berichte fast 70. RTVE meldete mehr als 180 Verletzte.
Er sagte, die Regierung habe vorschnell menschliches Versagen verantwortlich gemacht, und rief die Wähler auf, ihren Aussagen vor der Parlamentswahl am 29. November nicht zu glauben.
Vox erstattete Anzeige wegen Totschlags und fahrlässiger Körperverletzung gegen die Betreiber der Verkehrsleitstelle von Atocha und weitere Verantwortliche und forderte, die Trümmer zu sichern.
- 28. Oktober, morgensZwei Hochgeschwindigkeitszüge, ein AVE und ein Iryo, stoßen in Urda in der Provinz Toledo zusammen
- 28. Oktober, mittagsVox hält seine Kundgebung in Santander ab, Polizeikreise zählen etwa 500 Menschen
- 28. Oktober, 20:00 UhrIn Valladolid wird eine Schweigeminute angesetzt
- 29. November 2026Parlamentswahl
Vox hält an seinen Kundgebungen fest
Vox ist die einzige landesweite Partei, die nach dem Zusammenstoß eines AVE- und eines Iryo-Hochgeschwindigkeitszuges am Mittwoch, 28. Oktober, in der Provinz Toledo an ihren Vorwahlkampfveranstaltungen festhielt. Die meisten anderen Parteien sagten ihre Termine ab, auch die Regierung setzte ihre eigene Agenda aus. Frente Amplio stoppte alle Wahlkampftermine für ihre Kandidaten, und die frühere Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, äußerte ihre Sorge um die Betroffenen und ihre Unterstützung für die Rettungskräfte. In Santander, wo Abascal gegen Mittag neben der Grúa de Piedra sprach, schätzten Polizeikreise die Menge auf etwa 500 Menschen. Anhänger skandierten dort Parolen gegen Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Abascals Angriffe auf die Regierung
Am Abend sprach Abascal in Valladolid als erster und allein, ohne die lokalen Redner, die seine Veranstaltungen üblicherweise eröffnen. Er warf der Regierung vor, für das Unglück einen Sündenbock zu suchen, und verwies auf ihre frühe Erklärung mit menschlichem Versagen; die Ursachen würden so schnell nicht geklärt sein. Er rief die Menschen auf, vor der Parlamentswahl am 29. November nichts zu glauben, was die Regierung sage. Er nannte Verkehrsminister Óscar Puente den „Minister des Todes“ und forderte ihn auf, sein X-Konto zu schließen.
„Wir sind hier, um unser Engagement zu bekunden, die Spanier vor einer kriminellen Organisation zu verteidigen, und deshalb sind wir nicht bereit, den Wahlkampf auszusetzen.“
Abascal verknüpfte die Tragödien mit Korruption und mit dem, was er Klima- und Ideologiefanatismus nannte, und nannte den Stromausfall, die Überschwemmungen und das Unglück von Adamuz. Er verurteilte zudem die Korruptionsfälle um den früheren Verkehrsminister José Luis Ábalos, der im Gefängnis sitzt.
Die Opferzahl und die Anzeige
Die gemeldeten Opferzahlen änderten sich im Laufe des Tages. Ein Mittagsbericht aus Santander nannte 64 Tote, RTVE und La Razón meldeten mindestens 68, spätere Berichte nannten fast 70. RTVE meldete zudem mehr als 180 Verletzte. Vox hat Anzeige wegen Totschlags und fahrlässiger Körperverletzung gegen die Betreiber der Verkehrsleitstelle von Atocha und weitere an der Bewältigung des Unglücks beteiligte Personen erstattet und gefordert, die Trümmer und die umliegenden Bereiche für eine vollständige Untersuchung zu sichern. Auch im Januar hatte Vox nach dem Unglück von Adamuz in Córdoba, bei dem 46 Menschen starben, an seinem Programm festgehalten – mit dem Argument, andere Parteien wollten die Trauer nutzen, um Kritik an der Infrastruktur zu ersticken.
„Unsere Ehrung der Spanier, die gestorben sind, besteht darin, weiterzuarbeiten. Wir feiern nicht, wir arbeiten.“
Der Tagesverlauf
Der Tag verlief in vier Etappen. Am Morgen stießen laut ABC zwei Züge in Urda zusammen. Mittags hielt Vox seine Kundgebung in Santander ab, wo Polizeikreise etwa 500 Menschen zählten. Für 20:00 Uhr wurde in Valladolid eine Schweigeminute angesetzt, während Abascals Veranstaltung in Valladolid am Abend stattfand. Der nächste Meilenstein ist die Parlamentswahl am 29. November 2026.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- eldiario.esAbascal greift Óscar Puente an, „den Minister des Todes“: „Wir werden der Regierung bis zum 29. November nichts glauben“Abascal carga contra Óscar Puente, "el ministro de la muerte": "No vamos a creer nada que diga el Gobierno hasta el 29N" · Original auf Spanisch
- LaSextaAbascal schlachtet den Unfall von Toledo aus und beschuldigt die Regierung: „Diese kriminelle Mafia ist für die Tragödien verantwortlich“Abascal hace sangre del accidente de Toledo y acusa al Gobierno: "Esta mafia criminal es responsable de las tragedias" · Original auf Spanisch
- RTVE.esAbascal verteidigt die Nicht-Aussetzung seiner Veranstaltungen nach dem Unfall von Toledo: „Sie wollen die Trauer nutzen, um uns mundtot zu machen“Abascal defiende no suspender sus actos tras el accidente de Toledo: "Quieren aprovechar el luto para amordazarnos" · Original auf Spanisch
- La RazónAbascal: „Unsere Aufgabe ist es, den Minister des Todes und Pedro Sánchez zur Rechenschaft zu ziehen“Abascal: "Nuestro trabajo es exigir responsabilidades al ministro de la muerte y a Pedro Sánchez" · Original auf Spanisch
- Santiago Abascal
- Vorsitzender von Vox, der nach dem Unglück von Urda an den Vorwahlkampfterminen der Partei festhielt
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident, den Abascal und seine Anhänger wegen des Unglücks kritisierten
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, den Abascal als Minister des Todes bezeichnete
- José Luis Ábalos
- Früherer Verkehrsminister, dessen Korruptionsfälle Abascal verurteilte
- Ada Colau
- Frühere Bürgermeisterin von Barcelona, die ihre Sorge über das Unglück äußerte
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