StrangDer Nahe Osten nach Gaza

Konflikte · Straße von Hormus, Qeshm und Teheran

Iran: Vier Öltanker durch Seeminen in der Straße von Hormus zerstört

Die Revolutionsgarden erklärten zudem, zwei weitere Schiffe seien gestoppt und eine US-Drohne vom Typ MQ-9 über der Meerenge abgeschossen worden – einen Tag, nachdem US-Präsident Donald Trump gesagt hatte, amerikanische Streitkräfte hätten Iran angegriffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, BBC, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Straße von Hormus, Qeshm, Teheran · Iran
Wie es dazu kam
  1. Früher Dienstag, 3. November 2026IRGC erklärt, drei Tanker seien nach Minentreffern zerstört worden
  2. 3.11.US-Zwischenwahlen, bei denen die Wähler die Republikaner bestrafen
  3. 4.11.IRGC erklärt, vier Tanker seien nach Seeminentreffern zerstört und zwei weitere Schiffe gestoppt worden

Vier Tanker in der Meerenge auf Minen gelaufen

Das Korps der Revolutionsgarden (IRGC) erklärte am Mittwoch, dem 4. November, vier Öltanker seien zerstört worden, nachdem sie auf Seeminen gelaufen seien, als sie versuchten, die Straße von Hormus auf einer südlichen Route zu durchqueren, die Teheran verboten hat. Die Truppe teilte mit, die Schiffe brennten noch. Tasnim, eine halbamtliche iranische Nachrichtenagentur, berichtete, zwei von ihnen stünden noch in Flammen, sodass die Angaben darüber auseinandergehen, wie viele Schiffe noch brennen. Die Revolutionsgarden fügten hinzu, zwei weitere Schiffe seien gestoppt worden, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die Erklärung wurde vom staatlichen Sender IRIB verbreitet.

Von der IRGC gemeldete Schiffsanzahlen, 3.–4. November 2026
Zerstörte Tanker, 4. November
4
Gestoppte Schiffe, 4. November
2
Zerstörte Tanker, früher am 3. November
3

Daten aus dem Artikeltext

Drohnenabschuss und ein früherer Vorfall

Die Garden erklärten außerdem, ihre Luftverteidigung habe eine Drohne über der Meerenge abgeschossen, die Europa Press als eine Predator MQ-9 der US-Armee identifizierte. Die BBC berichtete, die IRGC habe zuvor behauptet, drei Tanker seien zerstört worden, nachdem sie in den frühen Morgenstunden des Dienstag, 3. November, auf Minen gelaufen seien. Die BBC erklärte, sie habe die Angaben der IRGC nicht unabhängig überprüft. Die Garden bezeichneten alle diese Vorfälle als harte Schläge gegen den Feind.

US-Angriffe auf Qeshm

Die Ankündigung der Garden kam einen Tag, nachdem Trump erklärt hatte, amerikanische Streitkräfte hätten Ziele in Iran angegriffen, nach Berichten über einen Einfall auf Qeshm, der größten Insel in der Meerenge. TVP Info berichtete unter Berufung auf AFP, die Angriffe seien in der Nacht von Montag auf Dienstag ausgeführt worden. Laut BBC waren die US-Angriffe eine Antwort darauf, dass die IRGC auf ein US-Flugzeug geschossen hatte. Der Konflikt begann mit gemeinsamen US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf Iran Ende Februar, und seitdem hat Teheran die Meerenge für die Schifffahrt weitgehend blockiert.

Zwischenwahlen und Teherans Botschaft

Die US-Wähler bestraften die Republikaner bei den Zwischenwahlen am Dienstag, dem 3. November. Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf, zugleich Parlamentspräsident, sagte, das Ergebnis zeige, dass die Amerikaner den Krieg ablehnten. In einem Beitrag auf X argumentierte er, die Öffentlichkeit habe ihre Haltung klar gemacht, und Iran unterstütze diese Botschaft.

„Ob aus Gewissensgründen oder wegen der Lebenshaltungskosten – die Amerikaner haben Nein zum Krieg gesagt, und wir unterstützen diese Botschaft“

Mohammad Bagher Ghalibaf, Irans Chefunterhändler und Parlamentspräsident

Trump räumte am Dienstag ein, die schlechten Ergebnisse der Republikaner seien teilweise auf den Krieg und höhere Benzinpreise zurückzuführen, sagte aber, er bereue es nicht, ihn begonnen zu haben. Er sagte CBS News, der Konflikt werde enden, "wenn ich sage, dass er endet".

Stockende Gespräche und Drohungen

Die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts stocken seit Monaten, ein Durchbruch ist nicht in Sicht. Am Dienstag sagte Ghalibaf in einer Parlamentssitzung, Iran werde "nicht kapitulieren". Auf die Frage nach Benjamin Netanjahus Äußerungen, ein weiterer Angriff auf Iran könne diese Woche erfolgen, sagte Trump, die US-Streitkräfte seien "locked and loaded", doch möglicherweise sei es nicht nötig. In einem Interview mit der Financial Times vor den Zwischenwahlen sagte er, er betrachte die Lage nicht wirklich als Krieg. Am Dienstagabend sagte er Fox News, manche Leute würden Iran gerne einen schweren Schlag versetzen.

Zu Atomwaffen sagte Trump:

„Das Einzige, was ich Ihnen mit Sicherheit sagen kann: Sie werden niemals eine Atomwaffe haben.“

Donald Trump, US-Präsident

Die Meerenge und die Blockade

Iran besteht darauf, dass nur von seinen Streitkräften genehmigte Routen für die Durchfahrt durch Hormus sicher sind – eine Wasserstraße, über die ein großer Teil des weltweiten Öl- und Gashandels läuft. Die Vereinigten Staaten erklären, sie blockierten die Meerenge nicht, weil sie die Durchfahrt militärisch kontrollierten, eine Präsenz, die sie auf den äußeren Teil beschränkten, wo sie Schiffe eskortieren, um den Ölexport aus dem Nahen Osten aufrechtzuerhalten. NewsORF berichtet, Iran greife regelmäßig Schiffe an, die ohne Genehmigung passieren wollten. Als Antwort darauf hat Washington eine Seeblockade der iranischen Häfen verhängt.

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