Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Montag, 19. Oktober 2026, ein Tanker sei südlich der Straße von Hormus auf eine Seemine gelaufen, wodurch es zu einer Explosion und einem Brand im Maschinenraum gekommen sei. Die Erklärung wurde von der iranischen Nachrichtenagentur Irna verbreitet; das Schiff wurde darin nicht benannt, und es wurde auch nicht gesagt, woher es stammt. Laut den Garden versuchte der Tanker, auf einer nicht genehmigten Südroute zu passieren, und hatte seine Ortungs- und Identifikationssysteme abgeschaltet. Die Meerenge steht im Zentrum der Konfrontation zwischen Washington und Teheran. Die Marine der Garden warnte anschließend, sie werde gegen jedes Schiff, das die Straße von Hormus oder den Persischen Golf mit abgeschalteten Navigations- und Identifikationssystemen durchquere, mit schweren und entschlossenen Maßnahmen vorgehen.
Mediafax berichtete unter Berufung auf iranische Behörden, die Explosion an Bord dieses Tankers habe sich am Sonntagabend, 18. Oktober, ereignet, während das Schiff versucht habe, das Gebiet zu verlassen. Die iranischen Behörden bezeichneten den Vorfall als den dritten dieser Art, den sie binnen drei Tagen gemeldet hätten. Am Samstag, 17. Oktober, so berichtete Mediafax, sei ein großer Tanker mit mehr als zwei Millionen Barrel Rohöl auf einer nicht genehmigten Route auf eine Mine gelaufen und in Brand geraten. Am Freitag, 16. Oktober, sei ein weiterer Tanker in derselben Zone auf eine Mine gelaufen, was eine Explosion und einen Brand an Bord ausgelöst habe. Die iranischen Behörden haben den am Sonntag getroffenen Tanker nicht benannt, ebenso wenig seine Flagge oder die Frage, ob Menschen an Bord verletzt wurden.
Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Straße von Hormus, durch die vor dem Krieg etwa ein Fünftel der weltweiten Kohlenwasserstoffe transportiert wurde. Vor dem Konflikt war für die Durchfahrt keine Genehmigung aus Teheran nötig. Seit iranische Kräfte die Meerenge blockiert haben, versuchen viele Schiffe, ohne iranische Erlaubnis zu passieren, indem sie sich dicht an der Küste Omans halten. Teheran betrachtet solche Durchfahrten als Verstoß und hat wiederholt Vergeltung dafür angedroht. Der Krieg begann am 28. Februar, als israelische und amerikanische Angriffe den Iran trafen, und der Iran antwortete mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und auf amerikanische Ziele in mehreren Staaten des Nahen Ostens. Mediafax berichtet, die Vereinigten Staaten hätten später eine Seeblockade über iranische Häfen verhängt und ermutigten Handelsschiffe, den südlichen Korridor zu nutzen, den der Iran nicht anerkennt.
Keiner der Berichte enthält eine Stellungnahme des Eigentümers, des Betreibers oder des Flaggenstaats des Tankers. Name, Flagge und Ladung des am Montag getroffenen Schiffes werden nicht genannt, und die Berichte sagen nicht, ob seine Besatzung zu Schaden kam. Die Darstellung der abgeschalteten Ortungssysteme und der nicht genehmigten Route stammt allein von iranischer Seite. Die Artikel beschreiben diese Minenvorfälle als Ereignisse auf Routen, die Teheran nicht genehmigt hat, und die Abfolge der Treffer über drei Tage stützt sich auf Erklärungen iranischer Behörden, wie sie von der Presse weitergegeben wurden.
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Pollar unterstützenKonflikte · Straße von Hormus und Teheran
Die Garden warfen dem Schiff vor, eine nicht genehmigte Südroute zu nutzen und seine Ortungssysteme abgeschaltet zu haben. Name, Flagge und Herkunft des Tankers bleiben unbekannt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SWI swissinfo.ch, G4Media.ro, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht .