Sicherheit · Portel, Évora und Porto

Vater aus Portel mit 864 Missbrauchsvorwürfen konfrontiert – Mann in Porto aufgrund brasilianischen Haftbefehls festgenommen

Die portugiesische Staatsanwaltschaft teilt mit, dass ein 35-jähriger Mann aus Portel wegen mindestens 864 Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs in Untersuchungshaft sitzt, während die Kriminalpolizei in Porto einen weiteren Verdächtigen aufgrund eines brasilianischen Haftbefehls festnahm.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Diário de Notícias und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Portel, Évora, Porto, Elvas · Portugal
Wie es dazu kam
  1. Mindestens seit 2019Laut Staatsanwaltschaft fand der Missbrauch im Familienhaus in Portel von diesem Zeitpunkt bis zur Festnahme statt
  2. 3.11.Der Verdächtige wird von der PJ in Portel auf frischer Tat festgenommen
  3. 4.11.Ein Richter ordnet nach dem ersten richterlichen Verhör Untersuchungshaft an
  4. 5.11.Die Staatsanwaltschaft veröffentlicht die Vorwürfe von mindestens 864 Missbrauchsfällen und mehr als 7.000 Fällen von Kinderpornografie

Vorwürfe und Untersuchungshaft in Portel

Die portugiesische Staatsanwaltschaft teilt mit, gegen einen 35-jährigen Mann aus Portel im Distrikt Évora seien mindestens 864 Fälle von schwerem sexuellem Kindesmissbrauch sowie mehr als 7.000 Fälle schwerer Kinderpornografie erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft (Ministério Público, MP) veröffentlichte ihre Erklärung auf der Website der Regionalstaatsanwaltschaft Évora. Das Opfer der Missbrauchsvorwürfe ist seine Tochter, heute 13 Jahre alt; laut Staatsanwaltschaft begann der Missbrauch, als sie sechs oder sieben Jahre alt war. Er fand im Familienhaus mindestens seit 2019 bis zur Festnahme statt.

Die Kriminalpolizei (Polícia Judiciária, PJ) nahm den Mann am 3. November auf frischer Tat fest, auf Initiative ihrer Einheit in Évora. Am Mittwoch, dem 4. November, erschien er zum ersten richterlichen Verhör, in dem die Staatsanwaltschaft die Gefahr fortgesetzter Straftaten, der Verdunkelung der Ermittlungen und der sozialen Beunruhigung geltend machte. Der Richter folgte diesen Anträgen vollständig und ordnete Untersuchungshaft an; der Mann wurde in das Gefängnis von Elvas im Distrikt Portalegre gebracht. Zudem ist ihm untersagt, direkt oder indirekt Kontakt zum Opfer, zu dessen Mutter und zu dessen Bruder aufzunehmen.

Beweise und Ermittlungen

Laut Staatsanwaltschaft filmte und fotografierte der Mann die sexuellen Handlungen und stellte das Material über Online-Plattformen zur Verfügung, die einer nicht näher bestimmten Zahl von Personen zugänglich waren. Er lebt in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft mit der Mutter des Opfers und ist zudem Vater eines zehn Monate alten Jungen. Bei seiner Festnahme fanden die Beamten elektronische und Computergeräte bei ihm und im Haus. Auf diesen Geräten befanden sich Tausende Dateien, die Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren in erotischen Posen oder mit entblößten Genitalien zeigen, darunter explizite sexuelle Handlungen. Die Ermittlungen dauern unter der Leitung der 2. Abteilung des Departamento de Investigação e Ação Penal (DIAP) in Évora an, unterstützt von der lokalen kriminalpolizeilichen Ermittlungseinheit der PJ in Évora.

Festnahme in Porto aufgrund eines brasilianischen Haftbefehls

In einem separaten Fall teilte die PJ am 5. November mit, sie habe im Raum Porto einen 39-jährigen Ausländer festgenommen. Gegen den Mann lag ein internationaler Haftbefehl der brasilianischen Justizbehörden wegen Kinderpornografiedelikten vor. Laut PJ ereigneten sich die Taten 2021 im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, als er über WhatsApp wiederholt Kontakt zu einem damals zwölfjährigen Opfer aufnahm. Die Behörde gibt an, er habe sexuelle Inhalte geschickt, sie zu obszönen Handlungen gedrängt und sie gebeten, ihm über die App intime Fotos zu senden. Zudem habe er ein persönliches Treffen vorgeschlagen, um sexuelle Handlungen vorzunehmen, obwohl er wusste, dass das Opfer ein Kind war. Nach brasilianischem Recht stehen auf diese Taten bis zu acht Jahre Haft, so die PJ. Er wurde dem Tribunal da Relação do Porto für das Auslieferungsverfahren vorgeführt und muss sich während des laufenden Verfahrens wöchentlich bei den Behörden melden.

Nächste Schritte

Der Fall Portel befindet sich weiterhin im Vorverfahren, und die Ermittlungen laufen unter der DIAP Évora weiter. In Porto wird der Auslieferungsantrag vom Tribunal da Relação bearbeitet, und die wöchentlichen Meldungen des Verdächtigen bleiben bestehen. Beide Mitteilungen erfolgten am 5. November 2026.

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