Sicherheit · Lissabon

Portugals Kriminalpolizei befreit Entführungsopfer in Lissabon und nimmt drei Männer fest

Die Beamten fanden das Opfer an einem Ort, an dem sich noch drei mutmaßliche Täter aufhielten – rund sieben Stunden nachdem der erste Hinweis am Sonntag, 1. November, bei der Polizei eingegangen war. Die drei Männer befinden sich nun in Untersuchungshaft.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Observador, Diário de Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal

Alarmierung und Suche

Die Kriminalpolizei (Polícia Judiciária, PJ) erhielt am Sonntag, 1. November, um 14.30 Uhr den ersten Hinweis auf eine laufende Entführung. Die Nationale Anti-Terror-Einheit übernahm den Fall und leitete unverzüglich Ermittlungen ein, um das Opfer zu finden und die Verantwortlichen zu identifizieren. Nach Angaben der Polizei ging die Entführung auf die erzwungene Eintreibung einer angeblichen Schuld zurück. Das Opfer, das dieselbe Staatsangehörigkeit wie die drei Verdächtigen besitzt, wurde festgehalten, um sowohl das Opfer als auch Angehörige unter Druck zu setzen, die geforderte Zahlung zu leisten. Berichte verorten die Ereignisse in Lissabon, und die PJ bezeichnet alle vier beteiligten Personen als ausländische Staatsangehörige.

Befreiung in Lissabon

Gegen 21.30 Uhr am selben Abend hatten die Ermittler den Ort gefunden, an dem das Opfer festgehalten wurde. Drei der mutmaßlichen Täter waren noch bei dem Opfer, als die Beamten eintrafen. Alle drei wurden auf frischer Tat festgenommen (in flagrante delicto). Das Opfer wurde während des Einsatzes befreit, rund sieben Stunden nachdem der erste Hinweis bei der PJ eingegangen war. Der Ablauf zeigt, dass die Ermittlungen vom ersten Bericht bis zu einem konkreten Ort noch am selben Nachmittag und Abend führten.

Gerichtliche Maßnahmen

Die drei Männer im Alter zwischen 24 und 44 Jahren wurden später einem Richter zum ersten richterlichen Verhör vorgeführt. Das Gericht ordnete Untersuchungshaft an (prisão preventiva), die die PJ als schwerste verfügbare Zwangsmaßnahme bezeichnet. Die Verdächtigen gelten als dringend verdächtig der Entführung und Erpressung. Die Untersuchungshaft ist eine vorbeugende Maßnahme und keine Verurteilung, ein Prozess hat nicht stattgefunden. Die Maßnahme gilt für alle drei Männer.

Offene Fragen

Die PJ erklärte, die Ermittlungen würden fortgesetzt, um die Umstände der Entführung vollständig aufzuklären. Die Ermittler wollen zudem klären, ob weitere Personen an der Tat beteiligt waren. Weitere Festnahmen wurden in den bislang veröffentlichten Erklärungen nicht angekündigt. Notícias ao Minuto berichtete unter Berufung auf eigene Nachforschungen, das Opfer sei ein Mann aus Bangladesch, der bei den Verdächtigen Schulden gehabt habe. Die Erklärung der PJ selbst bestätigt nur, dass Opfer und Verdächtige dieselbe Staatsangehörigkeit haben.

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Quellen und Kontext

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