StrangRussland und Ukraine: der Streit um Gespräche

Konflikte · Abu Dhabi und Brüssel

USA vermitteln technische Gespräche zwischen Ukraine und Russland am 10. und 11. November in Abu Dhabi

Witkoff erklärte, die USA würden technische Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Delegationen in Abu Dhabi vermitteln – die erste trilateral Runde seit Februar. US-Unterhändler sollen in derselben Woche in Brüssel zudem Vertreter Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens, der EU und der NATO treffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Der Tagesspiegel, Axios und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Abu Dhabi, Brüssel · Vereinigte Arabische Emirate, Belgien
Wie es dazu kam
  1. Woche ab dem 2. November 2026US-Vertreter treffen Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die EU und die NATO in Brüssel
  2. 10.11.Geplanter erster Tag der technischen Gespräche in Abu Dhabi
  3. 11.11.Geplanter zweiter Tag der technischen Gespräche in Abu Dhabi

Trilateral Runde in Abu Dhabi angesetzt

Die Vereinigten Staaten werden am 10. und 11. November in Abu Dhabi technische Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vermitteln, wie der US-Sondergesandte Steve Witkoff am Montag, 2. November, in einem Beitrag auf X mitteilte. Witkoff stellte die Runde als Schritt hin zu dem von Präsident Donald Trump erklärten Ziel dar, den Krieg zu beenden. Delegationen aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sollen in einem trilateralen Format teilnehmen, das seit Februar nicht mehr zusammengetreten ist. Witkoff und Jared Kushner, die leitenden US-Unterhändler, sollen Washington nach Angaben eines hochrangigen US-Vertreters gegenüber Reuters vertreten. Die letzten von den USA vermittelten Gespräche fanden im Februar statt, bevor die Vereinigten Staaten und Israel einen Krieg gegen den Iran begannen.

Witkoff zufolge sollen die Gespräche in Abu Dhabi Sicherheitsvereinbarungen für die Zeit nach dem Krieg, Deeskalation, humanitäre Schritte und die nächsten Schritte zum Frieden behandeln.

„Wir freuen uns darauf, auf den Fortschritten in Kyjiw, Oslo und St. Petersburg aufzubauen – hin zu einem umfassenden, dauerhaften Friedensabkommen, das künftigen Generationen verlässliche Sicherheit bringt.“

Steve Witkoff, US-Sondergesandter

Brüsseler Treffen in derselben Woche

US-Vertreter auf niedrigerer Ebene sollen in der Woche ab dem 2. November in Brüssel mit Vertretern Frankreichs, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs, der Europäischen Union und der NATO zusammenkommen. Nach Angaben des von Reuters zitierten US-Vertreters sollen diese Gespräche die Sicherheitsgarantien für die Ukraine, den künftigen Sicherheitsrahmen für Europa und die wirtschaftliche Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine behandeln. Der US-Vertreter erklärte, die Brüsseler Treffen bauten auf jüngsten Kontakten zwischen den Parteien auf und spiegelten Trumps fortgesetzte Bemühungen um eine dauerhafte Friedensvereinbarung zwischen Russland und der Ukraine wider. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte Ende Oktober erklärt, er hoffe, dass ein Weg gefunden werde, die EU in die Gespräche mit Russland und den Vereinigten Staaten einzubinden.

Positionen und Druck

Die Positionen liegen weiterhin weit auseinander, insbesondere bei der Frage des Territoriums. Russland hat seine Angriffe auf ukrainische Städte ausgeweitet, und Wladimir Putin hat sich geweigert, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Selenskyj erklärte am Montag, 2. November, die Ukraine verfüge über Erkenntnisse, die auf einen massiven russischen Angriff auf ihre Energie- und Logistikanlagen am Dienstag, 3. November, hindeuteten – zeitlich abgestimmt auf die amerikanischen Zwischenwahlen. Washington hat zugestimmt, Sanktionen auf Dieselverkäufe aus Russland aufzuheben, und weitere Schritte unternommen, die Moskau begrüßte; US-Vertreter hoffen, dass diese Schritte Putin zu Kompromissen bewegen. Bislang ist Putins einzig sichtbares Zugeständnis die Zustimmung zur Wiederaufnahme der Gespräche, die er im Oktober nach einem Treffen mit Witkoff in St. Petersburg gab. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kritisierte zuletzt europäische Regierungen dafür, sich in den Friedensprozess einmischen zu wollen.

Nächste Schritte und Zeitplan

Die Runde in Abu Dhabi ist für Dienstag und Mittwoch, den 10. und 11. November, angesetzt. Frühere Signale aus dem Kreml hatten auf Delegationstreffen Mitte November hingedeutet – ein Zeitfenster, das nicht exakt mit den angekündigten Daten übereinstimmt. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Unterstützung gegen die russische Invasion. Die Brüsseler Treffen sollen in derselben Woche stattfinden, bevor die Gespräche in Abu Dhabi beginnen.

Dieser Artikel gehört zu einem Strang

Russland und Ukraine: der Streit um Gespräche

Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:

  1. 02.11USA setzen Abu Dhabi, 10. und 11. November, für technische Gespräche Ukraine-Russland fest, erster fester Termin und Ort
  2. 02.11US-Unterhändler treffen Frankreich, Deutschland, Großbritannien, EU und NATO in Brüssel zu Sicherheitsgarantien
  3. 02.11Energie-Waffenstillstand und russischer Gastransit über die Ukraine als paralleler Weg gemeldet

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen