Diplomatie · Abu Dhabi, Moskau und Washington
Kremlin bestätigt Gespräche über Aufhebung der US-Sanktionen gegen den russischen Direktinvestitionsfonds
Der Kreml-Berater Juri Uschakow erklärte am Mittwoch, 28. Oktober, dass Gespräche mit Washington über die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den russischen Direktinvestitionsfonds laufen. Die Verhandlungen finden parallel zu den Vorbereitungen für ein trilaterales Treffen zur Ukraine in Abu Dhabi statt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, iefimerida.gr, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Kreml-Berater Juri Uschakow erklärte am Mittwoch, 28. Oktober, Gespräche über die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den russischen Direktinvestitionsfonds seien im Gange, wobei Kirill Dmitrijew die Kontakte leite.
Die New York Times berichtete am Dienstag, 27. Oktober, die Regierung Trump erwäge die Aufhebung der Sanktionen; ein amerikanischer Vertreter sagte, der Antrag werde im Rahmen der üblichen Verfahren geprüft.
Trump hatte Anfang Oktober eine vorübergehende Aufhebung der Dieselsanktionen angekündigt, und Alexander Nowak erklärte am Dienstag, ein vierter Dieseltanker solle am Mittwoch auslaufen.
Ein trilaterales Treffen mit Delegationen aus Kiew und Moskau sowie amerikanischen Vertretern ist für den 10. November in Abu Dhabi angesetzt; die erste Phase soll sich auf Deeskalation konzentrieren.
Selenskyj will Garantien von Europa, den Vereinigten Staaten oder der NATO, während Putin voraussichtlich Grenzen für die militärische Präsenz der NATO in der weiteren Region zur Sprache bringen wird.
- 28.10.Juri Uschakow erklärt, Gespräche über die Aufhebung der Sanktionen gegen den Fonds seien im Gange
- 10.11.Geplantes trilaterales Treffen in Abu Dhabi, erste Phase
Sanktionserleichterungen auf dem Tisch
Russland und die Vereinigten Staaten beraten darüber, ob die amerikanischen Sanktionen gegen den russischen Direktinvestitionsfonds aufgehoben werden, einen staatlichen Investitionsfonds, der Milliarden von Dollar verwaltet. Russische Staatsmedien berichteten unter Berufung auf einen Kreml-Berater über die Gespräche. Juri Uschakow, außenpolitischer Berater von Wladimir Putin, erklärte am Mittwoch, 28. Oktober, die Gespräche liefen seit geraumer Zeit, und er kenne ihr Ergebnis nicht. Er fügte hinzu, Kirill Dmitrijew, der den Fonds leitet und als Sonderbeauftragter Putins fungiert, sei aktiv an den Kontakten mit amerikanischen Vertretern beteiligt. Washington hatte die Sanktionen unter Joe Biden nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 verhängt; dortige Vertreter hatten den Fonds als Vehikel zur Finanzierung undurchsichtiger Transaktionen von Putin und seinem engsten Umfeld beschrieben.
Prüfung in Washington und politische Reaktionen
Die New York Times berichtete am Dienstag, 27. Oktober, die Regierung Trump prüfe das Ersuchen. Ein amerikanischer Vertreter, der mit der Zeitung sprach, sagte, Washington bewerte den Antrag des Fonds im Rahmen der üblichen Verfahren – nach Darstellung des Vertreters ein Versuch, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu verbessern und zur Beendigung des Krieges beizutragen. Kritik an den jüngsten Zugeständnissen an Moskau kommt sowohl von Demokraten als auch von Republikanern. Demokraten im Kongress argumentieren, Trump sei zu eifrig dabei, Geschäfte mit Putin abzuschließen, und zu zögerlich, Russland zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu drängen. Das Weiße Haus bemüht sich zudem, den Druck auf die Öl- und Dieselpreise in den Vereinigten Staaten vor den Zwischenwahlen zu verringern.
Frühere Erleichterungen für die russische Energiebranche
Bereits Anfang Oktober hatte Trump eine vorübergehende Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Diesel angekündigt, was Exporte auf den amerikanischen Markt und andere Bestimmungsorte ermöglicht. Der stellvertretende russische Regierungschef Alexander Nowak erklärte am Dienstag, ein vierter Dieseltanker solle am Mittwoch auslaufen. Trump nahm außerdem bestimmte russische Verkäufe fossiler Brennstoffe von den Sanktionen aus und setzte Rechtsvorschriften aus, die Zölle von bis zu 100 Prozent auf Waren aus den fünf Ländern vorgesehen hätten, die die größten Mengen russischen Öls oder Erdgases importieren. Zudem unterzeichnete er eine Durchführungsverordnung, mit der Sanktionen und Zölle auf russische Waren sowie Sekundärsanktionen im Zusammenhang mit dem Kauf von russischem Öl und Gas aufgehoben wurden. Die Einnahmen aus diesen Verkäufen gelten als entscheidend für die Finanzierung der Kriegsanstrengungen des Kremls.
Die Abu-Dhabi-Spur zur Ukraine
Unabhängig davon bewegen sich die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine auf ein trilaterales Treffen in Abu Dhabi zu, an dem Delegationen aus Kiew und Moskau sowie amerikanische Vertreter teilnehmen sollen. In einer ersten Phase ist das Treffen für den 10. November angesetzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj möchte, dass die Tagesordnung der ersten Stufe Deeskalationsmaßnahmen umfasst, darunter einen Gefangenenaustausch, einen Stopp der Angriffe auf die Energieinfrastruktur und einen Waffenstillstand im Schwarzen Meer. Technische Teams sollen zudem das Format eines möglichen künftigen Gipfels zwischen Trump, Selenskyj und Putin prüfen.
Sicherheitsgarantien sind für Kiew die zentrale Frage. Selenskyj beabsichtigt nicht, eine Vereinbarung zu akzeptieren, die die Ukraine nach seiner Überzeugung einem neuen russischen Angriff aussetzen würde, und er will solche Garantien von Europa, den Vereinigten Staaten oder der NATO. Putin dürfte ebenfalls Sicherheitsgarantien für Russland zur Sprache bringen, darunter eine Begrenzung oder sogar Rückabwicklung der militärischen Präsenz der NATO in der weiteren Region. Auch die Territorialfrage gilt als besonders schwierig zu lösen.
Offene Fragen
Unklar bleibt, ob Europa am Tisch sitzen wird, wenn die entscheidenden Beschlüsse gefasst werden, und wer es vertreten würde. Europäische Vertreter, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, warfen diese Frage auf. Die Gespräche finden unter dem Schatten des Krieges im Iran statt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- H KαθημερινήNeue Gespräche zur Ukraine: Wie wahrscheinlich ist Frieden?Nέες συνομιλίες για το Ουκρανικό: Πόσο πιθανή είναι η ειρήνη; - Τα πέντε σημεία "κλειδιά" · Original auf Griechisch
- iefimerida.grUSA und Russland diskutieren über neue Aufhebung von Sanktionen - Was ein Kreml-Berater enthüllteΗΠΑ και Ρωσία συζητούν νέα άρση κυρώσεων -Τι αποκάλυψε συνεργάτης του Κρεμλίνου · Original auf Griechisch
- Η ΝαυτεμπορικήAufhebung der Sanktionen gegen Russlands wichtigsten Investitionsfonds auf dem Tisch der USAΣτο "τραπέζι" των ΗΠΑ η άρση των κυρώσεων στο κυριότερο ταμείο επενδύσεων της Ρωσίας · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪUS-Russland-Gespräche: Sanktionen gegen russischen Investitionsfonds aufgehobenΣυνομιλίες ΗΠΑ-Ρωσίας: Αίρονται κυρώσεις σε βάρος ρωσικού επενδυτικού ταμείου · Original auf Griechisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Regierung die Aufhebung der Sanktionen gegen den Fonds prüft
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, der seine Agenda für die Gespräche in Abu Dhabi darlegt
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, dessen Berater an den Sanktionsgesprächen beteiligt sind
- Yuri Ushakov
- Außenpolitischer Berater des Kremls, der die Gespräche bestätigte
- Kirill Dmitriev
- Leiter des russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragter Putins
- Alexander Novak
- Stellvertretender russischer Regierungschef, der die Abfahrt des Dieseltankers ankündigte
- Joe Biden
- Ehemaliger US-Präsident, dessen Regierung die Sanktionen nach Februar 2022 verhängte
- Orte
- Abu Dhabi, Moskau, Russland, Washington, Kiew, Washington, D.C.
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