StrangDer Nahe Osten nach GazaBerichtKatar vermittelt bei US-Iran-Gesprächen

Konflikte · Qeschm und Bandar Lengeh

US-Angriffe auf iranische Ziele bei der Insel Qeschm am Vorabend der Zwischenwahlen

Ein US-Vertreter sagte, Washington habe defensive Angriffe auf iranische Ziele in der Straße von Hormus geführt, während auf der Insel Qeschm und bei der Hafenstadt Bandar Lengeh Explosionen zu hören waren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO, Observador, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Greifen die USA den Iran wieder heimlich an – am Tag vor den Midterms?

Kurz gefasst

Qeschm, Bandar Lengeh · Iran

Explosionen auf der Insel Qeschm

Iranische Medien berichteten am späten Montag, dem 2. November, über Explosionen auf der Insel Qeschm, einem Ort vor der Südküste Irans nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, es seien fünf aufeinanderfolgende Detonationen zu hören gewesen, deren Wucht darauf hindeute, dass einige davon die Insel selbst getroffen hätten. Zeugen sagten gegenüber IRNA, sie hätten zwei Flugzeuge über dem Gebiet gesehen, wobei nicht bestätigt werden konnte, ob diese mit den Explosionen in Verbindung standen. Die Nachrichtenagentur Fars meldete, auch bei Bandar Lengeh, einer Hafenstadt in der Provinz Hormozgan, seien Explosionen zu hören gewesen, der Schall sei aus Richtung des Meeres gekommen. Lokale und provinzielle iranische Quellen hatten zum Zeitpunkt der ersten Berichte keine Informationen über den Vorfall veröffentlicht.

Darstellung Washingtons

Ein US-Vertreter, der nicht öffentlich sprechen durfte, sagte, das US-Militär habe am Montag, einen Tag vor den Zwischenwahlen, defensive Angriffe auf einige iranische Ziele in der Straße von Hormus geführt. Dem Vertreter zufolge handelte es sich bei den Zielen um Iraner, die Boden-Luft-Raketen gegen US-Kräfte einsetzten. Vom Wall Street Journal zitierte Beamte beschrieben die Angriffe als darauf gerichtet, Irans Fähigkeit zu beschränken, Frachtschiffe in der Meerenge anzugreifen; einer von ihnen sagte, Washington habe die Kampagne still gehalten, um nicht den Eindruck einer Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen zu erwecken. Die Regierungsquellen des Journal bezeichneten dies als die jüngsten von mehreren heimlich durchgeführten Angriffen. Qeschm beherbergt ein unterirdisches Raketendepot und einen Marinestützpunkt und war seit Beginn des Krieges am 28. Februar bereits Ziel von US-Angriffen. Trump hatte erklärt, die USA würden vor den Zwischenwahlen am Dienstag keine neuen Angriffe auf Iran starten, und zugleich gesagt, er könne die Bombardierungen nach der Abstimmung am 3. November wieder aufnehmen.

Vance, Rezaei und die Gespräche

US-Vizepräsident JD Vance sagte am Montagmorgen vor Journalisten, er habe gerade mit Trump über die Verhandlungen mit Iran gesprochen. Beide seien ziemlich optimistisch, dass eine ausgehandelte Einigung erzielt werden könne, und die Arbeit daran werde fortgesetzt. Vance hatte in der Woche des 26. Oktober einen Brief an Mohsen Rezaei geschickt, den die Artikel als Irans Sicherheitschef bezeichnen; das Weiße Haus hat nur wenige Details zum Inhalt genannt. Mediafax berichtet, Washingtons Hauptbedingung sei eine feste und überprüfbare iranische Zusage, das Atomprogramm nicht wieder aufzubauen. Ein iranischer Vertreter sagte, Teheran habe noch nicht auf den Brief geantwortet. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, sagte am Montag, der Ball liege bei den USA, und Irans Forderungen seien vernünftig und logisch.

Netanyahu und der größere Krieg

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu drängt nach der US-Abstimmung auf eine weitere Angriffswelle gegen Iran, wie AP unter Berufung auf zwei regionale Vertreter und eine dritte mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet. Dieselbe auf AP zurückgehende Berichterstattung legt nahe, dass eine Rückkehr zu einem groß angelegten Krieg Netanyahu helfen könnte, mit seinen rechtsextremen Verbündeten eine Notstandsregierung zu bilden. Der Konflikt, inzwischen mehr als acht Monate alt, ist in den USA unpopulär, wo höhere Benzinpreise und breitere wirtschaftliche Folgen die Republikaner belasten, während sie versuchen, die Kontrolle über den Kongress zu behalten. Israel und einige Verbündete im Nahen Osten lobbyieren bei Trump für das weitere Vorgehen, während hinter den Kulissen Verhandlungen weiterlaufen. Der Krieg hat die globalen Märkte erschüttert und im Inneren Irans schwere Schäden verursacht.

Wie es weitergeht

Die Region bleibt in Unruhe darüber, ob die USA umfassende Operationen gegen Iran wieder aufnehmen. Trump hat gesagt, er könne die Bombardierungen nach der Abstimmung am 3. November wieder aufnehmen, und die Gespräche zwischen Washington und Teheran sind weiter ungelöst.

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