Konflikte · Qeschm und Bandar Lengeh
US-Angriffe auf iranische Ziele bei der Insel Qeschm am Vorabend der Zwischenwahlen
Ein US-Vertreter sagte, Washington habe defensive Angriffe auf iranische Ziele in der Straße von Hormus geführt, während auf der Insel Qeschm und bei der Hafenstadt Bandar Lengeh Explosionen zu hören waren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von POLITICO, Observador, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Greifen die USA den Iran wieder heimlich an – am Tag vor den Midterms?
Kurz gefasst
Ein US-Vertreter sagte am Montag, dem 2. November, das US-Militär habe Iraner angegriffen, die Boden-Luft-Raketen gegen US-Kräfte einsetzten; die Angriffe wurden als begrenzt und nicht als Rückkehr zu offenen Feindseligkeiten beschrieben.
IRNA meldete am späten Montag, dem 2. November, fünf aufeinanderfolgende Explosionen auf der Insel Qeschm, während Fars berichtete, auch bei Bandar Lengeh in der Provinz Hormozgan seien Detonationen zu hören gewesen.
Trump hatte erklärt, die USA würden vor der Abstimmung am 3. November keine neuen Angriffe auf Iran starten; die Angriffe auf Qeschm erfolgten am Abend vor dieser Wahl.
Vance schrieb in der Woche des 26. Oktober an Mohsen Rezaei, und laut AP drängt Netanyahu Trump unter Berufung auf zwei regionale Vertreter nach der Wahl auf eine weitere Angriffswelle.
Explosionen auf der Insel Qeschm
Iranische Medien berichteten am späten Montag, dem 2. November, über Explosionen auf der Insel Qeschm, einem Ort vor der Südküste Irans nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, es seien fünf aufeinanderfolgende Detonationen zu hören gewesen, deren Wucht darauf hindeute, dass einige davon die Insel selbst getroffen hätten. Zeugen sagten gegenüber IRNA, sie hätten zwei Flugzeuge über dem Gebiet gesehen, wobei nicht bestätigt werden konnte, ob diese mit den Explosionen in Verbindung standen. Die Nachrichtenagentur Fars meldete, auch bei Bandar Lengeh, einer Hafenstadt in der Provinz Hormozgan, seien Explosionen zu hören gewesen, der Schall sei aus Richtung des Meeres gekommen. Lokale und provinzielle iranische Quellen hatten zum Zeitpunkt der ersten Berichte keine Informationen über den Vorfall veröffentlicht.
Darstellung Washingtons
Ein US-Vertreter, der nicht öffentlich sprechen durfte, sagte, das US-Militär habe am Montag, einen Tag vor den Zwischenwahlen, defensive Angriffe auf einige iranische Ziele in der Straße von Hormus geführt. Dem Vertreter zufolge handelte es sich bei den Zielen um Iraner, die Boden-Luft-Raketen gegen US-Kräfte einsetzten. Vom Wall Street Journal zitierte Beamte beschrieben die Angriffe als darauf gerichtet, Irans Fähigkeit zu beschränken, Frachtschiffe in der Meerenge anzugreifen; einer von ihnen sagte, Washington habe die Kampagne still gehalten, um nicht den Eindruck einer Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen zu erwecken. Die Regierungsquellen des Journal bezeichneten dies als die jüngsten von mehreren heimlich durchgeführten Angriffen. Qeschm beherbergt ein unterirdisches Raketendepot und einen Marinestützpunkt und war seit Beginn des Krieges am 28. Februar bereits Ziel von US-Angriffen. Trump hatte erklärt, die USA würden vor den Zwischenwahlen am Dienstag keine neuen Angriffe auf Iran starten, und zugleich gesagt, er könne die Bombardierungen nach der Abstimmung am 3. November wieder aufnehmen.
Vance, Rezaei und die Gespräche
US-Vizepräsident JD Vance sagte am Montagmorgen vor Journalisten, er habe gerade mit Trump über die Verhandlungen mit Iran gesprochen. Beide seien ziemlich optimistisch, dass eine ausgehandelte Einigung erzielt werden könne, und die Arbeit daran werde fortgesetzt. Vance hatte in der Woche des 26. Oktober einen Brief an Mohsen Rezaei geschickt, den die Artikel als Irans Sicherheitschef bezeichnen; das Weiße Haus hat nur wenige Details zum Inhalt genannt. Mediafax berichtet, Washingtons Hauptbedingung sei eine feste und überprüfbare iranische Zusage, das Atomprogramm nicht wieder aufzubauen. Ein iranischer Vertreter sagte, Teheran habe noch nicht auf den Brief geantwortet. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, sagte am Montag, der Ball liege bei den USA, und Irans Forderungen seien vernünftig und logisch.
Netanyahu und der größere Krieg
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu drängt nach der US-Abstimmung auf eine weitere Angriffswelle gegen Iran, wie AP unter Berufung auf zwei regionale Vertreter und eine dritte mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet. Dieselbe auf AP zurückgehende Berichterstattung legt nahe, dass eine Rückkehr zu einem groß angelegten Krieg Netanyahu helfen könnte, mit seinen rechtsextremen Verbündeten eine Notstandsregierung zu bilden. Der Konflikt, inzwischen mehr als acht Monate alt, ist in den USA unpopulär, wo höhere Benzinpreise und breitere wirtschaftliche Folgen die Republikaner belasten, während sie versuchen, die Kontrolle über den Kongress zu behalten. Israel und einige Verbündete im Nahen Osten lobbyieren bei Trump für das weitere Vorgehen, während hinter den Kulissen Verhandlungen weiterlaufen. Der Krieg hat die globalen Märkte erschüttert und im Inneren Irans schwere Schäden verursacht.
Wie es weitergeht
Die Region bleibt in Unruhe darüber, ob die USA umfassende Operationen gegen Iran wieder aufnehmen. Trump hat gesagt, er könne die Bombardierungen nach der Abstimmung am 3. November wieder aufnehmen, und die Gespräche zwischen Washington und Teheran sind weiter ungelöst.
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- 03.11US-Beamter bestätigt defensive Angriffe auf iranische Ziele in Hormus, mit Explosionen nahe der Insel Qeschm und Bandar Lengeh
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- 03.11Ölpreise steigen nach Berichten über den Angriff auf Qeschm
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Quellen und Kontext
- POLITICOUSA haben Verteidigungsschläge gegen iranische Ziele in der Straße von Hormus durchgeführt, sagt US BeamterUS has conducted defensive strikes on Iranian targets in the Strait of Hormuz, US official says · Original auf Englisch
- ObservadorVereinigte Staaten greifen Insel Qeschm im Iran an. Mehrere Explosionen wurden gehörtEstados Unidos atacam ilha de Qeshm, no Irão. Ouviram-se várias explosões · Original auf Portugiesisch
- Al Jazeera OnlineExplosionen treffen Irans Insel Qeschm, während US Medien über US Schläge in Hormus berichtenExplosions hit Iran's Qeshm Island as US media report US strikes in Hormuz · Original auf Englisch
- eldiario.esUSA nehmen Angriffe gegen Iran in der Straße von Hormus am Vorabend der Parlamentswahlen wieder aufEEUU reanuda los ataques contra Irán en el estrecho de Ormuz en vísperas de las elecciones legislativas · Original auf Spanisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der erklärt hatte, vor der Abstimmung bei den Zwischenwahlen würden keine neuen Angriffe auf Iran gestartet
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der sich optimistisch zu einer ausgehandelten Einigung mit Iran äußerte
- Benjamin Netanyahu
- israelischer Ministerpräsident, der Trump Berichten zufolge auf eine weitere Angriffswelle gegen Iran drängt
- Mohsen Rezaei
- iranischer Sicherheitschef, der in der Woche des 26. Oktober einen Brief von Vance erhielt
- Esmail Baghaei
- Sprecher des iranischen Außenministeriums, der sagte, der Ball liege bei den USA
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