Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefSoundsFilmsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Mitglieder lesen den Brief ohne Sponsor. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab34,99 €/Jahr

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Seouls Chips schmelzen um 7,4 %

Kriege weiten sich aus, Märkte hinterfragen KI-Schulden, Regierungen lösen alte Tabus in Europa

Der Tag brachte eine vertraute Mischung aus harter Macht und brüchigen Systemen. Raketen stellten Angaben zu Waffenruhen auf die Probe, Märkte prüften den KI-Boom, und Regierungen von Budapest bis Jakarta stellten fest, dass alte Entscheidungen noch immer die Rechnung für heute stellen.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Huthi greifen Ziele in Saudi-Arabien an

    Koalitionsjets bombardieren Anlage der Yemen Petroleum Company in Sanaa nach Evakuierungswarnungen.

  • EU eröffnet Beitrittsgespräche mit Ukraine

    Die EU weitet die Beitrittsgespräche aus und eröffnet zwei weitere Verhandlungskapitel für die Ukraine und Moldau.

  • Schülerproteste in Frankreich eskalieren

    Dutzende Verletzte und Festnahmen nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in ganz Frankreich bei der fünften Schülerprotestwelle.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 42 m

KI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit

Eine neue Offenlegung von Fehlgebrauch durch Anthropic und eine Warnung eines EZB-Volkswirts fügen bestehenden Strängen hinzu, ohne den regulatorischen Rahmen zu verändern.

KontaktImpressum
StartBriefSträngeFragen
Kategorien
Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Sicherheit·vor 1 Std.

Netanyahu soll Trump gedrängt haben, den Iran-Konflikt vor den Wahlen neu zu entfachen

Der israelische Sender Channel 12 berichtet, Netanyahu habe Trump gedrängt, die Angriffe auf den Iran vor der israelischen Wahl am 27. Oktober und den US-Zwischenwahlen neu aufzunehmen. Der Iran rüstet unterdessen seine Verteidigung auf und droht den Golfstaaten.

Netanyahus Berichten zufolge vorangetriebener Vorstoß für neue Angriffe

Der israelische Sender Channel 12 berichtet, Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe US-Präsident Donald Trump in der Woche des 5. Oktober gedrängt, den Konflikt mit dem Iran vor der israelischen Parlamentswahl am 27. Oktober und den US-Zwischenwahlen am 3. November neu zu entfachen. Der Bericht, der sich auf mit den Gesprächen vertraute Beamte beruft, besagt, US-Vertreter hätten den Eindruck gewonnen, Netanyahu wolle einen Angriff vor der israelischen Wahl, und er habe erneut auf das verwiesen, was er als besorgniserregende iranische Schritte im Nuklearbereich bezeichnet habe. Netanyahus Büro bestreitet, dass er vor den Wahlen einen Krieg mit dem Iran beginnen wolle, während Kritiker einen solchen Schritt als politisch motiviert ansehen würden. Channel 12 zufolge sagte Netanyahu auch den Leitern der israelischen Sicherheitsdienste, Trump und nicht er habe die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten vor den Wahlen zuerst zur Sprache gebracht.

Trumps öffentliche Linie und militärische Bereitschaft

Trump hat öffentlich erklärt, er werde die Angriffe auf den Iran vor den US-Zwischenwahlen nicht wieder aufnehmen. Anonyme Quellen, auf die sich Channel 12 beruft, sagen dennoch, die israelischen Streitkräfte und das US-Zentralkommando (CENTCOM) seien in höchster Alarmbereitschaft und schlössen ihre Vorbereitungen ab, falls Trump seine Meinung ändere. Eine US-Quelle in dem Bericht sagt, Netanyahu habe eine Wiederaufnahme der Angriffe mehrfach erörtert, und Trump habe ihm gesagt, er könne mit den Vorbereitungen fortfahren, ohne sich formell zu verpflichten, einen Angriff zu genehmigen. Diese Quelle sagte, Trump könne einen Angriff jetzt, später oder nie anordnen. Channel 12 ergänzt, Trumps Haltung habe sich innerhalb weniger Tage wiederholt geändert. Ein hochrangiger israelischer Beamter sagt, Trump habe zunächst bereit gewirkt, grünes Licht zu geben, sei dann aber zurückgerudert, und der Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, Eyal Zamir, soll davor gewarnt haben, dass neue Kämpfe vor der israelischen Wahl zu deren Verschiebung führen könnten.

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Trita Parsi über eine mögliche dritte Runde

In einem Interview mit Kathimerini sagt Trita Parsi, Mitbegründer und geschäftsführender Vizepräsident des Quincy Institute, die USA und Israel könnten innerhalb der nächsten zehn Tage eine dritte Runde der Feindseligkeiten mit dem Iran beginnen. Er argumentiert, Trump habe bis zu den Zwischenwahlen Ruhe gewollt, doch der Iran könne versuchen, zuerst zuzuschlagen, um seine Wahlaussichten zu schädigen und Washington zum Handeln zu drängen. Trump hat in einer Rede vor dem Republican National Convention gesagt, der Krieg werde direkt nach den Wahlen enden, weil der Iran ihn nicht viel länger durchhalten könne. Kathimerini berichtet zudem über Huthi-Angriffe in Saudi-Arabien am Wochenende des 10. und 11. Oktober, bei denen am Flughafen König Khalid in Riad 12 Menschen getötet und 309 verletzt wurden.

Der Iran verstärkt seine Verteidigung und bereitet die Bevölkerung vor

Satellitenbilder, auf die sich das Wall Street Journal beruft, zeigen, dass der Iran sensible Einrichtungen verstärkt, darunter Nuklearstandorte und Gebiete nahe seinen Grenzen, um sie widerstandsfähiger gegen Angriffe zu machen. Die Regierung bereitet auch die Öffentlichkeit vor: Paramilitärische Kräfte besuchen Kindergärten, um Kindern Kriegsgeschichten vorzulesen, Schulungen zum Umgang mit schultergestützten tragbaren Flugabwehrraketen werden beworben, und regimetreue Kundgebungen werden organisiert. Bloomberg berichtet, der Iran habe seine Raketen- und Drohnenproduktion trotz US-amerikanischer und israelischer Bombardierungen aufrechterhalten, und ein westlicher Beamter, auf den sich dieselbe Berichterstattung beruft, sagt, Teheran verfüge über ausreichende Bestände an ballistischen Raketen und einigen Anti-Schiffs-Waffen und könne schneller produzieren. Das WSJ schreibt, der Iran habe nur begrenzte Fähigkeiten, sich gegen moderne US-Kampfflugzeuge, Höhenbomber oder Marschflugkörper zu verteidigen, was ihn dazu veranlasse, solche Angriffe durch Drohungen abzuschrecken. Die Zeitung ergänzt, die Kriegsrhetorik lenke zudem von der sich vertiefenden wirtschaftlichen Not der Iraner ab, während die US-Sanktionen sich verschärfen und Fluggesellschaften unter Druck geraten, den Flugverkehr in den Iran einzustellen.

Drohungen gegen den Golf und darüber hinaus

Iranische Vertreter haben öffentlich und privat gewarnt, Teheran werde seine Antwort auf den gesamten Nahen Osten ausweiten, falls die US-Angriffe wieder aufgenommen werden. Das WSJ schreibt, einige Vertreter hätten die Möglichkeit von Bodenvorstößen in Nachbarländer offengelassen, unter Berufung auf mit den Warnungen vertraute Personen. Der Iran soll arabische Vertreter zudem gewarnt haben, dass er Ziele angreifen könne, darunter saudische Ölanlagen, falls der Konflikt erneut aufflammt. Am Sonntag, dem 11. Oktober, sagte Mohsen Rezaei, Irans ranghöchster nationaler Sicherheitsbeamter, Teheran könne die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Rechenzentren und Internetkabel in der gesamten Region ins Visier nehmen. Dem WSJ zufolge haben die VAE seit dem späten Frühjahr weitgehend Angriffe vermieden. Sanam Vakil, Programmdirektorin für den Nahen Osten bei Chatham House, argumentiert, die militärische Bereitschaft nütze dem Regime derzeit, weil es an diplomatischen, wirtschaftlichen und politischen Fronten blockiert sei, und ein neuer Krieg könne der Islamischen Republik helfen, aus dieser Sackgasse zu entkommen.

Wie es weitergeht

Die israelische Parlamentswahl ist für den 27. Oktober angesetzt, gefolgt von den US-Zwischenwahlen am 3. November. Trump hat erklärt, er werde die Angriffe vor den Zwischenwahlen nicht wieder aufnehmen, während die israelischen Streitkräfte und CENTCOM Berichten zufolge ihre Pläne abschließen, falls er seinen Kurs ändert. Netanyahus Büro hält daran fest, dass er vor der israelischen Wahl keinen Krieg mit dem Iran anstrebt. Die folgende Zeitleiste ordnet die berichteten Kontakte und Drohungen neben diesen angesetzten Wahlen ein.

Datierte Meilensteine in der Debatte über Angriffe auf den Iran
  1. Woche des 5. Oktober 2026Netanyahu drängt Trump Berichten zufolge, den Konflikt vor den Wahlen neu zu entfachen, laut Channel 12
  2. 11. Okt. 2026Mohsen Rezaei sagt, Teheran könne die VAE, Rechenzentren und Internetkabel ins Visier nehmen
  3. 27. Okt. 2026Israelische Parlamentswahl
  4. 3. Nov. 2026US-Zwischenwahlen
Jerusalem · Teheran · Washington · Riad
Benjamin NetanyahuDonald TrumpEyal ZamirTrita ParsiMohsen Rezaei
Benjamin NetanyahuDonald TrumpJerusalemEyal ZamirMohsen RezaeiRiyadhTeheranTehran

8 Quellen

  • Ο Νετανιάχου πιέζει τον Τραμπ για πλήγμα κατά του Ιράν πριν τις εκλογές - Η Τεχεράνη εξετάζει την άμυνά της
    in.gr·vor 2 Std.
  • Channel 12: Ο Νετανιάχου πίεσε τον Τραμπ να αναζωπυρώσει τη σύγκρουση με το Ιράν πριν από τις ισραηλινές εκλογές
    Η Ναυτεμπορική·vor 2 Std.
  • Τρίτα Παρσί στην "Κ": Σύντομα ο τρίτος γύρος πολεμικών επιχειρήσεων
    H Kαθημερινή·vor 6 Std.
  • WSJ: Το Ιράν προετοιμάζεται για νέα επίθεση των ΗΠΑ - Οχυρώνει πυρηνικές εγκαταστάσεις και προετοιμάζει τον πληθυσμό για πόλεμο
    NewsIT·vor 12 Std.
  • Το Ιράν οχυρώνει τις πυρηνικές εγκαταστάσεις και κινητοποιεί τον πληθυσμό καθώς αναμένει νέο γύρο βίας | ΤΟ ΒΗΜΑ
    Ειδήσεις - νέα - Το Βήμα Online·vor 12 Std.
  • Πώς προετοιμάζεται το Ιράν για νέα επίθεση των ΗΠΑ - WSJ: Απειλές για χερσαίες εισβολές σε γειτονικές χώρες και οχύρωση των πυρηνικών εγκαταστάσεων
    Η Ναυτεμπορική·vor 13 Std.
  • WSJ: Το Ιράν οχυρώνει πυρηνικές εγκαταστάσεις και προετοιμάζει τον πληθυσμό για πόλεμο
    H Kαθημερινή·vor 13 Std.
  • Το Ιράν ενισχύει τις άμυνές του και προετοιμάζει τον λαό για νέες αμερικανικές επιθέσεις
    ΣΚΑΪ·vor 14 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

Weiterlesen
Von KI erstellter Text·
Konflikte·seit 8. Okt.·akt. vor 4 Tagen

Trump schließt Angriffe auf Iran vor US-Zwischenwahlen aus, Teheran lehnt Gespräche unter Drohung ab

Trump erklärt, die Vereinigten Staaten würden Iran vor den Zwischenwahlen am 3. November nicht angreifen, während der iranische Präsident Massoud Pezeshkian Gespräche unter der Drohung von Gewalt ablehnt. Die Straße von Hormus bleibt der zentrale Streitpunkt.

Artikel lesen
Konflikte·20. Sept.

Iran droht mit Vergeltung gegen US-Stützpunkte, während Donald Trump militärische Optionen prüft

Das Militärkommando Teherans warnte vor uneingeschränkten Angriffen auf amerikanische Regionalstützpunkte, nachdem angeblich europäische Gespräche über erneute Militäraktionen stattgefunden hatten, während Donald Trump sagte, Washington erwäge militärische, wirtschaftliche und diplomatische Optionen.

Artikel lesen
Konflikte·21. Sept.

Trump erwägt Militärschlag oder Abkommen mit dem Iran vor der UN-Generalversammlung

Der US-Präsident Donald Trump erklärte, er entscheide zwischen Militärschlägen, wirtschaftlichem Druck oder einem Abkommen mit Teheran, und zeigte sich offen für ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian in New York.

Artikel lesen
Wie dieser Text entsteht