Sicherheit · Urda und Toledo

Zugunglück bei Urda: Messe für 69 Opfer, Trauergottesdienst in der Kathedrale von Toledo angekündigt

Anwohner und Amtsträger haben sich am Samstag, 31. Oktober, in Urda zu einer Messe für die 69 Menschen versammelt, die starben, als am Mittwoch, 28. Oktober, ein Zug von Madrid nach Sevilla auf einen stehenden Zug prallte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ANSA.it, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Toledo · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Zug von Madrid nach Sevilla prallt nahe Urda auf einen stehenden Zug, mindestens 69 Tote
  2. 31.10.Messe in Urda; Autopsien abgeschlossen und 36 Opfer identifiziert

Der Zusammenstoß

Am Mittwoch, 28. Oktober prallte ein Zug von Madrid nach Sevilla bei hoher Geschwindigkeit nahe dem Dorf Urda in der Provinz Toledo auf einen stehenden Zug. Mindestens 69 Menschen starben bei dem Unglück, und SAPO berichtete, dass mehr als 540 Menschen in den beiden Hochgeschwindigkeitszügen unterwegs gewesen seien. Die Ermittler arbeiten weiter an der Ursache; Berichte ordnen das Unglück unter die schwersten Bahnunglücke in Europa seit Beginn des Jahrhunderts ein. Unter den Toten ist eine Person mit portugiesischer Staatsangehörigkeit.

Messe in Urda

Am Samstag, 31. Oktober füllte eine Messe für die Opfer die Kirche San Juan Bautista in Urda, einem Dorf mit etwa 2.500 Einwohnern, während sich Dutzende weitere draußen versammelten, um den Gottesdienst zu verfolgen. Die Messe wurde von Erzbischof von Toledo Francisco Cerro Chaves geleitet und von Weihbischof Francisco César García Magán konzelebriert. Das Bild des Santísimo Cristo de la Vera Cruz wurde für die Zeremonie aus seiner Basilika geholt und mit 69 Rosen geschmückt, eine für jedes bislang offiziell bestätigte Opfer. Der Präsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, Urdas Bürgermeister Manuel Galán und Toledos Bürgermeister Carlos Velázquez nahmen teil, ebenso Vertreter der Sicherheitskräfte und einige Angehörige der Toten. Kein Mitglied der spanischen Regierung nahm an dem Gottesdienst teil. Vor der Messe sagte Galán dem spanischen öffentlich-rechtlichen Sender TVE, die Einwohner seien tief betroffen und bräuchten viel Unterstützung.

Identifizierung und Krankenhausversorgung

Die Behörden haben die Autopsien aller 69 Opfer abgeschlossen, 36 waren bis Samstag formell identifiziert. Berichte nannten 34 Menschen, die noch im Krankenhaus lagen, 15 davon auf der Intensivstation. SAPO meldete, in den frühen Morgenstunden des Samstags seien 34 Menschen in vier Krankenhäusern in Kastilien-La Mancha behandelt worden. Die Angaben zur Identifizierung und zu den Krankenhäusern sind der letzte verfügbare Stand vom 31. Oktober.

Opferstatus zum 31. Oktober 2026
Bestätigte Tote
69
Identifiziert
36
Im Krankenhaus
34
Auf der Intensivstation
15

Daten aus dem Artikeltext

Botschaft des Erzbischofs und Pläne für die Trauerfeier

In der Predigt beschrieb Cerro die Tage nach dem Unglück als einen Karfreitag für alle und räumte ein, dass keine Worte denen Trost bringen könnten, die Angehörige verloren haben. Er sagte den Familien, sie seien nicht allein, die Gesellschaft stehe ihnen bei, und rief die Öffentlichkeit auf, die Tragödie nicht zu vergessen und zu lernen, dem Leben mehr Sorge zu tragen. Er dankte den Beschäftigten im Gesundheitswesen, den Feuerwehrleuten, der Polizei und den Rettungsteams und lobte die Freiwilligen, darunter Einwohner von Urda und benachbarter Dörfer, die sich meldeten, ohne zu wissen, was sie erwarten würde. Er kündigte einen Trauergottesdienst für die Opfer in der Kathedrale von Toledo an, an dem die gesamte Kirchenprovinz Kastilien-La Mancha teilnehmen werde.

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