Wahlen · Washington
Trump plant Abschlussrede zum Midterm-Wahlkampf am 2. November am Lincoln Memorial Reflecting Pool
Die Rede ist für den 2. November um 14 Uhr ET angesetzt, einen Tag vor der Abstimmung am 3. November – an einer Baustelle, die Monate hinter dem Zeitplan lag und mehr als das Zehnfache der ursprünglichen Kostenschätzung verschlang.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, watson.ch/, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Trump soll laut einem von Axios zitierten Beamten am 2. November um 14 Uhr ET am Lincoln Memorial Reflecting Pool sprechen, einen Tag vor der Midterm-Abstimmung am 3. November.
Die Arbeiten lagen fast drei Monate hinter dem Zeitplan, und die Endkosten betrugen mehr als das Zehnfache der zunächst genannten rund 1,5 Millionen Dollar. Nach der Wiedereröffnung folgten Algen und eine teilweise abblätternde Auskleidung.
Laut AP kam die Staatsanwaltschaft später zu dem Schluss, dass fehlerhafte Arbeit den Schaden verursacht hatte, und das Verfahren gegen den früheren olympischen Kanuten David Hearn wurde eingestellt.
- 1.11.Trump hält eine Kundgebung in Iowa ab, danach eine Kundgebung in Kansas, die er als seinen letzten Stopp bezeichnet
- 2.11.Abschlussrede zum Midterm-Wahlkampf am Lincoln Memorial Reflecting Pool angesetzt, laut einem Beamten
- 3.11.Midterm-Wahlen, bei denen über die Kontrolle des Kongresses entschieden wird
Abschlussrede am Reflecting Pool geplant
Donald Trump will seinen Midterm-Wahlkampf am 2. November mit einer Rede am Lincoln Memorial Reflecting Pool in Washington abschließen, einen Tag vor den Midterm-Wahlen am 3. November. Ein von Axios zitierter Beamter sagte, die Rede sei für 14 Uhr ET angesetzt und solle die Erfolge seiner Regierung und der republikanischen Kongressabgeordneten zusammenfassen. Der Beamte fügte hinzu, sie werde auch die Arbeit der Regierung in der Hauptstadt behandeln, die sie als „Wiederherstellung unserer großartigen Hauptstadt“ beschreibt. Andere Berichte besagen, Trump wolle über seine Bauprojekte in Washington sprechen und zugleich einen letzten Appell an die Wähler richten. Ob die Veranstaltung stattfindet, ist noch offen.
Eine Sanierung mit Verzug und Kostenüberschreitung
Trump hatte eine schnelle und vergleichsweise günstige Restaurierung des Beckens versprochen. Das Projekt begann im April, als er sagte, er wolle die Farbe des Beckens ändern; die Arbeiten lagen fast drei Monate hinter dem Zeitplan. Die Endabrechnung lag bei mehr als dem Zehnfachen der ursprünglich genannten rund 1,5 Millionen Dollar. Nach der Wiedereröffnung bildeten sich Algen im Wasser, und die neue blaue Auskleidung löste sich teilweise ab, sodass das Becken erneut geleert werden musste. Trump machte zunächst Vandalismus dafür verantwortlich, doch laut AP kam die Staatsanwaltschaft später zu dem Schluss, dass fehlerhafte Arbeit den Schaden verursacht hatte, und das Verfahren gegen den früheren olympischen Kanuten David Hearn wurde eingestellt. Trump hat zudem sein eigenes Justizministerium dafür kritisiert, dass es die Vandalismus-Vorwürfe fallen ließ.
Kundgebungen, ein Stopp in Kansas und die Abstimmung
Trump hat im vergangenen Monat mehr als 25 Kundgebungen abgehalten, überwiegend in konservativen Regionen, während die Republikaner versuchen, seine niedrigen Zustimmungswerte auszugleichen. Umfragen deuten darauf hin, dass der Iran-Krieg, hohe Energiekosten und steigende Lebenshaltungskosten den Demokraten am Wahlabend erhebliche Zugewinne bringen könnten. Vor Journalisten nach der Landung zu einer Kundgebung in Iowa am 1. November sagte Trump, eine Veranstaltung an dem Wahrzeichen werde „zeigen, wie schön es ist“, und fügte hinzu:
„Wir könnten sie morgen abhalten oder so.“
In einer Botschaft in den sozialen Medien hatte er seine Kundgebung in Kansas am Abend des 1. November zudem als seinen letzten Stopp bezeichnet. Eine Veranstaltung in Washington wäre daher eine Abkehr von seiner Kundgebungsstrategie, und sie würde an einem Ort stattfinden, der sich als umstritten und peinlich erwiesen hat.
Kritik an seinen Bauprojekten
Trump nutzt seine zweite Amtszeit, um das Weiße Haus und die Hauptstadt nach seinem persönlichen Geschmack umzugestalten. Geplante Änderungen umfassen goldene Akzente im Oval Office, den Abriss des East Wing für einen großen Ballsaal, die Umwandlung des Rosengartens in eine Terrasse nach dem Vorbild seines Anwesens Mar-a-Lago und den Bau eines großen Hubschrauberlandeplatzes auf dem South Lawn. Er hat zudem das Kennedy Center geschlossen, einen gewaltigen Bogen am Stadtrand skizziert und die Sanierung eines hundert Jahre alten städtischen Golfplatzes vorangetrieben. Barack Obama und andere Demokraten argumentieren, er verbringe übermäßig viel Zeit mit Bauprojekten. Trump weist die Kritik zurück: Renovierungen hülfen ihm zu entspannen, und er setze sie schnell und ohne langwierige Planung um.
Worauf vor der Abstimmung zu achten ist
Offen ist, ob Trump die Rede für einen breiteren Appell an die Wähler nutzt oder den Kurs seiner Regierung vor der Abstimmung in den Mittelpunkt stellt. Die Republikaner versuchen, bei den Midterm-Wahlen am 3. November ihre Mehrheiten im Kongress zu verteidigen. Umfragen deuten auf mögliche Zugewinne der Demokraten hin, während Trumps Zustimmungswerte niedrig bleiben. Sollte die Rede stattfinden, wäre sie sein letzter Appell an die Wähler, bevor die Wahllokale öffnen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Der TagesspiegelEnde seiner Ära?: Diese Zwischenwahlen fürchtet Donald Trump - und er hat gute Gründe dafür
- watson.ch/Trump will sein Wahlkampffinale ausgerechnet am Pannen-Pool feiern
- The IndependentTrump plant Abschlussrede am Reflecting Pool nach problematischer SanierungTrump plans closing pitch at Reflecting Pool after troubled revamp · Original auf Englisch
- AxiosTrump hält Abschlussplädoyer für die Midterms am Lincoln Reflecting PoolTrump to make midterm closing argument at Lincoln Reflecting Pool · Original auf Englisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der seinen Midterm-Wahlkampf mit einer Rede am Lincoln Memorial Reflecting Pool abschließt
- David Hearn
- Früherer olympischer Kanute, dessen Vandalismus-Verfahren zum Reflecting Pool eingestellt wurde, nachdem die Staatsanwaltschaft fehlerhafte Arbeit als Schadensursache feststellte
- Barack Obama
- Früherer US-Präsident, der Trumps Bauprojekte kritisiert hat
- Orte
- Washington, Washington, D.C., Kansas
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