Wahlen · Washington, D.C.
Weißes Haus plant laut Bericht Regieren ohne Kongress, falls Demokraten gewinnen
Die Vorbereitungen begannen im April, mehr als ein halbes Jahr vor den Midterms am 3. November, und konzentrieren sich auf Einwanderung, Einfuhrzölle, Wohnen und Staatsausgaben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Standaard und De Morgen. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Umfragen räumen den Demokraten gute Chancen ein, bei der Wahl am 3. November das Repräsentantenhaus zu gewinnen, während das Rennen um den Senat auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zusteuert. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses.
Die Vorbereitungen begannen im April, mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl; Stephen Miller und Russell Vought arbeiteten mit Anwälten des Weißen Hauses an Bereichen, in denen Trump allein handeln könnte.
The Economist berechnet, dass die US-Einfuhrzölle in diesem Jahr einen durchschnittlichen Haushalt 1.100 Dollar kosten; hohe Ölpreise im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran würden diesen Betrag noch einmal verdoppeln.
Der demokratische Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat die Rufe nach einer Amtsenthebung bislang im Zaum gehalten, obwohl Trump ein Amtsenthebungsverfahren in seiner ersten Amtszeit zweimal überstand.
- April 2026Leitende Berater und Anwälte des Weißen Hauses beginnen mit Szenarien für ein Regieren ohne Kongress
- 3.11.Midterm-Wahlen für das Repräsentantenhaus und einen Teil des Senats
Midterms am 3. November könnten den Kongress spalten
Die Amerikaner wählen am Dienstag, 3. November 2026, ein neues Repräsentantenhaus und einen Teil des Senats. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern. Umfragen räumen den Demokraten gute Chancen ein, das Repräsentantenhaus zu gewinnen, während das Rennen um den Senat auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zusteuert. Trump tourte in den vergangenen Wochen durch mehrere Schlüsselstaaten, um eine Niederlage abzuwenden. Ein Kommentar von De Morgen geht weiter und argumentiert, die Republikaner riskierten, das Repräsentantenhaus, den Senat oder beides zu verlieren, da Trump sein Versprechen eines neuen goldenen Zeitalters für die einfachen Amerikaner nicht eingelöst habe.
Weißes Haus plant für ein Leben ohne Kongress
Reuters berichtet, die Regierung Trump habe monatelang Szenarien entwickelt, um ihre Politik durchzusetzen, falls die Demokraten eine Mehrheit im Kongress gewinnen. Die Vorbereitungen begannen im April, mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl. Der leitende Berater Stephen Miller und Haushaltsdirektor Russell Vought gehörten zu den Beamten, die mit Anwälten des Weißen Hauses an dieser Frage arbeiteten. Ihre Aufgabe war es, die Bereiche zu erfassen, in denen der Präsident ohne parlamentarische Zustimmung handeln könnte, darunter Einwanderung, Einfuhrzölle, Wohnen und Staatsausgaben. Die Anwälte prüfen zudem, wie weit Trump seine präsidialen Vollmachten dehnen kann und wie seine Entscheidungen einer gerichtlichen Überprüfung standhalten würden.
Eine demokratische Mehrheit würde Trumps legislative Agenda weitgehend zum Erliegen bringen – von der Blockade der Haushaltsausgaben bis zum Aufhalten wichtiger Richterernennungen im Senat. Trump hat den Kongress seit seiner Rückkehr ins Amt Anfang 2025 dennoch wiederholt umgangen, mit präsidialen Anordnungen zu Einfuhrzöllen, Kürzungen im öffentlichen Dienst und einer strikten Einwanderungspolitik. Zu den nun angeblich diskutierten Optionen gehören neue Einfuhrzölle auf kritische Mineralien und Windturbinen sowie strengere Visaregeln.
Wirtschaftlicher Druck und der Krieg im Iran
De Morgen zitiert eine Berechnung von The Economist, wonach die US-Einfuhrzölle in diesem Jahr einen durchschnittlichen Haushalt 1.100 Dollar kosten. Hohe Ölpreise im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran würden diesen Betrag noch einmal verdoppeln. Der One Big Beautiful Bill mildert den Schlag nur geringfügig, da seine Steuersenkungen vor allem wohlhabende Amerikaner begünstigen, während der Zugang zu Lebensmittelmarken eingeschränkt wird. Eine aktuelle Umfrage des Pew Research Center ergab, dass fast zwei Drittel der Amerikaner glauben, Trump schade der Wirtschaft. Etwa ein Drittel der Parteimitglieder und Wähler der Republikaner teilt diese Ansicht.
Demokraten erwägen Amtsenthebung und Parteieinheit
Die Demokraten könnten starkem Druck ausgesetzt sein, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, wenn sie das Repräsentantenhaus gewinnen. Der demokratische Fraktionsführer im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat die Rufe nach einer Absetzung bislang im Zaum gehalten, doch ein Kommentar von De Standaard argumentiert, der Druck würde nach einem Sieg wachsen. Derselbe Kommentar warnt, Trump würde ein Amtsenthebungsverfahren wahrscheinlich überstehen, wie bereits zweimal in seiner ersten Amtszeit, und ein langer Kampf könnte die Energie binden, die nötig wäre, um den Wählern in den nächsten zwei Jahren eine Alternative zu bieten. Israels Krieg im Gazastreifen bleibt ein Spaltungsthema innerhalb der Partei. Nach ihrer Niederlage in den Vorwahlen in Michigan gegen Abdul El-Sayed griff Haley Stevens dessen Haltung zu Israel offen an und unterstützte sogar den republikanischen Kandidaten.
Trumps mögliche Reaktion nach einer Niederlage
Ein Kommentar in De Morgen sorgt sich, Trump könnte nach einem schlechten Midterm-Ergebnis zur „wütenden Ente“ werden, zu einem Präsidenten, der eine Niederlage weniger bereitwillig akzeptiert als eine typische „lame duck“. Der 80-jährige Präsident beschäftige sich Berichten zufolge zunehmend mit Triumphbögen, Ballsälen und Springbrunnen, und die Kolumne erwartet, dass er sich noch stärker auf sein Vermächtnis in Washington, D.C., konzentrieren werde. Im schlimmsten Fall würde er seinen Frust im Ausland ablassen und die Beziehungen zu traditionellen europäischen Verbündeten belasten. Die Kolumne erwartet zudem, dass Trump den Krieg gegen den Iran nach den Midterms wieder aufnehmen werde, und verweist auf sieben neue Marineschiffe, die er Anfang Oktober entsandt habe. Trump hat wiederholt eine dritte Amtszeit angedeutet, was die US-Verfassung ausschließt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- De StandaardDie Demokraten werden die Selbstbeherrschung aufbringen müssen, nicht zu versuchen, Trump abzusetzenDe Democraten zullen de zelfbeheersing moeten hebben om niet te proberen Trump af te zetten · Original auf Niederländisch
- De MorgenDonald Trump könnte nach den Midterms eine „angry duck“ werdenDonald Trump kan een 'angry duck' worden na de midterms · Original auf Niederländisch
- De MorgenWeißes Haus bereitet angeblich Pläne vor, ohne Kongress zu regieren, falls Demokraten Wahlen gewinnenWitte Huis zou plannen voorbereiden om zonder Congres te regeren als Democraten verkiezingen winnen · Original auf Niederländisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei bei den Midterms am 3. November zur Wahl steht
- Hakeem Jeffries
- Demokratischer Fraktionsführer im Repräsentantenhaus
- Haley Stevens
- Demokratin, die die Vorwahl in Michigan gegen Abdul El-Sayed verlor und anschließend den republikanischen Kandidaten unterstützte
- Abdul El-Sayed
- Demokrat, der die Vorwahl in Michigan gegen Haley Stevens gewann
- Stephen Miller
- Leitender Berater des Weißen Hauses, an der Ausarbeitung von Optionen für ein Regieren ohne Kongress beteiligt
- Russell Vought
- Haushaltsdirektor des Weißen Hauses, an der Ausarbeitung von Optionen für ein Regieren ohne Kongress beteiligt
- Orte
- Washington, D.C.
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