Diplomatie · New York und Caracas
Delcy Rodríguez verspricht bei UN-Vollversammlung Wahlen in Venezuela nach Treffen mit Donald Trump
Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez versprach bei ihrer UN-Rede bevorstehende Wahlen, nach bilateralen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump und der Unterzeichnung eines Ölabkommens über 65 Milliarden Barrel.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BFMTV, EL PAÍS, newsORF.at und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Delcy Rodríguez hielt am 23. September 2026 eine 18-minütige Rede vor der UN-Generalversammlung – Venezuelas erster Auftritt vor dem Gremium seit 2018.
Rodríguez erklärte, dass Wahlen unter gleichen Bedingungen stattfinden werden, nannte jedoch kein konkretes Datum oder einen Fahrplan für die Abstimmung.
Donald Trump verwies auf ein Abkommen über 65 Milliarden Barrel Öl, das nach der Festnahme von Nicolás Maduro am 3. Januar 2026 mit Caracas unterzeichnet wurde.
Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado bestätigte am 22. September 2026 ihren siebten gescheiterten Versuch, nach Venezuela zurückzukehren.

- August 2026USA und Venezuela unterzeichnen bilaterales Energieabkommen über 65 Milliarden Barrel Öl
- 22.09.Donald Trump trifft Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez in New York
- 23.09.Delcy Rodríguez hält Rede vor der UN-Generalversammlung und verspricht Wahlen
Rede vor der Generalversammlung
Delcy Rodríguez sprach am 23. September 2026 vor der UN-Generalversammlung in New York und war damit das erste venezolanische Staatsoberhaupt seit 2018, das vor dem Gremium sprach. Als Übergangspräsidentin nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch das US-Militär am 3. Januar 2026 hielt sie eine 18-minütige Rede, die sich auf den nationalen Wiederaufbau, die diplomatische Normalisierung und Wahlpläne konzentrierte. Sie dankte US-Präsident Donald Trump für die Wiederaufnahme diplomatischer und kooperativer Beziehungen mit Caracas und kündigte an, dass ihre Regierung Gespräche mit Teilen der venezolanischen Opposition aufgenommen habe.
„Ich möchte es ganz klar sagen: In Venezuela wird es Wahlen geben, und in diese Richtung haben wir einen politischen Dialog mit Teilen der Opposition eingeleitet.“
Energieabkommen und Gespräche in Washington
Der UN-Auftritt folgte auf ein Treffen zwischen Rodríguez und Donald Trump am 22. September in New York. In seinen eigenen Ausführungen vor den Staats- und Regierungschefs verwies Trump auf den Militäreinsatz im Januar in Caracas, bei dem Maduro festgenommen wurde, der derzeit in einem New Yorker Gefängnis auf seinen Prozess wegen Drogenterrorismus wartet. Trump verwies auf ein im August 2026 abgeschlossenes bilaterales Abkommen über 65 Milliarden Barrel Öl und erklärte, dass die Vereinbarung beiden Ländern zugutekomme und die globalen Energiekosten senke.
„Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten führten eine massive Operation in Venezuela durch. Wir haben einen Kriminellen, Nicolás Maduro, festgenommen. Seit diesem Tag wurden Hunderte venezolanische politische Gefangene freigelassen. Wir arbeiten mit den Führern Venezuelas zusammen, um eine bessere Zukunft zu schmieden.“
US-Außenminister Marco Rubio sagte am 23. September gegenüber Reportern, dass sich die bilateralen Gespräche auf Schuldenrestrukturierung, politische Versöhnung und wirtschaftliche Stabilität konzentrierten. Rubio erklärte, Washington suche nach Bedingungen, unter denen venezolanische Auswanderer sicher in ihr Land zurückkehren könnten.
„Wir würden gerne einen Punkt erreichen, an dem sie das Vertrauen haben, wirklich zurückkommen und wieder aufbauen zu können, was sie verloren haben oder was ihnen genommen wurde – politisch, aber auch wirtschaftlich.“
Ausschluss der Opposition und Flüchtlingssorgen
Auch regionale Führer, darunter der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der paraguayische Präsident Santiago Peña, nutzten die UN-Versammlung, um demokratische Wahlen in Venezuela zu fordern. Rodríguez nannte jedoch in ihrer Rede keinen Wahlfahrplan und erklärte, dass die Weisheit der Vorfahren den Zeitpunkt bestimmen werde. Am 22. September bestätigte die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ihren siebten erfolglosen Versuch, 2026 nach Venezuela einzureisen, da die venezolanischen Behörden ihre Rückkehr weiterhin blockierten.
Venezolanische Exilanten in den Vereinigten Staaten reagierten alarmiert auf die diplomatische Normalisierung zwischen Washington und der Übergangsregierung. Oppositionsaktivisten, die zuvor nach Verhören durch den Geheimdienst Sebin Asyl in den USA erhalten hatten, äußerten die Befürchtung, dass engere bilaterale Beziehungen zu Einwanderungsmaßnahmen und Abschiebungen führen könnten.
Wirtschaftskollaps und Katastrophenhilfe
Rodríguez verknüpfte ihre Regierungsagenda mit dem nationalen Wiederaufbau nach den beiden Erdbeben am 24. Juni 2026, die landesweit 6.500 Tote und Tausende Vermisste forderten. Sie kündigte geplante Justizreformen an, die rechtlichen Schutz für Bürger und ausländische Investoren schaffen sollen. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben fast 8 Millionen Menschen von knapp 30 Millionen Einwohnern Venezuela verlassen, nachdem eine Wirtschaftskrise das Bruttoinlandsprodukt zwischen 2013 und 2022 um 80 % schrumpfen ließ.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BFMTV"Il y aura des élections au Venezuela": la promesse de Delcy Rodriguez à l'ONU, neuf mois après la capture de Nicolas Maduro
- EL PAÍSVenezuela no tiene quien le escriba
- EL PAÍSPusimos la esperanza en Trump": los exiliados venezolanos ante el viraje de Washington con el chavismo
- newsORF.atVenezuelas Präsidentin Rodriguez stellt Wahlen in Aussicht
- Delcy Rodríguez
- Übergangspräsidentin Venezuelas und ehemalige Vizepräsidentin
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Marco Rubio
- Außenminister der Vereinigten Staaten
- Nicolás Maduro
- Ehemaliger Präsident Venezuelas, in New York inhaftiert
- María Corina Machado
- Venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien
- Luiz Inácio Lula da Silva
- Präsident von Brasilien
- Santiago Peña
- Präsident von Paraguay
- Organisationen
- Vereinte Nationen
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