Wahlen · Caracas

Delcy Rodríguez schließt kurzfristige Wahlen in Venezuela aus und verspricht eine erneuerte Wahlbehörde

Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte am Donnerstag, 29. Oktober 2026, Venezuela werde Wahlen abhalten, nannte aber kein Datum. Ein von den USA unterstützter Fahrplan, den ein hochrangiger Vertreter des Außenministeriums beschrieb, sieht ein Sechsmonatsfenster vor, nachdem die zentralen Institutionen erneuert sind.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Agencia de Noticias ANDES, CC BY-SA 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2017
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Ein hochrangiger Vertreter des Außenministeriums beschreibt einen von den USA unterstützten Fahrplan zur Erneuerung von TSJ und CNE in den kommenden Monaten
  2. 29.10.Rodríguez schließt in einer Fernsehansprache kurzfristige Wahlen aus

Eine Fernsehansprache ohne Datum

Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez schloss in einer am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ausgestrahlten Ansprache an die Nation kurzfristige Wahlen aus. Sie sagte, Wahlen würden früher oder später stattfinden, argumentierte aber, der politische Horizont des Landes lasse sich nicht an einem Datum auf dem Kalender messen. In ihrer Botschaft formulierte sie das Ziel einer politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, spirituellen, demokratischen, geordneten und überprüfbaren Transformation, die den Venezolanern eine wahre Wiedergeburt bringen solle. Das Land habe einen Fahrplan, um die Anforderungen des aktuellen Kontexts zu erfüllen. Sie erinnerte zudem daran, dass Venezuela lange Zeit in Schützengräben gespalten gewesen sei, mit der Politik und der Wirtschaft als Schlachtfeldern.

Das Versprechen von Wahlen unter einer erneuerten Behörde

Ihr zentrales Versprechen formulierte Rodríguez in klaren Worten.

„Es wird Wahlen geben, alle, die unsere Verfassung vorschreibt, organisiert von einer erneuerten Wahlbehörde und mit der Welt als Zeugin.“

Delcy Rodríguez, Übergangspräsidentin Venezuelas

Sie fügte hinzu, die Wahl dürfe nicht zum Problem werden oder das Land zurück in eine Konfrontation treiben, die niemand wolle. Nach ihrer Darstellung würde der Prozess eine von allen akzeptierte Wahlgewalt hervorbringen, die die Rechte auf Bürgerbeteiligung und demokratische Garantien sichere. Sie habe den Sicherheitskräften Venezuelas gesagt, dass niemand ohne richterliche Anordnung festgehalten werden dürfe. Die Zeitung ABC berichtet, NGOs hätten in den vergangenen Jahren Festnahmen ohne Haftbefehl beklagt – eine Praxis, die nach ihren Worten nun enden müsse.

Ihre Argumente für die Führung des Übergangs

Rodríguez stellte ihre eigene Laufbahn als Grundlage für die Führung des Prozesses dar. Sie listete die Ämter auf, die sie bekleidet hatte: Vizeaußenministerin, Außenministerin, Ministerin und Vizepräsidentin, bevor sie Übergangspräsidentin wurde.

„Ich kenne diesen Staat, und ich bin die richtige Person, um diesen Prozess durchzuführen.“

Delcy Rodríguez, Übergangspräsidentin Venezuelas

Sie übernahm das Amt, nachdem Nicolás Maduro, inzwischen abgesetzt, in Caracas gefasst wurde. El Mundo beschreibt sie als ehemalige Vizepräsidentin unter Maduro, die sich als zentrale Figur zwischen der Revolution und María Corina Machado zu präsentieren versuchte.

Forderungen der Opposition und US-Druck beim Zeitplan

Die Opposition unter Führung von María Corina Machado und Edmundo González Urrutia fordert Präsidentschaftswahlen im Jahr 2027. Rodríguez' Ansprache erfolgte kurz vor Machados erster Pressekonferenz, die angekündigt worden war. Am Montag, 26. Oktober, sagte ein hochrangiger Vertreter des Außenministeriums, die Regierung Trump unterstütze einen Fahrplan zur Erneuerung des Obersten Gerichtshofs (TSJ) und des Nationalen Wahlrats (CNE) in den kommenden Monaten. Nach diesem Plan würde Rodríguez die Präsidentschaft für vakant erklären und einen Sechsmonatszeitraum für die Ausschreibung von Wahlen eröffnen, so der Vertreter. In der Woche des 26. Oktober sagte US-Außenminister Marco Rubio, der neue TSJ werde Maduros absolute Abwesenheit feststellen und damit sechs Monate später Wahlen erzwingen. Nach der Verfassung wären Präsidentschaftswahlen erst 2030 erforderlich, was die Zweifel am Zeitplan aufrechterhält.

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Quellen und Kontext

Caracas · Venezuela

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