Regierung · Paris und Washington

Trump auf RSF-Liste 2026 der Prädatoren der Pressefreiheit neben Putin und Xi

Reporter ohne Grenzen hat am Montag, 2. November, dem Internationalen Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten, seine Liste 2026 mit 33 Prädatores der Pressefreiheit veröffentlicht. Die Liste nennt auch Russlands Wladimir Putin, Ägyptens Abdel Fattah al-Sisi sowie mehrere Technologiekonzerne und Milliardäre.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, NOS, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris, Washington · Frankreich, Vereinigte Staaten

Die Liste 2026

Reporter ohne Grenzen (RSF) hat am Montag, 2. November, seine Liste 2026 mit 33 Personen und Organisationen veröffentlicht, die die Organisation als Prädatoren der Pressefreiheit bezeichnet. Der Tag ist der Internationale Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten, der an die Ermordung zweier französischer Journalisten in Mali im Jahr 2013 erinnert. RSF erklärt, die Einträge einten eine Feindseligkeit gegenüber unabhängigen Medien, auch wenn sie unterschiedliche Mittel einsetzten – von Tötungen und Haft bis hin zu Diskreditierung, Propaganda und Trollarmeen.

Warum Trump auf der Liste steht

RSF erklärt, Trump habe Angriffe vervielfacht, die darauf abzielten, Journalismus in den Vereinigten Staaten auf politische Kommunikation zu reduzieren. Die Organisation argumentiert, seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar 2025 gingen seine Angriffe über Rhetorik und öffentliche Politik hinaus und mündeten in physische Beschränkungen für Journalisten. Sie verweist auf ein Einreiseverbot für CNN, MS Now und Politico ins Weiße Haus, das etwas mehr als zwei Monate zuvor verhängt wurde, sowie auf Zugangsbeschränkungen zum Weißen Haus und zum Pentagon, wo als freundlich geltende Medien Vorrang erhalten. Am 1. November wies ein Bundesrichter Trumps Forderung nach zehn Milliarden Dollar Schadenersatz vom Wall Street Journal zurück, während weitere Klagen, darunter eine gegen die BBC, noch anhängig sind. Unter seiner Präsidentschaft fielen die Vereinigten Staaten innerhalb eines Jahres um sieben Plätze auf Rang 64 in RSFs Rangliste der Pressefreiheit.

Weitere Namen auf der Liste

Mehrere Einträge stammen aus früheren Ausgaben. Russlands Präsident Wladimir Putin, Nicaraguas Präsident Daniel Ortega (gemeinsam mit seiner Frau Rosa Murillo) und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko setzen weiterhin den Staatsapparat ein, um die Medien zum Schweigen zu bringen. Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman und der Taliban-Führer Haibatullah Achundsada erscheinen auf der Liste. Sisi ist neu dabei; ihm wird vorgeworfen, Journalisten der Faktencheck-Seite Matsaddash inhaftiert und Mada Masr, ein führendes Nachrichtenportal, in den vergangenen Wochen geschlossen zu haben. Die Liste umfasst zudem die israelischen Streitkräfte, die Kommunistische Partei Chinas und mexikanische Kartelle, darunter das Jalisco-Kartell, das RSF mit einem Klima der Angst in einem Land verbindet, das angeblich im Frieden lebt. In diesem Jahr wurde bislang fast jeden Monat ein Journalist von der organisierten Kriminalität getötet.

Tech- und Wirtschaftsakteure

RSF führt die wirtschaftliche Bedrohung in einer eigenen Kategorie. Alphabet, der Eigentümer von Google, und Meta, der Eigentümer von Facebook, WhatsApp und Instagram, werden aufgeführt, weil sie Medien finanziell untergraben. RSF erklärt, Google lenke Leser von traditionellen Medien hin zu KI-generierten Inhalten, die oft auf ebendiese Medien zurückgriffen, während die Werbeeinnahmen vor allem an die Technologiekonzerne flössen. Auch der französische Medienunternehmer Vincent Bolloré und der georgische Oligarch Bidzina Ivanishvili stehen auf der Liste, ebenso Elon Musk, der unter den Personen geführt wird, die Medien diskreditieren und Misstrauen gegen sie säen.

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