
- 29. Juli
Frankreich ordnet Ausweisung der russischen Journalistin Xenia Fedorova an und friert ihre Vermögenswerte ein; sie beklagt Zensur
Xenia Fedorova, ehemalige Leiterin von RT France und heute regelmäßige Kommentatorin in Vincent Bollorés Medienhäusern, erhielt am Mittwoch eine Ausweisungsverfügung und wurde unter Hausarrest gestellt; am Freitag fror die Regierung ihre Vermögenswerte für sechs Monate ein und beschuldigte sie, Kremlpropaganda zu verbreiten.

- 27. Juli
Canal+ verpflichtet sich zu fast 1 Milliarde Euro für französisches und europäisches Kino in einem Fünfjahrespakt bis 2032
Der Fünfjahresvertrag, der von 2028 bis 2032 läuft, bedeutet eine Steigerung gegenüber der vorherigen dreijährigen Verpflichtung in Höhe von 480 Millionen Euro und bewahrt Canal+ die Möglichkeit, Filme sechs Monate nach dem Kinostart den Abonnenten anzubieten. Die Vereinbarung wurde von CEO Maxime Saada nach monatelangen Verhandlungen und öffentlicher Verstimmung mit der französischen Filmbranche bekannt gegeben.

- 15. Juni
Französische Regulierungsbehörde Arcom mahnt CNews wegen mangelnder Meinungsvielfalt ab und erhöht den Druck vor der Wahl
Die französische Medienregulierungsbehörde Arcom hat CNews offiziell abgemahnt. Sie rügt ein „offenkundiges und dauerhaftes Ungleichgewicht“ bei der Meinungsvielfalt des Senders und stellt finanzielle Sanktionen vor der Präsidentschaftswahl 2027 in Aussicht.
- 11. Juni
Französische Medienaufsichtsbehörde Arcom erteilt Radio France formelle Verwarnung wegen Unterrepräsentation des Rassemblement National tagsüber
Die französische Audiovisual-Regulierungsbehörde hat Radio France eine formelle Verwarnung erteilt, nachdem sie festgestellt hatte, dass fast 60 % der Sendezeit des Rassemblement National auf France Inter und über 70 % auf Franceinfo zwischen Januar und März 2026 nachts ausgestrahlt wurden.

- 28. Mai
Bolloré lehnt Ackmans 64-Milliarden-Dollar-Übernahmeangebot für Universal Music als unterbewertet und „nicht vorteilhaft“ ab
Cyrille Bolloré, der größte Aktionär der Universal Music Group, hat die Unternehmensführung öffentlich aufgefordert, ein 64 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot des Milliardärs und aktivistischen Investors Bill Ackman abzulehnen, da das Angebot den Musikkonzern deutlich unterbewerte.
