Digital · Antwerpen, Löwen und Namur
Delhaize meldet IT-Vorfall – in rund 40 belgischen Filialen überhitzen Kühlschränke und Gefriertruhen
In der Nacht zum Montag, 2. November, fielen die Kühl- und Gefriersysteme in Delhaize-Filialen in Flandern und Wallonien aus, die Temperaturen erreichten Berichten zufolge etwa 15 Grad. Die Kette spricht von einem IT-Vorfall und arbeitet nach eigenen Angaben an einer Lösung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, De Standaard, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein Sprecher von Delhaize erklärte, mindestens 40 Filialen in Flandern und Wallonien seien betroffen gewesen; die Verantwortlichen seien am Montag, 2. November, gegen 04:00 Uhr per Textnachricht alarmiert worden.
Kühlschränke und Gefriertruhen erreichten Berichten zufolge etwa 15 Grad, während HLN von 70 Grad berichtete – eine Angabe, die die Kette nicht bestätigen konnte.
Bei De Laet und Van Haver gingen die Alarme um 03:00 Uhr los, und Teamleiter Werner Muylle sagte gegenüber Belga, die Einstellungen seien von außen verändert worden.
Vorfälle Mitte Oktober in Frankreich betrafen laut De Standaard Hunderte Geschäfte und laut RTBF etwa 150.
- 2.11.Alarme bei den Metzgern De Laet und Van Haver gehen los, als sich die Einstellungen ändern
- 2.11.Delhaize-Filialleiter erhalten eine Textwarnung über steigende Temperaturen
- 2.11.Carrefour Belgien meldet kurz nach 09:00 Uhr rund 15 betroffene Filialen
Nächtlicher Ausfall in ganz Belgien
In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 2. November, hielten die Kühlsysteme in Dutzenden Delhaize-Filialen ihre Temperatur nicht mehr. Filialleiterinnen und Filialleiter erhielten gegen 04:00 Uhr eine Textnachricht der Kette mit dem Hinweis, dass die Temperaturen an den Kälteanlagen stiegen. Ein Sprecher von Delhaize bestätigte das Problem und erklärte, mindestens 40 Filialen in Flandern und Wallonien seien betroffen. Kühlschränke und vor allem Gefriertruhen hätten Berichten zufolge etwa 15 Grad erreicht. Einige Verantwortliche eilten in ihre Geschäfte und ließen Kühltransporter anrücken, um die Ware zu retten, während HLN von Messwerten von 70 Grad berichtete – eine Angabe, die die Kette nicht bestätigen konnte.
Welche Geschäfte betroffen waren
RTL Info, zitiert von RTBF und 7sur7, berichtet, das Problem betreffe vor allem die Shop-&-Go-Convenience-Stores an Q8-Tankstellen, Proxy-Delhaize-Geschäfte, einige Delhaize-Supermärkte sowie Läden an Autobahnen. Het Laatste Nieuws erhielt Hinweise auf betroffene Filialen in Leuven, Hoepertingen, Hoeilaart und Boortmeerbeek, während De Standaard Filialen in der Provinz Namur und im Hennegau nannte. Dabei handelt es sich um Berichte und Hinweise, nicht um eine veröffentlichte Liste, sodass die vollständige Zahl der betroffenen Geschäfte nicht bestätigt ist. Auch Carrefour Belgien meldete am Montagmorgen einen Vorfall; damals war kurz nach 09:00 Uhr von 15 betroffenen Filialen die Rede. Die Gruppe erklärte, sie analysiere die Lage.
- Delhaize (mindestens 40 laut Sprecher)
- 40 Filialen
- Carrefour Belgien (damals etwa 15)
- 15 Filialen
Daten aus dem Artikeltext
Metzger verweisen auf geänderte Einstellungen
Die Antwerpener Metzgereikette De Laet und Van Haver erklärte, ihre Alarme seien um 03:00 Uhr ausgelöst worden und die Temperaturen in ihren Kühlanlagen hätten sich plötzlich verändert. Teamleiter im Betrieb, Werner Muylle, sagte gegenüber Belga, die Einstellungen der Kühlsysteme seien von außen verändert worden. Dadurch seien die Verdampfer in den Abtaumodus geschaltet worden, was die Aggregate erwärmte. Die Metzger reagierten rechtzeitig und hielten das System an, bevor die Kühlschränke hohe Temperaturen erreichten. Die Artikel nennen nicht, wer die Einstellungen änderte, und sie bestätigen nicht, dass der Vorfall bei Delhaize dieselbe Ursache hatte. De Standaard beschrieb das Delhaize-Problem als möglichen Cyberangriff.
Die Reaktion von Delhaize
Delhaize bezeichnet das Problem als IT-Vorfall und erklärt, es sei nicht auf eine Region beschränkt, da Filialen in Flandern und Wallonien betroffen seien. Ein Sprecher sagte, das Unternehmen prüfe, wie die Geschäfte wiederhergestellt werden könnten:
„prüfe, wie die Geschäfte wieder betriebsbereit gemacht werden können“
VRT NWS berichtete, der Schaden könne erheblich sein, falls alles in Kühlschränken und Gefriertruhen weggeworfen werden müsse. Die Quellen nennen weder eine Gesamtschadenssumme noch einen Termin für die Wiederinbetriebnahme.
Frühere Cyber-Vorfälle
NOS berichtete, französische Supermarktketten seien etwa drei Wochen zuvor von einem Cyberangriff getroffen worden, bei dem Hacker Kühlsysteme störten und einige auf 50 Grad gesetzt wurden. De Standaard nannte Intermarché, Carrefour und Monoprix unter den betroffenen Ketten und schrieb von Hunderten Geschäften, während RTBF die Zahl mit etwa 150 angab und VRT NWS die französischen Probleme Delhaize zuschrieb. Die Quellen widersprechen sich darin, welche Ketten betroffen waren. Ahold Delhaize, die Muttergesellschaft von Delhaize und Albert Heijn, hatte im Oktober einen Cybersicherheitsvorfall, der die gesamte Kette betraf und einige Regale leer ließ.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NOSGefrierschränke und Kühlschränke der Supermarktkette Delhaize in Belgien gehacktVriezers en koelkasten van supermarktketen Delhaize in België gehackt · Original auf Niederländisch
- De StandaardMöglicher Cyberangriff auf Delhaize: Kühlsysteme von vierzig Filialen durch „IT-Vorfall“ gestörtMogelijke cyberaanval op Delhaize: koelsystemen van veertigtal winkels verstoord door "IT-incident · Original auf Niederländisch
- RTBFKühlschränke mehrerer Dutzend Supermärkte von einem „IT-Vorfall“ betroffenLes frigos de plusieurs dizaines de supermarchés touchés par un 'incident informatique' · Original auf Französisch
- 7sur7Kühlschränke von etwa vierzig Delhaize-Filialen von einem „IT-Vorfall“ betroffenLes frigos d'une quarantaine de Delhaize touchés par un "incident informatique · Original auf Französisch
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