Sicherheit · London

Tommy Robinson wegen Belästigung zweier Daily-Mail-Journalisten in London schuldig gesprochen

Eine Londoner Jury hat den rechtsextremen Aktivisten nach einem einwöchigen Prozess am Southwark Crown Court schuldig gesprochen; das Strafmaß soll am 16. Dezember verkündet werden. Er hatte die Vorwürfe bestritten, die sein Verhalten gegenüber Reportern der Daily Mail betreffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, BBC, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. August 2024Nach der Messerattacke im Tanzkurs brechen in ganz Großbritannien einwanderungsfeindliche Unruhen aus.
  2. 5.08.Eine Titelgeschichte der Daily Mail berichtet, Robinson poste aus einem Resort auf Zypern.
  3. 16.12.Strafmaßverkündung angesetzt, so der mit dem Fall befasste Richter.

Urteil in London

Stephen Yaxley-Lennon, der sich Tommy Robinson nennt, wurde in London schuldig gesprochen, zwei Journalisten in einer Weise belästigt zu haben, die bei ihnen Angst vor Gewalt auslöste. The Guardian berichtete, eine Jury am Southwark Crown Court sei nach einem einwöchigen Prozess zu diesem Urteil gekommen. Die New York Times und The Guardian nennen unterschiedliche Tage für das Urteil – die eine Mittwoch, die andere Montag. Der mit dem Fall befasste Richter hat die Strafmaßverkündung auf den 16. Dezember festgesetzt, Robinson hatte die Vorwürfe bestritten.

Die Vorwürfe und der Prozess

Beide Journalisten arbeiteten zum Zeitpunkt der Tat für die Daily Mail. The Guardian schrieb, die Vorwürfe hätten nur zwei der drei Reporter umfasst, die an einem Artikel über die Morde von Southport 2024 gearbeitet hatten. Dem Bericht zufolge hörte das Gericht, dass Reporter der Daily Mail und Angehörige ihre Wohnungen verließen, nachdem „rüpelhafte, einschüchternde Taktiken“ gegen sie eingesetzt worden waren. Robinson hatte Bilder der Familie eines Journalisten online geteilt und erklärt, er habe alle drei Reporter „getaggt und eingesackt“. The Telegraph berichtete, er habe zugegeben, Privatdetektive angeheuert zu haben, um „Druck“ auf Reporter auszuüben, bestritt jedoch, sie haben einschüchtern zu wollen.

Die Unruhen von 2024 und die Online-Beiträge

Die Vorwürfe reichen in den August 2024 zurück, als eine Messerattacke in einem Tanzkurs im Nordwesten Englands drei Mädchen tötete und acht weitere Menschen verletzte. Falschinformationen verbreiteten sich rasch online, darunter die falsche Behauptung, der Täter sei ein muslimischer Einwanderer, obwohl er britischer Staatsbürger war, geboren in Wales als Sohn christlicher Eltern, die ursprünglich aus Ruanda stammten. Es folgten einwanderungsfeindliche Unruhen, bei denen Moscheen und Unterkünfte für Asylsuchende angegriffen und Dutzende Polizisten verletzt wurden. Robinson postete wiederholt über die Tat und die Unruhen auf Telegram und X und erklärte, die Randalierer seien „in ihrer Wut gerechtfertigt“. In einem Beitrag schrieb er:

„Kommt dorthin und zeigt eure Unterstützung. Die Menschen müssen sich erheben.“

Tommy Robinson, Rechtsextremer Aktivist

Titelgeschichte und Strafmaß

Am 5. August 2024 veröffentlichte die Daily Mail eine Titelgeschichte mit dem Bericht, Robinson verbreite Botschaften aus einem Luxusresort auf Zypern. Der Artikel erschien mit einem Foto von ihm auf einer Sonnenliege, einem Foto seiner Ex-Frau und Verweisen auf seine Kinder, die mit ihm reisten. Der mit dem Fall befasste Richter hat die Strafmaßverkündung auf den 16. Dezember festgesetzt.

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