Gesundheit & Bildung · Portimão

87-Jähriger stirbt nach fast zwölf Stunden Wartezeit auf einen Arzt im Krankenhaus von Portimão

Ein 87-jähriger Mann ist in den frühen Morgenstunden des 4. November gestorben, nachdem er im Krankenhaus von Portimão an der Algarve fast zwölf Stunden auf seine erste ärztliche Untersuchung gewartet hatte. Die Gesundheitsaufsicht IGAS will den Fall untersuchen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO und SIC Notícias. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Portimão · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Der 87-jährige Mann kommt mit Bauchschmerzen und Erbrechen in die Notaufnahme
  2. 4.11.Er wird zur ersten ärztlichen Beobachtung aufgerufen, reagiert nicht und wird von einer Pflegekraft bewusstlos aufgefunden
  3. Tod gegen 05:00 Uhr am 4. November festgestelltDas medizinische Team stellt seinen Tod nach Wiederbelebung und erweiterten lebenserhaltenden Maßnahmen fest
  4. 5.11.IGAS teilt SIC mit, dass sie eine Untersuchung des Falls einleiten wird

Warten in der Notaufnahme

Der 87-Jährige, ein Einwohner von Sagres, kam am Dienstag, 3. November, um 17:00 Uhr in die Notaufnahme des Krankenhauses von Portimão und klagte über Bauchschmerzen und Erbrechen. Nach der Triage erhielt er ein gelbes Armband – die Kategorie für dringende Fälle. Danach saß er mehrere Stunden im Wartezimmer, ohne dass eine ärztliche Beobachtung erfolgte. SIC Notícias, der den Fall zuerst meldete, bezifferte die Wartezeit auf knapp zwölf Stunden. Das Manchester-Triage-System sieht für Patienten mit gelbem Armband höchstens 60 Minuten bis zur ersten ärztlichen Beobachtung vor.

Kollaps im Wartezimmer

Das Personal rief ihn am Mittwoch, 4. November, um 04:40 Uhr zu seiner ersten ärztlichen Beobachtung auf, rund zwölf Stunden nach seiner Ankunft. Er reagierte nicht auf den Aufruf. Eine Pflegekraft ging daraufhin in das Wartezimmer für Patienten mit gelber Priorität und fand ihn bewusstlos vor. Laut dem von SIC Notícias zitierten Vorfallbericht begann das medizinische Team sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und ging dann zu erweiterten lebenserhaltenden Maßnahmen über. Auf beides reagierte er nicht, und das Team erklärte ihn gegen 05:00 Uhr für tot.

Reaktion von Krankenhaus und Aufsicht

Das Krankenhaus von Portimão sprach der Familie sein Beileid aus und leitete eine Untersuchung der Umstände des Todes ein. Einen Termin für den Abschluss dieser Prüfung nannte das Krankenhaus nicht. Am Donnerstag, 5. November, teilte die Inspeção-Geral das Atividades em Saúde (IGAS) SIC mit, dass sie eine eigene Untersuchung des Falls einleiten werde. Der Fall war am 4. November von SIC Notícias erstmals öffentlich gemacht worden, bevor IGAS am folgenden Tag seine Untersuchung ankündigte.

Was die Quellen belegen – und was nicht

Der Manchester-Standard setzt eine Obergrenze von 60 Minuten für Patienten mit gelbem Armband, und die Wartezeit in diesem Fall näherte sich zwölf Stunden und lag damit weit über dieser Grenze. Dennoch bestätigen die Quellen keinen direkten Zusammenhang zwischen der Verzögerung der Versorgung und dem Tod des Mannes. Ob die Verzögerung zum Ausgang beigetragen hat, wird von den Ergebnissen der Krankenhausprüfung und der IGAS-Untersuchung abhängen, und für keine von beiden gibt es einen veröffentlichten Abschlusstermin.

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Quellen und Kontext

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