Konflikte · Taipeh
Taiwan meldet 53 chinesische Schiffe, darunter 34 Kriegsschiffe, von Japan bis zu den Philippinen
Taiwans Nationaler Sicherheitsrat hat am 28. Oktober eine Karte veröffentlicht, die 53 chinesische Schiffe vom Süden Japans bis zu den Philippinen zeigt. Der Karte zufolge befanden sich der Flugzeugträger Liaoning und sein Kampfverband östlich der Philippinen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Nasz Dziennik, LBC, Berliner Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Taiwans am 28. Oktober veröffentlichte Karte zeigt 53 Schiffe, davon 34 Marinekriegsschiffe einschließlich der Liaoning, sowie 19 weitere Staatsschiffe wie Einheiten der Küstenwache.
Die Liaoning und ihr Kampfverband befanden sich östlich der Philippinen in der Philippinensee, drei Schiffe standen vor der Südküste Japans.
Japans Verteidigungsministerium teilte mit, es habe am Dienstag, dem 27. Oktober, drei chinesische Kriegsschiffe und ein Schiff der Küstenwache verfolgt, als sie von der Osumi-Straße in den Pazifik fuhren.
- 27.10.Japan verfolgt drei chinesische Kriegsschiffe und ein Schiff der Küstenwache, die von der Osumi-Straße in den Pazifik fahren
- 28.10.Joseph Wu veröffentlicht auf X eine Karte mit 53 Schiffen, davon 34 Kriegsschiffe
- 29.10.Taiwans Verteidigungsminister Wellington Koo spricht in Taipeh vor Journalisten über chinesische Abschreckungsaktivitäten
Eine Karte mit 53 Schiffen
Der Generalsekretär von Taiwans Nationalem Sicherheitsrat, Joseph Wu, veröffentlichte am Mittwoch, dem 28. Oktober, auf X eine Karte, die die Positionen von 53 Schiffen über ein weites Seegebiet verteilt zeigt. 34 davon sind Marinekriegsschiffe, darunter der Flugzeugträger Liaoning, die übrigen 19 sind Staatsschiffe wie Küstenwachenschiffe und Schiffe anderer Behörden, wie die taiwanische Regierung mitteilte. Wu sagte, die Bedrohung sei offensichtlich und gelte gleichzeitig für Taiwan, Japan und die Philippinen. Taiwan verstärkt seine Bemühungen, Details und Karten zu veröffentlichen, die zeigen, wo chinesische Kriegsschiffe und Schiffe der Küstenwache operieren; Wu hatte bereits im Mai eine ähnliche Karte auf X veröffentlicht.
„Wir bleiben wachsam gegenüber ihren Aktivitäten. Die gleichzeitige Bedrohung für Taiwan, Japan und die Philippinen ist offensichtlich.“
- Marinekriegsschiffe
- 34 Schiffe
- Sonstige Staatsschiffe
- 19 Schiffe
Daten aus dem Artikeltext
Positionen entlang der ersten Inselkette
Der Karte zufolge befanden sich die Liaoning und ihr Kampfverband östlich der Philippinen in der Philippinensee, während andere Formationen östlich und südöstlich von Taiwan standen. Drei Schiffe waren vor der Südküste Japans positioniert. Berichte der taiwanischen Nachrichtenagentur CNA verorteten chinesische Kriegsschiffe zudem nordwestlich und südwestlich von Taiwan; die Schiffe operierten in verschiedenen Gewässern und nicht in einer einzigen Formation direkt vor der Insel. Japans Verteidigungsministerium teilte am Mittwoch mit, es habe am Dienstag, dem 27. Oktober, drei chinesische Kriegsschiffe und ein Schiff der Küstenwache verfolgt, als sie von der Osumi-Straße in den Pazifik fuhren. Die Verteidigungsministerien Chinas, der Philippinen und Japans reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Pekings Haltung und Taipehs Reaktion
Chinas Verteidigungsministerium erklärte im Oktober, die Liaoning nehme an einer routinemäßigen Trainingsübung teil, die sich nicht gegen ein bestimmtes Land richte. Taiwans Verteidigungsminister Wellington Koo sprach am 29. Oktober vor Journalisten im Parlament in Taipeh und formulierte die Position Taipehs deutlich.
„Wir sehen es nicht gern, wenn der Versuch unternommen wird, Abschreckung zu entfalten, die Frieden und Stabilität in der indopazifischen Region untergraben könnte.“
Koo sagte, sein Ministerium behalte ein angemessenes Maß an Aufmerksamkeit für die Aktivitäten chinesischer Kriegsschiffe und tausche Erkenntnisse mit Partnern aus. Chinas Beziehungen zu Japan und den Philippinen haben sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Peking ist verärgert über die erneute japanische Unterstützung für Taiwan und steht im Südchinesischen Meer in einem erbitterten Konflikt mit Manila. China hat nie auf die Anwendung von Gewalt verzichtet, um Taiwan unter seine Kontrolle zu bringen, obwohl es nach eigenen Angaben eine friedliche Wiedervereinigung bevorzugt.
Was zu beobachten ist
Ein hochrangiger taiwanischer Sicherheitsvertreter sagte gegenüber Reuters, die Behörden beobachteten, ob der Trägerverband nach seinen Übungen in der Philippinensee weiter nach Norden in Richtung Japan fährt. Ein solcher Schritt, so der Vertreter, würde auf eine stärkere Absicht hindeuten, den Druck auf Japans Verteidigungshaltung zu erhöhen. Die Zahl von 53 Schiffen stammt aus Taiwans eigener Karte, während Japan unabhängig davon bestätigte, am 27. Oktober drei Kriegsschiffe und ein Schiff der Küstenwache verfolgt zu haben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Nasz DziennikTaiwan: Die Bedrohung durch die chinesische Flotte ist offensichtlichTajwan: Zagrożenie ze strony chińskiej floty jest oczywiste · Original auf Polnisch
- LBCTaiwan signalisiert „offensichtliche“ Bedrohung durch 50 chinesische Schiffe in weitem GewässerbereichTaiwan flags 'obvious' threat from 50 Chinese vessels in wide sweep of waters | LBC · Original auf Englisch
- Berliner ZeitungChina mit 53 Schiffen im Westpazifik: Taiwan warnt vor Bedrohung
- The IndependentTaiwan sagt, riesige chinesische Armada von 50 Schiffen in der Nähe der Insel gesichtetTaiwan says vast Chinese armada of 50 vessels spotted near island · Original auf Englisch
- Joseph Wu
- Generalsekretär von Taiwans Nationalem Sicherheitsrat, der die Karte der chinesischen Schiffe auf X veröffentlichte
- Wellington Koo
- Taiwans Verteidigungsminister, der sich im Parlament in Taipeh zur chinesischen Marineaktivität äußerte
- Orte
- Taipeh, Taiwan, Philippinen, Japan, Volksrepublik China, Peking
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen