Am Montag, 19. Oktober, bestellte Außenministerin Ma. Theresa Lazaro den chinesischen Botschafter Jing Quan ein, um die ernste Besorgnis und den entschiedenen Widerspruch der philippinischen Regierung gegen seine jüngsten Äußerungen zum Ausdruck zu bringen. Das Außenministerium in Manila wertet die Aussage als Drohung mit Gewalt und bezeichnet sie als provokativ und inakzeptabel. Das Ministerium erklärt, die Philippinen würden keine Versuche hinnehmen, Amtsträger einzuschüchtern, die sich frei äußern – auch jene, die das Vorgehen Pekings im Südchinesischen Meer kritisieren. Das Ministerium hält weitere diplomatische Schritte offen, und einige Abgeordnete in Manila dringen auf eine Rüge oder seine Ausweisung aus dem Land.
Lazaro betonte zudem den Schaden für die ohnehin sensible bilaterale Atmosphäre.
„Solche Worte verschärfen eine ohnehin sensible bilaterale Atmosphäre und untergraben die gemeinsamen Anstrengungen beider Länder, gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit aufzubauen.“
Sie fügte hinzu, sensible Angelegenheiten sollten über die etablierten diplomatischen Kanäle und bilateralen Mechanismen behandelt werden, die Raum für Dialog lassen.
Ausgelöst wurde der Streit durch Kommentare von Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr., der China am Donnerstag, 15. Oktober, als Unruhestifter in der Region bezeichnete. Jing beantwortete am Rande eines Forums in Manila Journalistenfragen zu diesen Äußerungen und nannte das Etikett Unsinn. Er fügte hinzu, die Philippinen sollten sich glücklich schätzen, China als Nachbarn zu haben. Auf die Frage nach Gewalt sagte er:
„Wenn wir Gewalt anwenden wollten, könnten wir leicht gewinnen. Aber nein, wir werden keine Gewalt wählen, und wir lieben den Frieden.“
Peking beansprucht nahezu das gesamte Südchinesische Meer als eigenes Territorium, während die Philippinen, Vietnam, Malaysia, Brunei und Taiwan konkurrierende Ansprüche erheben. Die Wasserstraße ist eine wichtige globale Handelsroute. Seit Jahren eskalieren unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. Konfrontationen auf See und hitzige Wortgefechte zwischen den beiden Hauptstädten.
Die chinesische Botschaft in Manila erklärte am Freitag, 16. Oktober, die erste Erklärung des philippinischen Ministeriums habe die Worte des Botschafters aus dem Zusammenhang gerissen und beruhe auf „selektiver Zitierung und Überinterpretation“. Eine zweite Erklärung der Botschaft vom Sonntag, 18. Oktober, nannte die Philippinen einen engen Nachbarn und Freund und erklärte, Manila müsse sich nicht zwischen China und den Vereinigten Staaten entscheiden. Sie drängte beide Seiten, im Gespräch zu bleiben, ihre Differenzen zu steuern und die Zusammenarbeit in Handel, Investitionen, zwischenmenschlichen Kontakten und Strafverfolgung auszuweiten. Die Erklärung beschrieb die Beziehung als in einem äußerst heiklen und kritischen Moment befindlich und kritisierte, was sie als chinafeindliche Politiker bezeichnete, die die Worte des Gesandten verdrehten.
Präsident Marcos äußerte sich ebenfalls, als er zu den Äußerungen befragt wurde.
„Nun, für mich klingt das sehr nach einer Drohung, und das ist keine besonders diplomatische Äußerung.“
Marcos sagte, Jing werde aufgefordert, zu erklären, was er gemeint habe.
Diplomatische Auseinandersetzungen zwischen Peking und Manila sind in den vergangenen Jahren häufiger geworden, vor allem wegen der Konfrontationen im Südchinesischen Meer. Manila wirft der chinesischen Küstenwache aggressives Verhalten innerhalb der philippinischen ausschließlichen Wirtschaftszone vor, während Peking erklärt, es setze das Recht gegen Schiffe durch, die in sein Territorium eindringen. Die Nachrichtenagentur AP berichtet, die Regierung Marcos habe die militärische und verteidigungspolitische Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, seinem Vertragsverbündeten, und anderen Sicherheitspartnern ausgeweitet. Manila hält die Option weiterer diplomatischer Schritte offen, und Marcos hat erklärt, Jing werde aufgefordert, sich zu erklären.
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Pollar unterstützenDiplomatie · Manila und Peking
Außenministerin Ma. Theresa Lazaro hat am Montag, 19. Oktober, Botschafter Jing Quan einbestellt, nachdem dieser erklärt hatte, Peking könne eine militärische Konfrontation mit den Philippinen leicht gewinnen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, AP NEWS, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht .