Gesundheit & Bildung · Lissabon, Faro und Coimbra

Portugals Streik im öffentlichen Dienst trifft am 2. November Schulen und Gesundheitsdienste

Der 24-stündige Streik der Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung begann am Montag, 2. November, um Mitternacht und läuft bis 23:59 Uhr. Gewerkschaftsangaben zufolge lag die Beteiligung in Bildung und Gesundheit bis 9:00 Uhr bei etwa 60 %.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Observador, RTP und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon, Faro, Coimbra · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Streik beginnt in der zentralen, regionalen und lokalen Verwaltung
  2. 2.11.Gewerkschaft meldet etwa 60 % Beteiligung in Bildung und Gesundheit
  3. 2.11.Geplantes Ende des 24-stündigen Streiks

Umfang und Zeitplan

Der 24-stündige Streik begann am Montag, 2. November, um Mitternacht und läuft bis 23:59 Uhr desselben Tages; er umfasst die zentrale, regionale und lokale öffentliche Verwaltung. Die Gewerkschaft STTS, der Sindicato Nacional dos Trabalhadores dos Serviços e de Entidades com Fins Públicos, hat die Aktion aus Protest gegen Bezahlung und Arbeitsbedingungen ausgerufen. Die Gewerkschaften bezeichnen sie als einen der umfassendsten Ausstände der vergangenen Jahre, mit erheblicher Beteiligung im ganzen Land.

Schulen und Krankenhäuser

Um 9:00 Uhr bezifferte Mário Rui gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa für die STTS die Beteiligung in Bildung und Gesundheit auf dem Festland und in den autonomen Regionen auf etwa 60 %. Die Wirkung beschrieb er mit diesen Worten:

„Zu dieser Stunde betrifft sie vor allem Gesundheit und Bildung, mit vielen geschlossenen Schulen und einigen geschlossenen Gesundheitszentren sowie verschobenen Terminen im ganzen Land, einschließlich der Inseln.“

Mário Rui, Sprecher

RTP berichtete, dass in Faro um 8:00 Uhr einige Schulen noch nicht entschieden hatten, ob sie öffnen würden, und Eltern und Schüler an den Toren warteten. Am Hospital de Santa Maria in Lissabon meldete RTP eine Beteiligung des Gesundheitspersonals in der Nacht von rund 80 %. Die Gewerkschaft erklärte, am stärksten betroffen seien dort die OP-Säle für geplante Operationen, die Ambulanzen und die Labore für Blutentnahmen. Diogo Mendes, ein Gewerkschaftsfunktionär, sagte, landesweit seien mehrere Schulen geschlossen worden, und die Schule EB 2/3 Dª Maria Alice Gouveia in Coimbra habe den Unterricht ausgesetzt.

In der Mitteilung der STTS heißt es, die für den Streik festgelegten Mindestdienste würden gewährleistet, darunter Chemotherapie, Immuntherapie, Hämodialyse und Blutspendedienste in den Unidades Locais de Saúde. Einem Bericht zufolge wurden Sprechstunden und Operationen wegen Personalmangels verschoben.

Was die Gewerkschaften fordern

Die Liste der STTS beginnt mit einer Essensmarke für Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung im Wert von 10,20 Euro pro Tag, steuerfrei, die über die Aushandlung eines Tarifvertrags für öffentliche Arbeitgeber (ACEP) eingeführt werden soll. Die Gewerkschaft verlangt zudem eine Überprüfung von SIADAP, dem Leistungsbewertungssystem der öffentlichen Verwaltung, damit Punkte, die in befristeten Verträgen und nach einem Laufbahn- oder Kategorienwechsel erworben wurden, erhalten bleiben. Sie fordert eine Gefahrenzulage für die Laufbahn des Técnico Auxiliar de Saúde, eine Überarbeitung des Tarifvertrags für öffentliche Unternehmen und Neueinstellungen. Die Gewerkschaften argumentieren, die Kaufkraft schwinde und die Arbeitsbedingungen würden immer prekärer; sie wollen Löhne, die mit der Inflation Schritt halten.

Angebot der Regierung und nächster Streik

Nach einer mit den UGT-Gewerkschaften unterzeichneten mehrjährigen Vereinbarung könnten rund 768.000 Beschäftigte des öffentlichen Sektors im kommenden Jahr eine Lohnerhöhung von 60,52 Euro oder mindestens 2,3 % erhalten. Das Grundgehalt im Staatsdienst würde auf 995,51 Euro steigen, und die tägliche Essenszulage würde um 15 Cent auf 6,30 Euro erhöht. Die Frente Comum, in der mehr als dreißig Gewerkschaften zusammengeschlossen sind, hält diese Zahlen für unzureichend und schlägt Erhöhungen von 15 % vor. Bei einer Kundgebung vor der Assembleia da República verabschiedete das Bündnis eine Resolution und setzte einen landesweiten Streik im öffentlichen Dienst für den 20. November an:

„Sie bekräftigen, dass sie Verarmung, berufliche Abwertung und die Zerstörung öffentlicher Dienste nicht hinnehmen“

Frente Comum

Die Gewerkschaften erklären, die Gespräche mit der Regierung seien bislang ergebnislos verlaufen, und sie würden ihre Aktionen verschärfen, falls keine zufriedenstellende Einigung erzielt werde.

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