Am Montag, 19. Oktober, trifft die Regierung die drei Dachverbände, die die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung vertreten, zur zweiten Runde der Verhandlungen über eine allgemeine Gehaltsanpassung für 2027. Die erste Runde fand am 6. Oktober statt, als die Gewerkschaften der Regierung ihre Forderungen vorlegten. Die Sitzungen sind um 09:30 Uhr mit der Frente Sindical unter Führung des Sindicato dos Quadros Técnicos do Estado (STE) angesetzt, um 10:30 Uhr mit der Federação dos Sindicatos da Administração Pública e de Entidades com Fins Públicos (Fesap) und um 16:00 Uhr mit der Frente Comum. Die Gewerkschaften erwarten, dass die Regierung etwas Neues vorlegt, da die erste Runde ohne ein Angebot über die bereits geltenden Bedingungen hinaus endete.
Die Mehrjahresvereinbarung, die die Regierung, die Fesap und die STE unterzeichnet haben, sieht für 2027 Erhöhungen von 2,30 Prozent mit einem Mindestbetrag von 60,52 Euro vor. Wird das in dieser Vereinbarung festgeschriebene Ziel erreicht, stiege das Grundgehalt in der öffentlichen Verwaltung von 934,99 Euro auf 995,51 Euro. Die aktuelle Vereinbarung gewährt niedrigeren Gehältern einen höheren Prozentsatz, bis zu 6,5 Prozent am unteren Ende der Skala, während höhere Gehälter 2,3 Prozent erhalten. Der Essenszuschuss, derzeit 6,15 Euro, steigt nach derselben Vereinbarung bis 2029 jährlich um 15 Cent. Die Gewerkschaften argumentieren, dass diese Bedingungen die ihrer Erwartung nach schneller steigende Inflation nicht berücksichtigen.
Die Fesap, die der UGT angehört und von José Abraão geführt wird, schlägt für 2027 ein Grundgehalt von 1.050 Euro und eine Mindestanpassung von 6,5 Prozent oder 95 Euro für alle Beschäftigten vor. Wie im Vorjahr fordert der Verband erneut, den Essenszuschuss auf 10 Euro pro Tag anzuheben und steuerfrei zu stellen. Die STE, ebenfalls der UGT angehörig, strebt Gehaltssteigerungen von über 5 Prozent an, über die in der Vereinbarung festgelegten 2,3 Prozent oder 60,52 Euro hinaus. Sie will zudem die für 2028 geplante Erhöhung des Essenszuschusses vorziehen, sodass dieser im kommenden Jahr 6,45 Euro erreicht. Die Frente Comum fordert mindestens 15 Prozent und einen Mindestbetrag von 150 Euro für alle Beschäftigten sowie ein Grundgehalt von 1.150 Euro mit Wirkung zum 1. Januar 2027.
Daten aus dem Artikeltext
In einer Erklärung teilte das Finanzministerium mit, es sei bereit, „die vorgelegten Angelegenheiten zu prüfen“, und strebe „ausgewogene Lösungen“ an, die das verfügbare Einkommen stärken und die Arbeitsbedingungen im Staat weiter verbessern sollen. Keiner der Artikel nennt eine über die bereits vereinbarten Bedingungen hinausgehende Zahl aus dem Ministerium, sodass der Vorschlag der Regierung für 2027 noch nicht bekannt ist. Die drei Treffen finden getrennt statt, beginnend mit der Frente Sindical um 09:30 Uhr und endend mit der Frente Comum um 16:00 Uhr. Jeder Verband wird die Position der Regierung in seiner eigenen Sitzung erfahren, sodass im Laufe des Tages klar werden dürfte, welche Bedingungen jedem einzelnen angeboten werden.
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Pollar unterstützenRegierung · Lissabon
Drei Gewerkschaftsdachverbände treffen am Montag, 19. Oktober, mit der Regierung zusammen, um in der zweiten Runde über die Gehaltsanpassungen für 2027 zu verhandeln. Die Gewerkschaften drängen auf Erhöhungen über die bereits vereinbarten 2,30 Prozent hinaus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Correio da Manha und Jornal Expresso. Veröffentlicht .